Veröffentlicht in Maledives, Sri Lanka

Aus und vorbei

Ach menno…leider ist unsere Reise nun vorbei. Die letzte kurze Nacht vor dem Abflug ist angebrochen und wir sind richtig traurig bye bye zu sagen.

Wir hatten eine großartige Zeit und können wirklich nur jedem empfehlen, Sri Lanka zu erleben und das mit einem Abstecher auf die Malediven abzurunden.
Wenn uns jemand fragt mit welchen Worten wir Sri Lanka beschreiben würden (was kaum möglich ist):

Herzlich – gastfreundlich – natürlich und wunderschön…..

Die Malediven sind ebenso wunderschön, doch die Kultur kann man nicht so ganz authentisch miterleben,  und das obwohl wir auf einer einheimischen Insel waren,  da das Land einfach vom Tourismus lebt und sich so auch in gewisser Weise an die Touristen anpasst. Das fängt schon damit an, dass Preise meist in US Dollar$ und nicht in der eigenen Landeswährung Rufiya angegeben sind. Ironischerweise zahlt man sogar oben drauf wenn man in Rufiya zahlt…Daher für das paradiesische Wasser einfach traumhaft,  aber wer nur die Malediven besucht ist genauso schlau wie vorher.

Sri Lanka ist nicht übertourismisiert, wie so viele Länder mittlerweile und man kann einfach mitleben. Es ist klasse das Pure Leben sehen und fühlen zu können.

Was nehmen wir aus diesem Abenteuer und Urlaub mit?
Es ist Wahnsinn,  welchen Standard wir leben und wie pingelig, undankbar und verschlossen wir Deutschen oft sind. So facettenreich bzw. unterschiedlich das Leben in Sri Lanka oder auf den Malediven ist, das glaubt man erst wenn man es mit eigenem Auge sieht.

Wir freuen uns nun auf ein paar Stunden Schlaf und das tolle Frühstück morgen früh.
Wieder einmal sind wir im Rockwell Hotel und die beiden Jungs sind einfach klasse. Stehen nachts für uns auf,  bekochen uns und sind einfach so herzlich. Davon sollte es ein paar mehr Menschen geben!

Wir freuen uns, dass ihr wieder unseren Blog verfolgt habt. Und wenn es euch eines Tages hierher verschlagen sollte:
Fahrer und Hotels usw. empfehlen wir gern weiter ;-)

Bis zur nächsten Reise!

Euer Marco und eure Sarah

Veröffentlicht in Good to know, Maledives

Malè – toll oder voll?!

9 Uhr sind wir in Malè angekommen und sind positiv vom Hotel (Hotel Octave) überrascht. Die Insel selbst? Eine schwimmende überfüllte unübersichtliche Stadt…ja ich denke das beschreibt Malé am besten.
So, da wir ja heute und morgen für Malè haben dachten wir uns: gut, dann erkunden wir mal unsere Umgebung. Ziemlich schnell kamen wir zu der Erkenntnis: Das macht kein Spass! Es ist echt unglaublich voll hier (das kann ich nicht oft genug betonen) und ich würde es auch nicht als Verkehr bezeichnen,  was hier herrscht,  sondern eher als absolutes Chaaaos. Angeblich ist Malè eine der am dichtesten bevölkerten Städte der Welt. Das glaube ich sofort. Die Tatsache, dass dass Malé sehr klein ist und es keine Straße gibt, die breiter als 3 m ist, führt dazu, dass einfach weiter in die Höhe gebaut wird. Ob das dann noch schön aussieht, egal. Mehr Fläche muss her! Und dann sieht der Ausblick aus dem Hotel (wenn man großes Glück und beinahe Luxus hat) so aus:

Da wir echt den Strand vermisst haben, fragten wir mal bei der Rezeption wie es um die Strände auf den benachbarten Inseln steht. Ja…. zur Auswahl standen Hulhumale und Villingili.
„Villingili has a nice beach!“
Ahja, das klingt gut, dann fahren wir mal rüber. Also gingen wir zum Villingili Terminal und haben für etwa 1$ ein Ticket nach Villingili und zurück gekauft. Aufgeregt und voller Vorfreude stiegen wir ins das Boot und haben uns erst einmal nicht viel dabei gedacht, dass nur Einheimische in Burka auf dem Boot saßen. Vielleicht hätten wir uns an dieser Stelle fragen sollen: Ob die bekleidet baden gehen? Ob die überhaupt baden gehen wollen?

