Veröffentlicht in Australia, Budget & Finances

Autokauf & Kostenfallen in Australien

Auto kaufen in Australien

Ein Auto zu kaufen, ist eine oftmals sehr lohnenswerte Alternative zum Mietwagen. Ohne Auto/ Van ist man sehr eingeschraenkt und muss sich auf die Busse wie Premier, Greyhound etc. verlassen. Das kann sehr teuer werden. Bsp. Cairns – Brisbane sind etwa 220$ p.P.. Fuer den Preis kann man auch fliegen… Premier ist allgemein guenstiger als Greyhound.


die Wahl des richtigen Autos

Wer sich fuer den Autokauf entscheidet, muss sich ueberlegen, ob es ein Van, ein normales Auto oder ein 4WD sein soll.

Ein Van hat den Vorteil des Freiraums und mehrere Personen koennen darin schlafen. Nachteil ist, dass es so gut wie kein 4WD Van gibt und man somit viele Strecken wie z.B. Fraser Island nicht auf eigene Faust befahren kann. Kostenpunkt: 2300-4000$.

Ein normales Auto hat den Vorteil, dass man in fast jede Parkluecke passt, kein Parkhausproblem hat (zwecks der Hoehe), weniger auffaellig ist, wenn man illegal in der Seitenstrasse schlaeft und der Spritverbrauch ist oft geringer. Der Ford Falcon Station Wagon ist einer der gaengigsten Modelle fuer Backpacker, da er sehr lang ist und eine gute Schlafflaeche bietet. Nachteilig ist, dass man sehr wenig Stauraum hat und ohne 4WD auch hier eingeschraenkt ist. Kostenpunkt: 2000-3000$.

Ein 4WD SUV/ Auto hat den Vorteil, dass man extrem flexibel ist. Man kann sogut wie ueberall fahren, das Auto ist oft sehr robust gebaut und geraeumig. Meistens sind 4WD zugleich SUV’s und man hat die Moegleichkeit ein Bett hineinzubauen und darunter Stauflaeche zu generieren. Einfach wunderbar. Es gibt „echtes“ und „unechtes“ 4WD. Echtes 4WD heisst, dass man manuell den Frontantrieb zuschalten kann und unechtes 4WD ist ein automatisch geregeltes System. Die Australier schwoeren auf das manuelle Zuschalten. Das hat auch den Vorteil, dass man weniger Sprit verbraucht, denn 4WD frisst unheimlich viel… Nachteil eines 4WD ist der oftmals hoehere Spritverbrauch. Zum einen wegen dem 4WD selbst und zum anderen liegt das daran, dass SUVs nicht selten einen V6 Motor mit 6 Zylindern haben und das frisst ordentlich. Die beliebtesten Modelle sind Holden Jackaroo, Ford Explorer, Nissan XTrail und der Mitsubishi Pajero. Kostenpunkt: 2000-4000$.

Fuer was entscheide ich mich?

Was habt ihr vor? Seid ihr 3 Personen oder mehr? Dann entscheidet euch fuer einen Van, oder einen 4WD mit Rooftent (Dachzelt). Damit seid ihr in Seitenstrassen nur leider nicht unauffaellig, habt aber sonst alle Annehmlichkeiten.

Wollt ihr viel Stauraum? Dann ist der Van die 1. Wahl. Die zweite Wahl waere ein 4WD SUV.

Wollt ihr oekonomisch fahren? Dann entscheidet euch fuer ein ganz normalen Wagen.

Wollt ihr flexibel sein und ueberall hinfahren koennen? Dann gibt es nur eine Moeglichkeit: Kauft euch einen 4WD.

Wollt ihr unauffaellig sein, um kostenlos in den Strassen zu schlafen, dann ist ein normales Auto oder ein 4WD SUV empfehlenswert.

..Ihr seht, es kommt darauf an was ihr wollt.

