Veröffentlicht in Australia, Good to know, Travel Tipps

Von Sydney nach Port Stephens

4. April
Unsere erste Etappe hat uns von Sydney in Richtung Port Stephens gefuehrt. Etwa 200 km sind wir fahren und haben unglaubliche 4 Stunden dafuer gebraucht. Zum Einschlafen…

Unser erster Zwischenstopp war Newcastle, wo wir zum Leuchtturm spaziert sind. Spazieren ist jedoch das falsche Wort…wir haben uns durchgekaempft, denn es hat dermassen gestuermt und geregnet, dass wir teilweise nichts mehr gesehen haben. Die Wellen waren extrem, Sand flog durch die Luft, der Steg wurde zwischendurch von Wellen ueberrannt und wir bekamen eine kalte Dusche nach der anderen ab. Am schwierigsten war es, nicht vom Wind weggefegt zu werden. Es war einfach phaenomenal, denn solch ein Naturschauspiel haben wir bisher noch nicht erleben duerfen.

Vollkommen durchtraenkt und beeindruckt sind wir eine Stunde spaeter zurueck am Auto und fahren weiter Richtung Norden. Noch eine Stunde lag vor uns…langweilige 70km, denn 80-110 km/h zogen die Fahrt echt in die Laenge.

Uebernachtung in Port Stephens am Shoal Bay

Wir haben gluecklicherweise einen Parkplatz gefunden, auf welchem mehrere Camper und Wohnwagen standen und kostenlos uebernachten konnten. Das war unsere erste Nacht und wir wussten noch nicht so richtig was ueberhaupt erlaubt ist. 50$ fuer .Öeine Uebernachtung wollten wir allerdings nicht zahlen, denn immerhin kostet unser Camper ja schon ueber 2.000 Euro fuer 23 Tage.

Veröffentlicht in Australia, Good to know, Travel Tipps

Australien – die Reise beginnt

01. April 2015.
Gegen Mittag landen wir in Sydney, nachdem wir 7 Stunden Flug fuer 115 Euro mit Scoot Airlines hinter uns haben. Mein Fazit zu Scoot:

  • der Flug war turbulenzenfrei und wir konnten die 7 Stunden ziemlich gut „wegschlafen“
  • eine Frechheit fand ich, dass die fuer eine Decke 11$ (8,50Euro) haben wollten…
  • das Essen (welches wir guenstiger vorbestellt haben) war ……naja wir sind satt geworden
  • Beinfreiheit etc. war besser als bei RyanAir oder Easyjet, von daher kann man sich null beschweren

Fuer den Preis war das sowieso Jammern auf hoechstem Niveau.



Es ist dieser Moment, in welchem du realisierst: Wir sind am anderen Ende der Welt. In Australien. Jetzt wird der Traum endlich Realitaet…


Sydney Kingsmith Airport

Wir hatten echtes Glueck, was unsere Ankunft anging. Unsere Rucksaecke wurden nicht auseinander genommen, es wollte niemand einen Einkommensnachweis oder Weiterflugticket sehen und auch unsere Schuhe wurden nicht auf Erdreste untersucht. Ob das daran lag, dass wir aus Singapur kamen, weiss ich nicht. Denkbar ist es jedoch, da Singapur auch streng und sehr sauber ist und daher eine Einreise von Singapur eventuell besser wirkt, als ueber Bangkok oder Kuala Lumpur. Was man allerdings immer auf der Arrival Card ausfuellen sollte, ist eine Adresse, wo man unterkommt. Da sind die Australier echt genau…nix anzugeben wird nicht toleriert…also zu Not wohl etwas ausdenken.

Erfreut darueber wie problemlos und easygoing das alles funktiert hat, waren wir so riiiichtig happy, als wir von einer KOSTENLOSEN Dusche erfahren haben. Oh man …juhuuuuu eine Dusche…kostenlos! Wuhuuuu…nach mehr als 20 h ist das schon mal eine feine Sache.