Was wir uns künftig merken: eine Fähre,  in welcher ausschließlich betuchte Einheimische sitzen, kann NICHT zu einer Insel mit tollem Strand führen.

Als wir ankamen sind wir die gesamte Insel abgelaufen, was nicht weiter tragisch ist. Aber der „Strand“ war echt enttäuschend. Nur Steine und anderes Zeug im Wasser. Kein Malediven Feeling. Sehr viel Strömung…und alle Blicke waren auf uns gerichtet. Klitschnass befanden wir uns auf dem Weg zurück zur Fähre.

Doch wir lassen uns nicht die Lust nehmen und steigen in die Fähre, welche uns innerhalb von 15 Min nach Hulhumale bringt. Das ist eigentlich die Flughafen Insel, welche künstlich erbaut wurde. Strände soll es dort geben – also worauf warten wir?

Hulhumale ausgestiegen nahmen wir den Hauptbus (direkt vor dem Terminal und nicht zu verfehlen) und fuhren Richtung nördlicher Strandpromenade. Meine Güte…innerhalb von 2 Minuten Fahrt könnten die Gegensätze nicht deutlicher werden! Die Einheimischen , welche von Malé umgezogen sind, um etwas mehr Platz zum Leben zu haben und dann diese europäischen Neubauten, welche nun gar nicht ins Bild passten und für uns das Malediven-Feeling gänzlich erloschen haben. Wir stiegen dann aus, wo es nach „Meer“ aussah und haben prompt eine kleine süße Eisdiele gefunden und natürlich gleich zugeschlagen.
10 Minuten später dachten wir: Juhuuuu es gibt tatsächlich Strand!!! Dort endlich. …Strand weeeeit und breit. Der Einstieg erwies sich etwas schwierig,  da Wellen und Korallen präsent waren,  aber sonst endlich entspannend. Was man wissen sollte: öffentlicher Strand = Bikiniverbot. Also hat meine Haut sich gefreut und ich bin mit kurzen Shorts und einem Shirt ins Wasser gesprungen- diesmal ohne Sonnenbrand ;-)

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Nach knapp 3 Stündchen haben wir uns für einen Spaziergang entschieden.  Und dabei haben wir Entdeckungen gemacht. …Ich bin sprachlos. Dass es gute und echt krasse Lebensumstände gibt, ok sind wir nun gewohnt. Aber das…
Mitten auf der Nachbarinsel von Malè entsteht ein halbes Europa. Kein -und wirklich kein Fleck- ist ohne Baustelle. Ich schätze mal,  in spätestens 3 Jahren ist diese Insel eine fette Hotelsiedlung. Sehr schade um die Kultur.

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Badespaß in Burka…

6 Uhr: der Wecker klingelt. Heute sind wir früh aufgestanden-in der Hoffnung auf ein paar tolle Fotos vom Sonnenaufgang einfangen zu können. Doch da haben wir wieder einmal feststellen müssen,  dass die einheimischen Frauen die frühe Zeit nutzen, um selbst im Meer baden zu gehen, denn tagsüber vor den Touristen wird man dieses Bild nie zu sehen bekommen: Da sitzen dann tatsächlich ca 10-15 vermummte Frauen im Wasser und baden, halten Small-Talk und haben Spaß. Ein Mann „hält Wache“ (oder was auch immer seine Aufgabe war ;-) ) Ein etwas amüsierendes Bild muss ich zugeben.

Nach dem Frühstück sind wir dann mal zu unserem „privaten“ Strandabschnitt gelaufen und siehe da: Auch bei uns ist morgens Sandbank feeling! Ja schön, dass die meisten Gäste 40$ ausgeben, um sich für 2 h zu einer Sandbank fahren zu lassen. Gut, dass wir uns für heute DOCH NICHT für den Sandbank Trip, sondern für die Picnic Insel entschieden haben. :)

…früh aufstehen lohnt!

Die Picnic Insel

Bisher wissen wir nur, dass es eine verlassene Insel ist und es keine Hotelanlage mehr darauf gibt, da der Tsunami das alles weggefegt hat. Also: ich bin gespannt!
Update:
Es war super!
Die Insel hätte man auch für die Serie LOST nehmen können. Paradies + Ruine in einem.