..aus welchen Gruenden wir uns fuer einen 4WD entschieden haben

Fuer uns kam von vorneherein nur ein 4WD in Frage. Klar, der Spritverbrauch ist vergleichsweise hoch und man zahlt fuer 500km nicht nur ~80$, sondern 100$. ABER ein 4WD rentiert sich. Das beste Beispiel ist Fraser Island. Wer von euch will nach Fraser Island? Genau, alle! Ein Tagestrip kostet p.P. ~180$. Wer uebernachten will zahlt mal eben 320+$. Fuer 2 Tage…das ist krank. Wer einen 4WD hat, zahlt pro Auto ~150$ fuer die Faehre und kann so lange bleiben und so flexibel die Insel erkunden wie er will. Noch Fragen? ;-) Das gleiche gilt fuer andere Inseln auch.


die groessten Fehler beim Autokauf

  1. keinen Pre-Purchase Check zu machen
    In QLD muessen alle Autos fuer den Verkauf ein RWC nachweisen. Das ist vergleichbar mit dem deutschen TUEV und versichert die Fahrzeugsicherheit. Fuer die Registrierung oder auch Umschreibung der Registrierung ist die Vorlage dessen unabdingbar. Hat der Wagen, fuer den ihr euch interessiert kein RWC (weil keiner gemacht wurde, oder weil der Wagen evtl. in Western Australia registriert ist), dann besteht darauf einen Pre-Purchase Check machen zu lassen. So wisst ihr welche Reparaturen auf euch zukommen, wenn ihr den Wagen kauft. Im Regelfall kostet dieser zw. 180 – 220$. Mackey Mechanics & Electrician in Brisbane machen ihn fuer 150$. Verhandelt wer den Check zahlt, rechnet ihn auf den Kaufpreis an oder teilt euch die Kosten.
    Wir haben 2 Autos checken lassen und beide wiesen Reparaturkosten i.H.v 1300+$ auf. Stellt euch vor ihr kauft ein Auto fuer 4000$ und dann muesst ihr noch solch hohe Summe reinstecken… Ein Pre-Purchase Check ermoeglicht euch, dass ihr den Preis begruendet verhandeln/ druecken koennt und ihr wisst was ihr tatsaechlich ausgebt.
  2. nicht zu recherchieren
    Diesen Fehler macht ihr schon einmal nicht, da ihr meinen Blog lest. Sehr schoen :-) Viele Backpacker lassen sich regelrecht abzocken, da sie entweder blauaeugig losziehen und das erste Auto kaufen, oder zu sehr unguenstigen Zeiten „einkaufen“ – sprich: zur falschen Zeit am falschen Ort.
    Fast alle Backpacker kommen Aug/Sep/Okt in Sydney/ Melbourne an und das wissen die Verkaeufer. In einer relativ kurzen Zeitspanne suchen also ueber 1000 Backpacker ein Auto…ohhh ihr seid gefundenes Fressen, wenn ihr uninformiert seid. Nahezu alle Backpacker, die ich getroffen habe und die in Sydney bzw. Melbourne gekauft haben, zahlten fuer ihr Auto 4500-5500$. Weiterhin sind das genau die Autos, die beim Prepurchase Check sehr schlecht ausfielen. Die armen haben ihr Auto nun wieder verkaufen wollen und nur noch 1200-2000$ dafuer bekommen. Sehr aergerlich.
    Fast jeder zweite Backpacker faehrt die Ostkueste hoch und verkauft sein Auto anschliessend in Cairns im April/Mai und das wissen die Kaeufer, die sich informiert haben. Es gibt ein wirklich hohes Angebot zu dieser Zeit und viele Backpacker haben ihren Rueckflug im Nacken, der immer naeher rueckt und sie muessen ihr Auto so schnell wie moeglich loswerden. Da sich viele ueber den Tisch ziehen lassen und eine Schrottkiste gekauft haben, bekommen sie nur noch ein Drittel vom Preis zurueck (es sei denn ein Dummer kauft blind ohne Check). Ihr seid jetzt in der besten Position: Ihr habt Zeit – die Abreisenden nicht; ihr wisst, dass ihr das Auto durchchecken lassen muesst (ausser RWC existiert) und dessen Ergebnis ausschlaggebend fuer den Preis ist. Ihr bekommt einen guten 4WD (BJ ’94-98) fuer 2500-3500$! Das ist ein realistischer Preis.
  3. die Suche auf Backpacker zu beschaenken
    Ich weiss, es klingt verlockend ein Auto zu kaufen, welches vollstaendig ausgestattet ist. ABER es ist generell empfehlenswert ein Auto vom Local zu kaufen, da die Einheimischen mit ihrem Wagen meistens besser umgehen und ihn vor allem durchchecken lassen. Backpacker kaufen das Auto, fahren egal was kommt, jede Strecke und lassen nichts durchchecken, weil „mir doch egal…verkaufe ich eh weiter nach 4 Monaten“…
    Das Zubehoer was ihr dazu bekommt ist natuerlich viel Geld wert, sollte aber wirklich nicht das Kriterium sein. Wir haben unsere Campingausruestung fuer 150$ abgekauft + eine sehr hochwertige Matratze neu gekauft und uns das Gestell selbst eingebaut (insges. alles 370$)
  4. das erste Auto nehmen
    Das ist der wohl groesste Fehler. Schaut euch mindestens 3 Wagen an und sagt ruhig jedem Besitzer, dass ihr noch andere Wagen anschaut. Checkt regelmaessig die Preise online und bekommt ein Gefuehl dafuer, was preislich adaequat ist. Das koennt ihr auch schon stressfrei von Zuhause aus machen, indem ihr euch bei gumtree umschaut. Guckt in der Perth, Sydney, Cairns und Brisbane Region, um zu vergleichen.