Mit dem Bus in die Innenstadt

Nach etwa 2 Stunden, haben wir geduscht, eine SimKarte besorgt, einen Kaffee gekauft und sind auf dem Weg zur Bushaltestelle. Es gibt ein paar Linien, die in die Innenstadt fahren. Wir mussten nach Randwick und haben etwa 45 Min gebraucht und 3,50$ gezahlt (2,80Euro). Der Zug waere doppelt so teuer gewesen. Hier kann man erfahren, mit welchem Transportmittel man vom/ zum Flughafen gelangt. Unsere Buslinie 400 faehrt in die Stadt und befindet sich am Ausgang rechts.

Als wir durch die „Suburbs“ (Siedlungen) fahren, fuehle ich mich fast heimisch. So vieles erinnert mich an die Staaten. Gleichzeitig kommt etwas Traurigkeit auf, denn ich bin zwar nun am anderen Ende der Welt und entfache Gluecksefuehle, wie in de Staaten, aber mir wird auch gleichzeitig bewusst, dass ich meiner ehemaligen Gastfamilie kein Stueck naeher gekommen bin. Trotz alldem…wir sind aufgeregt und es wird hoffentich eine grandiose Zeit!

zu Gast bei David

Wir haben das Glueck, dass wir die ersten 3 Naechte bei David schlafen koennen (ein ehemaliger Kommolitone unserer Uni, der in Sydney seinen Master macht). Witzigerweise hat er auch genau am heutigen Tag Geburtstag und wir bringen ihm eine Flasche Ouzo mit. Abends haben wir ihn in „The Bank“ (Biergarten in Newtown) getroffen und ziemliche viele seiner Freunde bzw. Kommolitonen kennengelernt. Irgendwie war der Abend echt cool, die Leute waren sehr offen und man hat super viele Tipps und Einblicke fuer den Anfang bekommen. Auch haben wir ein deutsches Paar kennengelernt, von welchem Lene (die Frau) schon seit Oktober hier ist und viele Tipps verraet. Die Australier sind echt tiefenentspannt, aber Schliesszeiten werden auf die Minute eingehalten. 1 Uhr schliesst der Biergarten, 5 Minuten vorher geht die Musik aus, das Licht an und es wird gebeten auszutrinken. Geil…unter diesen Umstaenden wuerde ich doch glatt auch in einer Bar arbeiten. Vielleicht sollte ich mal drueber nachdenken?

02. April 2015.
Es ist Samstag, David hat frei und wir beschliessen gemeinsam Fruehstuecken zu gehen. An die Preise muss man sich echt erst einmal gewoehnen, denn ein Fruehstueck mit Toast, Ei & Avocado kostet 14$ (9,80Euro). Jeden Tag kann man sich das nur leisten, wenn man arbeitet, das ist klar.

„In Australien essen gehen kannst du absolut abhaken. Es ist soo teuer…“

Diese Aussage habe ich dutzende Male gehoert. Um mal etwas zu differenzieren, haben wir uns natuerlich einen Ueberblick geschaffen und waren auf das Schlimmste gefasst. So viel kann ich schon einmal verraten: Es ist  nicht so schlimm wie man denkt…

Die Tortur den Campervan abzuholen

Heute mussten wir bis spaetestens 14 Uhr bei Camperman sein, um unseren Van abzuholen. Und eins sag ich Euch: Die Filiale war am Arsch der Welt… Wir haben doch glatt 1:30h benoetigt, um anzukommen und haben zwischendurch daran gezweifelt ueberhaupt anzukommen. Wir standen naemlich 4km vor dem Ziel mitten in einer (zwar sehr idyllischen aber sehr abgelegenen) Siedlung im Nirgendwo und der Bus kam einfach nicht. Es war bruetend heiss, es gab kein Schatten…das Wasser war leer und wir hatten nur noch 20 Min bis wir da sein mussten. Es gab also 3 Optionen:

  1. Wir hoffen, dass ein Taxi vorbei kommt (was innerhalb von 15 Min nicht geschah, geschweige denn ein anderes Auto)
  2. Wir laufen die restlichen 4 km..innerhalb von 20 Min ziemlich unwahrscheinlich zu schaffen, oder einfach nur eklig bei der Hitze :-D
  3. Wir warten…und warten und hoffen, dass doch noch ein Bus kommt

Und da war er!!!! Zwar total zu spaet, aber er war da: Der Bus juhuuu….13:59 Uhr stuermen wir in die Filiale von Camperman.