 Wer einmal das Gefühl haben möchte von der Welt abgeschnitten zu sein und das Paradies für sich allein zu genießen, der sollte einen Ausflug zur Picnic Insel inkl. Barbeque machen.

Das private Barbecue am Strand war definitiv das Highlight. Wir waren insgesamt 10 Personen auf einer Insel, sodass wir 5 Personen auf unserer „Seite“ waren und die anderen haben sich verteilt. Unser alleiniger „Guide“ hat für uns frischen Fisch zubereitet und ein fantastisches BBQ gezaubert. Mitten am Strand. Mitten im Sand. Unter Palmen. Mit dem Blick auf den endlosen Horizont hinter azurblauem Wasser. Und zu hören war nur das Wasser.

35€ p.P. für einen paradiesischen und isolierten Aufenthalt inkl. Lunch – ein guter Deal!

Ein wunderschöner Tag geht zu ende. Morgen (April 17th) und übermorgen haben wir zwei Tage in Malè, der Hauptstadtinsel der Malediven und dann geht´s zurück nach Colombo, wo unsere Reise leider ein Ende findet.

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Schnorcheltour

Gestern war unser vorletzter Tag  auf den Malediven. So haben wir eine schöne Schnorcheltour an 3 Riffen gemacht. Da wir nur zu 5. waren, konnte man von purem Spaß reden! Wir haben auch 20er Gruppen gesehen. Echt nicht zu genießen und schon gar nicht zu empfehlen  solch „Gruppenreisen“ über 10 Personen. Das erste Riff hieß Bananenriff. Riesig war´s und die Strömungen waren recht stark. Wenn man ängstlich ist sollte man hier vorsichtig sein, oder eine Schwimmweste tragen. Beeindruckend war, dass man an der Riffkante ca. 25m hinunterschauen konnte ..in´s tiefe weite Blau. Das 2. Riff war nahe einer Insel, flacher, kunterbunt und leider hatte sich der Octopus versteckt….hätte ein tolles Bild abgegeben. Die 3. Stelle war echt klasse. Der Guide meinte, dass wir hier nach Manta und Rochen suchen. Und ich dachte „Jaja als ob wir hier irgendwas sehen würden…“

Und schon nach 5 Minuten sah ich die Rochen.

Auch eine Seegurke durften wir mal in den Händen halten. Fühlen sich total seltsam an die Dinger. Als wenn die innen hohl sind und nur aus Haut und Luft bestünden. Was wir später erfahren durften: Sie können sehr giftig sein, denn wenn sie sich bedroht fühlen, sondern sie Gift ab.

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…auf Filhalhohi wird ein Traum wahr

Was gibt es bisher zu sagen?
Wir sind heute auf eine Resortinsel „Filhalhohi“ gefahren und haben den Tag in vollen Zügen genossen. Kraniche, Meeresschildkröten, Rochen direkt am Ufer….


Es ist nicht in Worte zu fassen. Ja das Wasser ist wie im Prospekt. Die Unterwasserwelt ist bunt und reich an aufregenden Tieren…z.B. an Meeresschildkröten. Das war ein unglaublicher Moment, als sie langsam an der Riffkante entlang in unsere Richtung schwamm.

Ja hier begegnet man nicht weit vom Strand Rochen- und ich spreche hier von 4m Größe. Wir haben in den letzten 10 Tagen mehr erlebt und gesehen, als manch andere es im ganzen Leben erleben dürfen. Und wir sind so dankbar dafür.

Im Vergleich zu Sri Lanka,  ist die -ehrliche- Gastfreundschaft jedoch sehr selten auf den Malediven. Es ist an sich alles gut, aber man merkt, dass die Malediven eben eher touristisch sind. Als wir am 13. April um 2 Uhr aufgestanden sind, hatten uns die Einheimichen im Rockwell Hotel (Colombo) sogar 2.30 Uhr(!!!) zum Frühstück bekocht. Eier, Toast, frische Früchte,  frisch gepresster Saft, Würstchen etc. Wir müssen ehrlich zugeben: das war der beste Service, den wir hatten und zudem extrem persönlich. Da kann man evtl. sogar verzeihen, dass ein Bier a la 0.25L mit 400 LKR (2,21€) berechnet wurde… hahaha. Für deutsche Verhältnisse ist das ja sowieso okay.  aber in Sri Lanka kostet diese Sorte im Laden nicht einmal mal 1€ (0,33L).