FAUSTREGELN

  • kauft ihr ein gaengiges Modell, konnt ihr es sehr gut wieder verkaufen
  • nie das erste Auto nehmen
  • nie ohne RWC oder Pre-Purchase Check kaufen
  • fragt immer nach Quittungen oder Service Heft, um zu sehen was in den letzten Monaten/ Jahren repariert wurde
    -wurde der Time Belt die letzten 40000km gewechselt ist das z.B.gut
    -gleiches gilt fuer shocks (Stossdaempfer)
    -ball joints etc.

Zu not abfotografieren und googlen…


REGO…Registration

Kauft ihr einen registrierten Wagen ist das toll, da ihr bis zum Expiry Date erst einmal nichts ausser der Stamp Fee bei der Ummeldung zahlen muesst. Bei einer Ummeldung der Rego in QLD und Victoria, muesst ihr ein aktuelles RWC vorzeigen. Bei jeder weiteren Verlaengerung auf euren Namen benoetigt ihr dies nicht mehr. Bei einer Ummeldung in Western Australia wird nichts weiter benoetigt.

Die Stamp Fee vergessen viele! 3-3,5% des Kaufpreises muessen noch zusaetzlich geblecht werden, und zwar beim Amt, wo ihr die Rego an-/ummeldet! Bei

1000$ sind das 30-35$,
2000$ 60-70$,
3000$ 90-105$,
4000$ 120-140$….

TRICK: Wenn ihr die Papiere fuer den Verkauf und Ummeldung ausfuellt, koennt ihr ja eventuell einen guenstigeren Kaufpreis aufschreiben (in Form einer formlosen Rechnung z.B.) und somit hohe Summen umgehen

Anmeldung des Autos/ Transfer der REGO

Folgende Papiere braucht ihr fuer den Prozess:

  1. Reisepass in Original
  2. Bankkarte in Original (z.B Australische)
  3. 2. Bankkarte in Original (z.B Deutsche)
  4. fuer den Fall, dass sich euer Name durch Heirat geaendert hat, muesst ihr eine internationale Heiratsurkunde vorzeigen
  5. Nachweis ueber eine australische Adresse, in welcher ihr residiert (es gibt hierzu z.B. eine Declaration of Residency Form, die ihr von einer Person mit australischer Adresse unterschreiben lassen koennt)