Es hatte dann etwa 30 Min gedauert und wir sassen im (ziemlich grossen und unuebersichtlichen) Van auf dem Rueckweg zu David. So, nun den ganzen Weg durch die City zurueck…das wird ein Spass. (Wir haben es selbstverstaenlich mit Bravur gemeistert)


03. April 2015.
Ein Tag Sightseeing muss einfach sein. Wir beschliessen also, aufgrund der extrem hohen Parkkosten, wieder einmal mit dem Bus zu fahren. Irgendwie war das am Ende jedoch auch nicht guenstiger, denn man zahlt pro Buslinie immer zwischen 2,40 & 3,50 $. Naja…es lebe die OpalCard, die wir nicht hatten  (mit der wir jedoch haetten massig sparen koennen) ;-)

Von der Oper bis zum Fischmarkt

Unser Augangspunkt war Circular Quay, eine der wichtigsten Bushaltestellen. Wir sind u.a. zur Harbour Bridge gelaufen, zur Oper, zum Darling Harbour und zum Fischmarkt. Uebrigens gibt es in Sydney die Buslinie 555, welche kostenlos durch die City faehrt! Hier findet ihr die Route.

FAZIT: Ich glaube man muss in Sydney gewesen sein, da es Drehpunkt fuer jedermann ist. Nach 3 Tagen kann man noch nicht ganz sagen, ob es gefaellt, oder nicht, da wir generell eher auf kleinere Staedte abfahren. Wir kommen aber definitiv wieder und moechten Sydney besser kennenlernen, denn die 3 Tage haben bei Weitem nicht gereicht.

Veröffentlicht in Travel Tipps, Vietnam

Hanoi – das schoenere Bangkok?

Als wir auf Phu Quoc am Tag der Abreise gefragt wurden, wohin es geht, sagten wir Hanoi! Die Reaktion war nicht: „Toll!“ sondern „Oh gott, da ist es ja so kalt!“ Wir gucken uns gegenseitig an – Marco schon fast nervoes (wie kann ich ihm eine kalte Stadt anbieten?!) 

Nunja, in Hanoi sind es eben keine 34 Grad, sondern nur 25 Grad. Kalt wuerde ich es ja nun wirklich nicht nennen. Aber gut. Als wir in Hanoi landen, war es auch echt angenehm…einmal schwitzt man sich nicht tot beim Gehen. Herrlich.

Wie kommen wir denn jetzt zu unserem Hotel???

So richtig Gedanken gemacht haben wir uns darueber noch nicht. Ich habe etwas von einheimischen Bussen gelesen und davon, dass es Minivans geben soll. Taxis ja sowieso…aber das ist ja immer eine preisliche Frage. Wir verlassen also das Flughafengebaude und finden MiniVans fuer 50.000 VND (2,10 Euro) und Taxis mit Festpreisen zu 350.000 VND (14 Euro). Kurz darauf sehen wir auch schon Bus 7 und steigen ein. Sehr gut…fuer 34 Cent in die Stadt fahren ist doch mal ein Schnaeppchen…und eine Erlebnisfahrt war es auch wieder einmal!

45 Min spaeter kommen wir also an der Kim Busstation an und nehmen uns fuer die letzten 3,5 km ein Taxi, welches uns 2,50 Euro gekostet hat. Der Transfer hat uns also etwa 1 Stunde und nur p.P. 1,60 Euro gekostet…anstatt 7 Euro p.P. (Taxi). Die Dauer waere die selbe.

An unserem Hotel, dem Mai Charming Boutique, angekommen checken wir ein und ziehen auch gleich wieder los, um etwas Essbares zu finden. Und da war auch schon das naechste Schnaeppchen hihi. Fuer 6 Euro waren wir inkl. Bier, Limettensaft, Vorspeise, 2 Hauptspeisen essen. Super lecker war es auch noch.