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Malediven – der Knaller!

Ja, nun haben wir den ersten Tag hier hinter uns und unser Fazit: 2 Uhr aufstehen hat sich gelohnt. … der Anblick ist atemberaubend!

Der Flughafen Male liegt inmitten des Ozeans. Obwohl Fähren, Müllcontainer und Flugzeuge in Massen unterwegs sind, ist das Wasser unglaublich klar und blau- das hatte ich ehrlich gesagt nicht erwartet.

Wie kann es auch anders sein, habe ich mich gleich auch mit meiner Kamera ausgelebt 😆😆

Wo man hinschaut: Krebse. Total super.

Doch was wäre dieser Artikel ohne ein Sonnenuntergangsfoto. ..?

Unser Hotel – Arena Beach

Wie bitte? Der Wäscheservice ist inklusive?  Na dann…. Wir haben da noch einen Koffer voll getragener Kleidung….😆

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Luxus in Colombo …8. Tag

Wieder einmal der Beweis dafür, wie gegensätzlich die Lebensqualität sein kann zw. „Land“ und „Stadt“: Luxus in Colombos Innenstadt.

1- 3: Independence Place. Ca. 1944 wurde Sri Lanka ein unabhängiges Land. Der Löwe ist das Symbol für Sri Lanka.

4: Das weiße Haus Sri Lankas.

5: Spielplatz und Park in Colombo.

Echt krass wie sauber und gediegen das Umfeld in der City ist. Und nur 5 km weiter leben die Menschen in Baracken zwischen Müll und Bananen.

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Anflug Malediven…Tag 9

2 uhr:
Auuuufstehen!  Um 6 geht unser Flug auf die Malediven und wir haben noch 45 Min Fahrt vor uns. Und Abgesehen davon, haben uns die Jungs vom Rockwell Hotel angeboten, Frühstück zu machen. Um 2 Uhr morgens?

Wie auch schon am Abend zuvor, hatten wir eine phänomenale Gastfreundschaft erlebt und wurden nicht nur am Abend mit verschiedenen Gerichten bekocht, sondern zum Frühstück gab es frisch gepressten Saft, Früchte, Brot, Rührei, Aufschnitte……wahnsinn.

Unser Zimmer war übrigens nicht nur sehr schön, sondern auch sehr günstig (48€ die Nacht für eine Suite) und sehr nah in der City.

und 5:30 geht ein in Erfüllung: Wir sitzen tatsächlich im Flieger auf dem Weg ins Paradies und das auch noch mit Fenstersitzplatz!!! Yippieeeeeeeee

Es sieht tatsächlich so aus…es ist wirklich wahr. Diese 45 Minuten Flug waren für uns einfach unbeschreiblich, denn wir wussten: Wenn wir landen, ist es endlich Realität.

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Orca Wale, Delfine und Freudentränen …Tag 8

5 Uhr morgens: der Wecker klingelt. Heute steht eine Waltour auf dem Programm. Wir haben über unser Hotel (Mirissa Paradise Beach Resort) die Waltour gebucht und p.P. etwa 35€ gezahlt. Kurz noch ein Kaffee und dann ging es in den Van zum Hafen. Dort angekommen, hat es sooo gestunken….die Hitze, Luftfeuchtigkeit und toter Fisch – ein Geruch der gemischt mit Abgasen definitiv ekelhaft ist. Nach 10 Minuten durch die Massen schlängeln, kamen wir an unserem Boot an, an welchem auch schon blaue Pillen verteilt wurden. Ich wunderte mich und habe schnell in Erfahrung gebracht, dass diese gegen Seekrankheit helfen sollen, aber auch gleich wurde uns davon abgeraten diese zu nehmen. „Wer weiß was die uns da andrehen“. Na gut, so wirklich brauchen werden wir die schon nicht…

Schatz,  danke dass du durchgehalten hast bei dem starken Wellengang , vielleicht wäre dir die Tablette doch nicht so unrecht gewesen….haha :-)

Aber als wir nach ca. 1 Stunde Fahrt und 30 km eeeendlich Orcawale gesichtet haben, war ich so verdammt glücklich… ich liebe die Tierwelt und wer weiß wie lange Wale noch zu sehen sind.

