Veröffentlicht in Sri Lanka

6. Tag in Tangalle Beach

Heute hatten wir unseren ersten Strandtag und waren schon tierisch aufgeregt, nachdem wir tagelang in den Bergen und in Dörfern, sowie überfüllten Städten wie Kandy waren. Die Fahrt von Tissamaharama dauerte zum Glück nur eine gute Stunde und schon standen wir vor dem kleinen Hotel direkt am Tangalle Beach, unweit zum Hafen. Das Zimmer war diesmal sehr klein, recht dunkel und nur mit einem Deckenventilator bestückt. Also kam wieder unser Moskitonetz zum Einsatz, um wenigstens etwas Luft durch das Fenster lassen zu können.

Einen Tag lang haben wir flaniert, gebadet und waren spazieren. Aber denkt mal nicht,  dass man nicht auch bei einem Tag am Strand nichts erlebt……

Ein schöner Spaziergang zum Hafen war geplant…

Wir liefen und liefen und schnell waren wir in der Einheimischensiedlung am Strand. Müll,  Fischerboote bildeten abwechselnd die Dekoration. Am Hafen angekommen haben wir dann doch kehrt gemacht,  da uns das ein bisschen unheimlich war zwischen Feldern von trocknendem Fisch und Fischern,  die einen wie eine Attraktion betrachteten, zu laufen. Wir sind eben nicht in Europa und da Sri Lanka noch nicht ganz „tourismisiert“ ist (was ich übrigens sehr gut finde), muss man eben etwas bedachter durch die Straßen laufen.

…und dann waren da die streunenden Hunde

Hatte ich eigentlich schon erwähnt,  dass hier ein enormes Hundeproblem besteht? Es ist so, dass einem überall streunende Hunde begegnen. Eigentlich sind auch alle harmlos und tun nix. Heute hatten wir nur leider eine andere Erfahrung gemacht. Ein Hund kam näher und hat versucht mich zu beißen. Tja, uns blieb nur die Flucht ins Wasser übrig…aufgrund der krassen Strömung bzw. der Wellen kam der Hund zumindest nicht ins Wasser, aber verfolgte uns parallel weiter an Land. Man, man, man… ein Abenteuer das evtl. nicht so gut ausgegangen wäre.

Tollwut-Impfungen sind für Sri Lanka (wahrscheinlich ganz Asien) ein Muss.

Der Wellengang ist phänomenal. Ein Sog vom Allerfeinsten und auch super schön anzusehen. Allerdings auch nicht ganz ungefährlich, denn diese Strömungen sind durch die Regenzeit bedingt und führen leider immer wieder zum Ertrinken. Es war also gar nicht so einfach sich im Wasser zu halten. ABER zum Glück hab ich ja immer meinen Schwimmring im Gepäck ….den Marco natürlich innerhalb von 20 Minuten zerstört hatte ;-)

Zudem hatten wir gestern zum ersten Mal Barracuda gegessen. Sehr lecker….bis ich mein Pfefferstreuer ungewollt über dem Teller entleert habe. Zum Glück erst zum Schluss und trotzdem wieder: typisch ich.

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