Mit Jeani sind wir einen Tag spaeter auch noch einmal hingegangen, die genauso begeistert war. Wir sind schon echte Sparfuechse. :-)

..es erinnert doch etwas an Bangkok

…wenn man durch die Strassen von Hanoi geht, und insbesondere westlich vm Kiem See, koennte man fast glauben man sei in Bangkok. Das Barviertel erinnert an die Kao San Road in Kleinformat. Allerdings muessen wir eins zugeben: Hanoi ist schon allein wegen dem wunderbaren See schoener und viel viel sauberer als Bangkok. Was Shopping angeht und das Angebot der Bars und Restaurants, kann Hanoi locker mithalten!

Wer Gewusel, Smog und Hektik nicht mag, ist hier etwas falsch. Hanoi besitzt -wie in großen Teilen Asiens- kaum Regeln und speziell keine Verkehrsregeln, an welche sich gehalten werden. Das kann echt heiter werden sag ich euch…

Taxipreise sind günstig wie in Bangkok, das Essen preislich ähnlich, in Thailand jedoch würziger. Hanoi hat sehr unterschiedliche Viertel. Reiche, arme, viel Mittelschicht. Günstig zu kaufen sind Brillen, Kontaktlinsen und speziell Flüssigkeit (1/3 vom Preis), Seide (Seidenschlafsäcke zw. 1 & 5$!!), Krawatten, Lederschuhe, Rucksäcke,  Funktionskleidung, … .

Fragt immer vor dem Einsteigen ins Taxi,  ob mit Taximeter gefahren wird (was Gesetz ist und zumeist eingehalten wird, denn Taxifahrer haben viel zu viel Angst vor Beschwerden…Sie können schnell für Betrug oder Abzocke im Gefängnis landen).

Tipp 


Für einen kurzen Aufenthalt lohnt sich das Areal um das Mausoleum anzuschauen, Downtown am Abend zu erleben und wer auf der Suche nach Schnäppchen ist, sollte wie immer vergleichen.  Es gibt nahezu überall Läden.  Hang Dao, Dong Xuan  etc. ist überladen mit Shops…hier bekommt man echt alles. Für Shirts sollte man nicht mehr als 6 Euro ausgeben, es wird immerzu versucht mehr abzuknüpfen. Fast alles an Marken ist Fake. Für Eigenkauf ok, per Post versenden sollte man dies nicht. Der Zoll ist darüber wenig erfreut. 


Veröffentlicht in Singapur, Travel Tipps

2 Tage in Singapur

30. Maerz 2015

Mittags landen wir in Singapur – zum Glueck wieder mit all unserem Gepaeck. Der Security Check war recht easy und das Personal war so freundlich, wie wir es an keinem anderen Flughafen erlebt haben. Es ging alles ganz flink und schon standen wir in der Ausgangshalle. …Wow…der Flughafen ist echt schoen. Ich greife nach einem Prospekt und muss staunen, denn Singapurs Flughafen bietet kostenlose Sightseeing Touren, Kinderspielparadiese, einen Pool auf dem Dach, ein „Kino“-Raum, in welchem man kostenlos vor dem Abflug Filme gucken kann, kostenlose Kofferwaagen und einen kleinen Garten mit einem Bach. Das einzige, was ziemlich teuer ist sind die Duschen….11$ fuer eine Dusche. Unglaublich.

Mit der Metro in Singapurs Innenstadt

Mit Sack und Pack machen wir uns auf die Suche nach der Metro, welche uns hoffentlich schnell und guenstig zum Hotel befoerdert. Der MRT Train faehrt direkt vom Flugafen nach Tanah Merah, wo man lueckenlos auf dem Gleis gegenueber umsteigt und weiter in die Stadt faehrt. Ticketpreise berechnen sich nach den gefahrenen Zonen bzw. Kilometern. Unsere Route hat etwa 20 Min gedauert und 2,10$ p.P. gekostet.
Bei den Buslinien lohnt es sich eine Station vorher auszusteigen, da oft nur 300 m fast 1$ mehr kosten koennen. Und bei dem herrlichen Wetter lohnt das sogar noch mehr :-) Wie in Australien, gibt es PrepaidKarten „ezLink„, mit denen es guenstiger zu reisen geht. Hat man diese nicht, zahlt man den „Strassenpreis“ beim Busfahrer der etwa 20% teurer ist.