Kurze Zeit später kamen dann auch noch eine Familie Delfine dazu und der Ausflug war perfekt!

Eindrücke vom Hafen (man achte auf Details).

 

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Strand, Sonne & ein Heiratsantrag…Tag 7

Nachdem wir in unser Hotel (Mirissa Beach Resort) eingecheckt sind und unser Zimmer bezogen haben, drehten wir eine Runde und haben erst einmal die Umgebung angeschaut. Die Anlage war sehr schön und der Strand direkt 50 m vom Zimmer entfernt. Wer europäischen Urlaub sucht, ist hier genau richtig, denn alles ist auf die Europäer ausgelegt. Eigentlich genau das, was wir nicht gesucht haben. Aber da unsere eigentliche Unterkunft schief ging, sind wir nun hier.  Das ist hier ja eher weniger die Regel.Wie das Schicksal es so will, war das auch im Nachhinein gut so, denn es gibt fast nirgends Champagner zu kaufen und genau an diesem Abend war er aber notwendig…wie sich für mich herausstellte :-)

Als wir den Wäscheservice studiert haben, wurde mal eben spontan entschieden: ääähm ja, lass uns alles abgeben! 30-50 Cent pro Kleidungsstück….Wahnsinn. Der Strand war sehr schön, ABER ziemlich gefüllt mit Deutschen & Co.  Da war der Ort zuvor deutlich einsamer, was wir irgendwie noch schöner fanden.

Morgen geht’s auf Waltour! !! Gott, bin ich aufgeregt.

Und dann hatte Marco eine Überraschung für mich…der schönste Teil des Urlaubes fand an diesem Abend statt. Ich wurde mit einem Heiratsantrag überrascht und das war definitiv der schönste Moment im Leben!

 

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6. Tag in Tangalle Beach

Heute hatten wir unseren ersten Strandtag und waren schon tierisch aufgeregt, nachdem wir tagelang in den Bergen und in Dörfern, sowie überfüllten Städten wie Kandy waren. Die Fahrt von Tissamaharama dauerte zum Glück nur eine gute Stunde und schon standen wir vor dem kleinen Hotel direkt am Tangalle Beach, unweit zum Hafen. Das Zimmer war diesmal sehr klein, recht dunkel und nur mit einem Deckenventilator bestückt. Also kam wieder unser Moskitonetz zum Einsatz, um wenigstens etwas Luft durch das Fenster lassen zu können.

Einen Tag lang haben wir flaniert, gebadet und waren spazieren. Aber denkt mal nicht,  dass man nicht auch bei einem Tag am Strand nichts erlebt……

Ein schöner Spaziergang zum Hafen war geplant…

Wir liefen und liefen und schnell waren wir in der Einheimischensiedlung am Strand. Müll,  Fischerboote bildeten abwechselnd die Dekoration. Am Hafen angekommen haben wir dann doch kehrt gemacht,  da uns das ein bisschen unheimlich war zwischen Feldern von trocknendem Fisch und Fischern,  die einen wie eine Attraktion betrachteten, zu laufen. Wir sind eben nicht in Europa und da Sri Lanka noch nicht ganz „tourismisiert“ ist (was ich übrigens sehr gut finde), muss man eben etwas bedachter durch die Straßen laufen.

…und dann waren da die streunenden Hunde

Hatte ich eigentlich schon erwähnt,  dass hier ein enormes Hundeproblem besteht? Es ist so, dass einem überall streunende Hunde begegnen. Eigentlich sind auch alle harmlos und tun nix. Heute hatten wir nur leider eine andere Erfahrung gemacht. Ein Hund kam näher und hat versucht mich zu beißen. Tja, uns blieb nur die Flucht ins Wasser übrig…aufgrund der krassen Strömung bzw. der Wellen kam der Hund zumindest nicht ins Wasser, aber verfolgte uns parallel weiter an Land. Man, man, man… ein Abenteuer das evtl. nicht so gut ausgegangen wäre.

Tollwut-Impfungen sind für Sri Lanka (wahrscheinlich ganz Asien) ein Muss.

