7 km Fußmarsch
Nachdem wir gestern schon fußläufig die umliegenden Dinge erkundet haben, hat Ben hochoben auf dem Berg etwas entdeckt. Die maurischen Burg. Klar, es muss die ganz oben sein. So soll es sein. Außerdem habe ich ihm ein kleines Picknick auf der Burg schmackhaft gemacht. Das muss man sich aber auch verdienen. Also wird gelaufen. Wir sind um 10 Uhr los gelaufen und waren 15 Uhr zurück in „der Stadt“.
Man könnte den halben Weg mit einem TukTuk, oder Taxi oder whatever, zurück legen. Jedenfalls von der Stelle aus, wo man nur noch zu Fuß hochlaufen kann, hat es ca. 40 Minuten gedauert. Ben hatte eine Aufgabe: er navigierte uns.Ben hatte eine Aufgabe: er navigierte uns. Der Weg nach oben war wirklich schön und abwechslungsreich. So tolle Aussichten, viele kleine Höhlen, die Ben entdecken konnte. Das schönste aber war der Duft. Es hat soooo gut gerochen. Ich konnte die Quellen nicht identifizieren, es aber es erinnerte mich total an Basilikum. Überall…es war ein Fest.












Oben angekommen, gab es das versprochene Picknick…bis der Regen sich wieder einmal zu uns gesellte. Zum Glück hielt der aber nicht lange an und wir sind die Burgmauer hoch und runter und wieder hoch und wieder runter gestiegen. Es war schon beeindruckend.













Als wir Abends auf die App geschaut haben, welche immer unsere Laufroute aufzeichnet, war Ben stolz wie Bolle. Nicht, dass er wüsste was 7 km sind. Als er jedoch von oben nach unten geschaut hat, und dann von unten nochmals nach oben, war alles klar. Er war soo stolz auf sich. Und ich erst.

Was mich schockiert hat, war, dass Sintra unfassbar teuer ist. Eine Kugel Eis 3 Euro, eine Flasche Wasser im kleinen Markt 1,80 € ist schon verrückt. Also entweder vorher eindecken, oder aber mit der Bahn nochmals eine Station zurück fahren, um einzukaufen. Zu Fuß macht das weniger Spaß. Aber gut, es ist eben eine Touri-Hochburg.
Unser Hostel war hingegen überraschend gut. Wir hatten ein ganz nettes, helles Zimmer und mehr oder minder ein Bad für uns. An sich sind es Gemeinschaftsbäder, jedoch super sauber und total modern. Das war echt angenehm. Es gab nicht allzu viele Zimmer und auch nur die Doppelzimmer-Gäste haben sich zusammen Bäder geteilt. Die Mehrbettzimmer waren in einem anderen Gebäude. Sprich: es gab kein Hostel-Feeling…außer beim Frühstück. Das war so gar nicht mein Ding. Also freute ich mich schon wieder auf unsere nächste Unterkunft mit großer Küche und „Zuhause-Feeling“.