Hier kann man sich die Trip-Kosten vorher ausrechnen.

Unser Hotel kostete uns fuer 3 Personen und 1 Nacht 89 Euro, was fuer Singapur sehr guenstig ist. Das Hotel 81 Premier befand sich mitten im Rotlichtviertel (Geylang Street), wie wir Abends feststellen durften…sehr zwielichtig und quirlig. Ich weiss bis heute nicht, ob ich das cool oder bescheiden fand. Das Hotel an sich war sauber und ist absolut zu empfehlen, wenn man nicht fuer den gleichen Preis im Hostel absteigen will.

15 Uhr. Auf geht’s in die City! Nur 20 Minuten haben wir in die City gebraucht und stauunen, wie schoen Singapur ist. Alles ist extrem sauber, niemand kaut Kaugummi (offensichtlich ist das hier auch verboten), die Menschen sind sehr sehr nett und hilfsbereit und das Essen ist recht guenstig. An der Aljuned Station (100m zu Fuss) gibt es einen wirklich guenstigen Food Court mit sehr leckerem Essen.  

Wer nicht nach Sentosa Island faehrt, war offensichtlich nicht in Singapur…also machen wir uns af den Weg dort hin. Von der Harbourfront gelangt man zur Insel. Entweder man laeuft (etwa 2km) kostenlos, man faehrt mit der Gondel (29$) oder man nimmt den Sentosa Express (4$). Wir haben uns fuer letzteres entschieden, da wir nicht so viel Zeit hatten und wir diese lieber auf der Insel verbringen wollten. Die Entscheidung war gut, denn die 4$ gelten p.P. fuer Hin-und Rueckfahrt und der Ausblick war auch lohnenswert.
Zu Sentosa selbst brauche ich nicht viel zu sagen…es ist teuer, touristisch, sehr huebsch angelegt und man sollte es mal gesehen haben. Ob man tatsaechlich fuer den den doppelten Preis Essen und Trinken muss oder den Funpass braucht, um mit Attraktionen zu fahren, muss jeder selbst wissen. Wir haben den Pass nicht gebraucht ;-)

Kostenloses Singapur

Da es schon nachmittags war, haben wir nicht mehr all zu viel gesehen. Doch das was wir gesehen haben, war traumhaft. Die Skyline von Singapur ist der Wahnsinn. Aus irgendeinem Grund ist diese Stadt gross, aber ruhig. Gross, aber sauber. Gross, aber gesittet. Die Station Bayfront ist perfekter Ausgangspunkt fuer Marina Sands Hotel, Gardens by the Bay und dem Wasserlichtspiel am Hafen. 

  • Abends gegen 20 Uhr  und 21:30 beginnt ein Lichtwasserspiel am Hafen mit Blick auf die Skyline – umsonst. Hier versammeln sich hunderte von Menschen, um diese 15 Minuten zu geniessen.
  • Abends 19.30 Uhr beginnt eine Lichtshow im Gardens by the Bay, welche etwa 20 Minuten geht.

Beide Vorstellungen schafft man nicht an einem Abend (es sei denn man nimmt die Spaetvorstellung) , da man etwa 15 – 20 Minuten vom Garden bis zum Hafen laeuft. Ich persoenlich wuerde die Show am Hafen empfehlen, wenn man nur einen Abend hat. Die Baeume leuchten auch ohne Show wunderschoen, sodass man nach der Wasserlichtshow einfach dort hin spazieren kann.

Nach unserem schoenen Spaziergang sind wir zurueck zum Hotel gefahren und wollen -oder eher muessen- Waesche waschen. Toll, der Salon ist voll…nun duerfen wir einen anderen Salon suchen. Mit Tueten voller Dreckwaesche laufen wir durch das Rotlichtviertel -jetzt war klar, dass es eins ist- und suchen einen Waschsalon. 700m spaeter werden wir fuendig und legen los (um uns herum seltsame Leute..). Bei mir dauerte es keine 15 Minuten und ich bin auf dem Waschtisch eingepennt…ins Koma gefallen und erst eine dreiviertel Stunde spaeter wieder aufgewacht. Oh Gott, war ich muede…ich hatte echt keine Lust den Weg wieder zurueck zu laufen. Aber was blieb mir uebrig – so mitten in einer seltsamen Gegend?