Der Wellengang ist phänomenal. Ein Sog vom Allerfeinsten und auch super schön anzusehen. Allerdings auch nicht ganz ungefährlich, denn diese Strömungen sind durch die Regenzeit bedingt und führen leider immer wieder zum Ertrinken. Es war also gar nicht so einfach sich im Wasser zu halten. ABER zum Glück hab ich ja immer meinen Schwimmring im Gepäck ….den Marco natürlich innerhalb von 20 Minuten zerstört hatte ;-)

Zudem hatten wir gestern zum ersten Mal Barracuda gegessen. Sehr lecker….bis ich mein Pfefferstreuer ungewollt über dem Teller entleert habe. Zum Glück erst zum Schluss und trotzdem wieder: typisch ich.

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Der 5. Tag – Yala Nationalpark & Relaxen

Ja, also mein Sonnenbrand ist definitiv sehr, sehr „unschön“. Ich sehe aus wie angemalt und die Schultern tun so richtig schön weh. Marco sieht nicht besser aus,  aber „angeblich“ wird das ja noch braun und tut überhaupt nicht weh. Jaja ist klar ;-)

So genug vom Sonnenbrand und anderen Wehwehchen. Wir sind heute um 5 Uhr aufgestanden und zur Safari gefahren. Im Yala Nationalpark (welcher echt riesig ist und oft für mehrere Tage eingeplant wird) haben wir sogar wilde Elefanten mit Baby vor die Augen bekommen. Seltene Vogelarten, Krokodile, Wasserbüffel usw. haben wir sehen können. Eigentlich haben wir alle dort lebenden Tiere gesehen,  nur meine erhofften Leoparden haben sich versteckt. Unheimlich gemein wie ich finde…

Und dann kam der tollste Moment des Tages…

Wer mich „etwas“ kennt weiß,  dass ich mich wie ein kleines Kind gefreut habe.

Nach 2,5 oder 3 Stunden Fahrt, wurde ein Halt am Strand gemacht. Einfach nur wunderschön. .. mehr kann man nicht sagen. Der Strand WAR mal ein Badestrand,  doch die extremen Strömungen führten zu vielen vielen Toten.
Als wir ankamen überlegten wir uns abzukühlen, aaaber wir haben auch schnell selbst festgestellt,  dass das keine gute Idee ist. Die Wucht der Wellen waren echt krass….das Wasser ging sogar den Hügel hoch….Ostsee -du bist soooo niedlich :-)

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Die 4. Nacht in Tissamaharama

Direkt vor unserem Bungalow

Leute Leute. …die Sonne ist so böse…..
30 Min Tee in der Sonne. ..tja das Resultat lässt sich kontrastreich darstellen
Ich möchte noch nicht an die Strandtage denken, denn die liegen ab morgen nachmittag vor uns

So das wars für heute von uns :-)
Gute Nacht

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4. Tag. Von Nuwara nach Tissamaharama

Auf dem weg …
lief uns eine Schildkröte über den Weg, ein Moran (da war ich mit meiner Kamera leider nicht schnell genug), wir hatten einen unglaublichen Zwischenstopp mit fantastischer Aussicht…und bekamen (wie sich Abends herausstellte) den Sonnenbrand unseres Lebens. Kurz vor Nuwara Eliya wurden wir umsäumt von unzähligen Reisfeldern – ein klasse Bild wie ich fand.

Und da wir ja auch immer ein paar lustige Dinge am Tag erleben…
…dieses Mal machten wir Bekanntschaft mit -ziemlich hungrigen- Affen. Wir haben noch nie so schnell eine Banane verschwinden sehen. Tatsächlich mussten wir dann aber auch ziemlich schnell die Fenster schließen, denn die Affen wurden richtig gierig. Unser Fahrer teilte uns mit, dass man auch bei Affen hinsichtlich der Tollwut vorsichtig sein sollte.

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Der 4. Tag

Einen wunderschönen guuuten Morgen. ..

Marco hat seine erste Moskitobegegnung gehabt,  danach haben wir erstmal unser Netz aufgebaut .😆

Heute Nacht hat ein großes Stadtfest begonnen,  bis 1 Uhr oder so war hier richtig Krach. Der Einheimische aus dem Hotel hat uns erklärt,  dass das Fest eine Woche geht unu der Vorlauf zum buddhistischen Neujahrsfest ist, welches nämlich hier im April ist.

Wir waren nun auf dem „lokalen Markt“ und man glaubt es nicht, aber das Fleisch hängt roh herum…der fette grosse Thunfisch liegt ungekühlt zum Verkauf bereit und ja Fliegen gibt es mehr als Obst/Gemüse 😯
Nichts destotrotz haben wir ein paar Gewürze aus der Region ergattert.

100 g 60 LKR = etwa 30 Cent

So. Ab gehts. ..wir haben 175km vor uns. Also ca. 3 Stunden Fahrt bei den hiesigen Gegebenheiten.

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Der 3. Tag. Von Kandy nach Nuwara Eliya

Kandy ist eine wahre Touristenhochburg. Es gibt so ziemlich keinen Touristen, der nicht bei de Rundreise Kandy durchkreuzt. KLar, Kandy ist auch echt gut geeignet zum Shoppen (für Sri Lanka Verhältnisse) und man bekommt dort ENDLICH einen RICHTIGEN Kaffee…Meine Güte, haben wir lange gesucht. Den Vormittag haben wir Kandy erkundet und waren überwältigt von den Menschenmengen in diesem kleinen Ort.

Schuhe und Anzüge lohnen

Beim Durchlaufen der Läden und des Centers, haben wir festgestellt, dass FlipFlops für etwa 2-5 Euro zu haben sind und die Qualität auch durchaus vorzeigbar sind. Marco hat ein richtiges Schnnäppchen geschlagen und im Herrenausstatter zugeschlagen. Alle Hemden (qualitativ sehr gut!) zwischen 9& 15 Euro. Anzüge mit sehr schönem Stoff und Details für etwa 80-190€, je nach Exklusivität.
Wie immer,  ist Marco die Shoppingqueen und hat einen coolen Anzug ergattert. (s. Sakko im Foto)

Update: Was er noch nicht wusste: am 27.Februar 2015 würde er ihn zu unserer Hochzeit anziehen. :-)

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Geiler Style, was? Er hat sich NICHT für diese Hose entschieden…soviel verrate ich schon mal 😆

Nach etwa drei Stunden saßen wir im Auto auf dem Weg nach Nuwara Eliya (Hochland auf etwa 1800m) mit Stopp in einer privaten Tee Fabrik. Überall soweit das Auge reicht: Tee- Felder.
Ja, ein Großteil von Lipton etc. kommt von  hier. Das fanden wir ziemlich beeindruckend. Unsere private Führung ging etwa 30 Minuten und war kostenlos. Am Ende bot der Mitarbeiter an, so viel zu zahlen wie wir möchten. Etwa 4 Euro gaben wir ihm. Das entspricht der Summe die durchschnittlich in den Touristenhochburgen für solch eine Tour verlangt wird. Anschließend haben wir noch ein paar Teesorten probiert und mit unserem Fahrer Thushara geplaudert und gut eingekauft. Der primär schwarze Tee war mit Zimtnote, Vanille, Ingwer, … zu haben und sehr günstig. Die kleinen abgepackten Säckchen sind auch ein echt tolles Geschenk für die Familie.

Auf dem weiteren Weg haben wir auch eine der vielzähligen unbekannten Früchte probiert. Ohje, es hat zwar gar nicht schlecht geschmeckt -obwohl undefinierbar leicht „zwiebelig“-, aber eine ganze Frucht erschien doch etwas viel. Abzulehnen, oder die Hälfte  liegen zu lassen gehört sich hier jedoch nicht – also war aufessen angesagt!

In Nuwara Eliya angekommen: 20 Grad und Nebel. Gar nicht so schlecht nach 34 Grad! Der Tropenregen ist dazu warm und es sieht einfach hammermäßig aus, wenn die Wolken und der Nebel aufziehen!

Wer einmal in Sri Lanka ist, muss Nuwara Eliya gesehen haben. Das Naturschauspiel ist einmalig.

Um mal etwas der „Armut“ zu entfliehen,  lassen wir es uns richtig gut gehen und haben uns zum Abendessen im nahegelegenen Hotel niedergelassen! ;-)

Es gibt hier aufgrund der strengen Religion kaum Lokale, in denen Ausschank besteht. Ausnahmen wie in unserem Falle gerade sehr gute Hotels, oder grosse Resorts. Davon gibt es allerdings auch nur eine Handvoll wie wir feststellen. Das ist im Grunde auch gut so, denn andernfalls bleibt von der tollen Kultur Sri Lankas zukünftig nicht viel übrig. Also…geht auf die Suche, wenn ihr tatsächlich mal ein Bier oder ein Glas Wein vermissen solltet ;-).