Geflasht und beeindruckt vom ersten Tag fallen wir in tiefen Schlaf.


01. April 2015

Nachdem wir im Funan Plaza nach einem Telefon fuer mich Ausschau gehalten haben, war es unser Plan Chinatown zu sehen, Singapur von oben zu bestaunen und am Abend the Lichtshow im Gardens by the Bay zu erleben.

Telefon kaufen im Funan Plaza

Mein erster Gedanke: Das Funan Plaza sieht aus wie das Pantip Plaza in Bangkok. Gross, hunderte Laeden, ueberall gibt es Aehnliches zu kaufen – doch alles ist etwa 3x teurer. Gilt das auch fuer Handys? Leider, leider kosten Samsung Telefone hier auch etwa 20% mehr. Das aergert mich jetzt echt total. In Bangkok und Hanoi habe ich das Core Prime und das Grand (ich wollte unbedingt Dual Sim) nur 110-140 Euro und hier gibt es nichts unter 180 Euro. Klasse…ich habe schlechte Laune.

…und dann kurz bevor wir das Funan Plaza verlassen, geht Marco in einen kleinen Singtel Shop und wir werden fuendig. Es gibt echt wenig Dual Sim Geraete in Singapur (ganz anders in Bangkok und Hanoi) und wir haben nun eins fuer 140 Euro gefunden. RedMi 2 wurde mein neues Telefon. Skeptisch und schlecht gelaunt denke ich mir: What the hell…ich habe nichts zu verlieren, das Ding sieht gut aus, ist guenstig, hat Dual Sim, hat einen QuadCore, der Akku passt, die Aufloesung ist gut…Samsung es tut mir leid, ich muss das Ufer wechseln.


Resumee nach 14 Tagen: Das Telefon ist richtig gut. Fuer 140 Euro habe ich etwa die Ausstattung eines S3/ S4 bekommen. Ich bin sehr zufrieden. (Haette ich selbst nicht gedacht)


Singapur von oben erleben fuer 5$

Da das Telefonthema nun endlich erledigt ist, machen wir uns auf den Weg zum Pinnacle @ Duxton, welcher in der 50. Etage eine Skybridge besitzt und man fuer 5$ den Ausblick geniessen kann.

Das Pinnacle ist nahe China Town und der Ausblick ist grandios! Wenn man auf das Dach des Marina Sands Hotel steigen moechte, zahlt man schlappe 25 $…also investieren wir lieber 5$ und verbringen ein halbes Stuendchen oder laenger auf dem Dach des Pinnacle.

Dann war es auch schon 18 Uhr…von hier brauchen wir etwa 35 Min. zum Gardens by the Bay, wo spaeter die Lichtshow beginnt. Also stiefeln wir los und geniessen unsere letzten Stunden in Singapur.

Gardens by the Bay

Gardens by the Bay lohnt sich am meisten kurz vor Sonnenuntergang, da man ganz langsam die ganze Pracht entdecken kann! Und was mich einfach nicht loslaesst ist der Anblick des Bay Sands Hotel….meine Guete…einfach nur der Hammer.

22 Uhr machen wir uns auf den Weg ins Hotel, um unsere Rucksaecke abzuholen und fahren zum Flughafen. Eigentlich dachten wir ja, dass wir entspannt eine Dusche nehmen und schoen in die Kino Lounge gehen, aber dann…ging alles so schnell, dass wir gar keine Zeit mehr dafuer hatten und es schon kurz vor 1 Uhr war.

FAZITSingapur ist einfach nur schoen. Obwohl die Stadt einst zu Malaysia gehoerte und mitten in Asien liegt (>70% Chinesen), ist der Ort nicht ansatzweise mit Asien gleichzusetzen. Singapur ist eines der wichtigsten Wirtschafts- und v.a. Finanzzentren weltweit und das merkt man. Das Clientel ist alles, aber nicht Backpacker-lastig. Die Stadt ist so gross und die Skyline der Wahninn und trotzdem ist die Stadt so ruhig und entspannt. Ein Ort, an dem ich leben wuerde.