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Die 2. Nacht (bei Einheimischen)

Am Abend haben wir den berühmten Tempel Kandys begutachtet. Schon beim Einlass gab es Probleme. Marcos Hose war nicht ganz knielang, sondern „1 cm zu kurz“. Nach Diskussionen kamen wir dann doch hinein und sahen beim Gebet zu, liefen die Tempelanlage ab und machten ein paar Fotos. Anschließend verbrachten wir unsere 2. Nacht bei einheimischen Sri Lankern, dessen Kinder beide in den USA studieren.

Hanthana Holiday Home

Der Lebensstandard „unserer Gastfamilie“ war für die Verhältnisse extrem gut. Da alle 3 Söhne studiert haben (2 in den USA), gehen wir davon aus, dass im Vergleich zu vielen anderen Einheimischen gutes Geld verdienen. Die Familie war äußerst nett und hat uns Frühstuck zubereitet. Unser Zimmer war sauber und die Nacht kostete insgesamt nur 11€. Unvorstellbar.

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Noch immer der erste Tag

Maaan oh mann…. wo fängt man da an? Es ist immer wieder aufregend in neue Länder zu reisen!
Also wir haben heute so einiges gelernt…
1. Das größere Auto gewinnt und JEDER fährt wo er will! Da wird aus je einer Spur schnell mal eine zweite Spur in eine Richtung und interessante Ausweichmanöver sind gefragt.

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2. Nummernschilder dürfen offensichtlich selbst gebastelt werden 😆

3. JEDER hat irgend etwas zu verkaufen und bietet seine Leistungen am Straßenrand an.

4. Das Kilo Reis kostet 1-2€ !

5. Hier leben Papageien ,Affen …und Büffel wild

6. Fledermäuse leben NICHT unbedingt in Höhlen!  Hier gibt es haaaaaauufenweise Fledermäuse am Abend (und ach herje… sind die laut).

7. Die Ananas sind die besten, die wir je gegessen haben und kosten nicht einmal 90Cent das Stück. Daher gilt ab jetzt: jeden Abend gibt es eine Ananas zu genießen!

8. Marco und ich wurden belächelt,  da wir so „kleine“ Portionen essen. Hier wird zu einem 3 Euro Gericht ca. 400g Reis gereicht. Wer schafft denn so viel zu essen?! Wir jedenfalls nicht.

9. NIEMALS hätten wir uns hier allein auf die Straße begeben…nicht nur wegen dem verrückten Verkehr.  Straßennamen und Verkehrsschilder gibt es nicht (zumindest nicht für uns ersichtlich) und es ist einfach super jemand Einheimisches bei uns zu haben, denn wir lernen stündlich wertviolles über das Land und haben einen Mittler dabei.

10. Die (meisten) Menschen hier sind wirklich freundlich,  zurückhaltend und trotzdem sehr gastfreundlich! Vor allem unser Fahrer (Thushara Fernando) ist Gold wert. Er gibt uns jeden Tipp, der nicht im Reiseführer zu finden ist,  regelt so ziemlich alles für uns, passt auf uns auf und so weiter. Man hat eben eine Verbindung zu den Einheimischen…einfach super.

Neben Besuchen bei Ananasständen, Bäckereien etc. haben wir einen Ausflug zum Elephant Millenium gemacht.
Ich hatte mich riesig auf den Elefantenritt gefreut, ABER schon nach 5 Minuten dachten wir uns:

1.) 20 Euro für „12Minuten“ ist happig.
2.) Der Elefant tat uns dermaßen leid (Ketten an den Füßen, 4 schwere Ketten um den Hals) und eine Frechheit war,  dass die noch 1000 Rupien (7€) von uns haben wollten, dafür dass der Typ mir meine Kamera unaufgefordert abgezwackt hat und damit Fotos gemacht hat.  Herrlich… Wir haben ihm natürlich Geld gegeben, aber zusammenfassend können wir sagen:

Das muss man nicht gemacht haben. Die 12 Minuten wurden eh nicht eingehalten, der Elephant war zu bemitleiden und an dieser Stelle würde ich mich definitiv für die Elephant Orphanage entscheiden – nie wieder für´s Millenium.

Dann ging es nach Kandy. Unsere Unterkunft: Einheimische.