Wichtig! Wenn ihr euer Auto in QLD (Queensland) registriert/ ummeldet, muesst ihr eine QLD Adresse vorweisen


Was mache ich ohne australische Adresse? Ich schaetze mal, dann muesst ihr den Graubereich betreten…entweder meldet ihr das Auto nicht um, damit ihr keine Anmeldung, Stamp Fee etc durchlaufen muesst oder ihr habt vielleicht Bekannte, die angeben koennen, dass ihr bei ihnen wohnt? Das funktioniert aber eigentlich nur, wenn das Auto ueber euren Zeitraum zugelassen ist, oder man es online bzw. anonym verlaengern kann ;-)

Konsequenzen: Wenn ihr erwischt werdet, kann das sehr unschoen werden… hinzu kommt, dass der vorherige „Eigentuemer“ die Post der Strafen o.ae. bekommt und koennte euch anzeigen lassen kann. 


Versicherung

Ich habe echt Backpacker getroffen, die keine Versicherung hatten… da bin ich fast aus allen Wolken gefallen. Also mit der An-/ Ummeldung eines Autos schliesst man gleichzeitig eine Haftpflichtversicherung (CTP) ab, welche Personenschaeden von Dritten abdeckt. Anders als in Deutschland, deckt diese keine Schaeden am Fahrzeug o. sonstigen Gegenstaenden von Dritten. Daher muss man in Australien zusaetzlich eine weitere CTP abschliessen (etwa 50-100$ pro Jahr), welche die materiellen Schaeden deckt.

Unser Auto (Misubishi Pajero 1994) kostet 330$ im Jahr REGO inkl. Haftpflicht fuer Personenschaeden – Sachschaeden sind nicht gedeckt..d.h. wenn du einen Unfall hast und dein Gegenueber eine neue E-Klasse faehrt, sind zwar seine koerperlichen Leiden gedeckt, den Mercedes darfst du selber zahlen ;-)


nuetzliche Internetadressen

http://www.tmr.qld.gov.au/registration/registering-vehicles.aspx fuer die Registrierung eines Autos in QLD (Queensland)

www.rms.nsw.gov.au fuer die Registrierung eines Autos in NSW (New South Wales)

www.transport.nt.gov.au  die Registrierung eines Autos in NT (Northern Territory)

www.transport.vic.gov.au die Registrierung eines Autos in VIC (Victoria)

www.transport.tas.gov.au die Registrierung eines Autos in TAS (Tasmania)


Veröffentlicht in Bangkok

live with 8$ a day!

Es gibt viele Thailand Blogs und es gibt auch schon einges an Zahlen. Aber wie soll’s auch anders sein…alles aendert sich ;-)

In Thailand kannman tatsaechlich sehr guenstig leben. Durch Tim haben wir erfahren, dass das Leben auf dem Land nochmals 10-30% guenstiger ist, als in den typischen Touristengegenden wie z.B. Bangkok, Chiang Mai, Phuket, Koh Samui und wie sie alle heissen…

„…mit 15 Euro pro Tag (ueber)leben „

Wir wollen es wirklich wissen und haben uns ALLES, was wir ausgeben aufgeschrieben. Unser Resumee ist: Essen, Trinken, Transport …7 Euro pro Person pro Tag. Ein Schnaeppchen. Und je nachdem welche Ansprueche man an Unterkuenfte hat, kann man zwischen 10 Euro spartanisch oder schon fuer 70 Euro im Luxus naechtigen.  

Fuer unseren Fall sieht das alles so aus:
  • 2-3x 1,5 L Flaschen am Tag = 20 bzw. 30 Baht
  • Mittag je 100-130 Baht (Restaurant)  , Garkueche je nur 40 Baht
  • Abendessen je 80-100 Baht (Restaurant)
  • 1 grosses Bier dazu 90 Baht
  • 1 Taxifahrt von ca. 5 km 72 Baht = umgerechnet ca. 10 Euro
  • unser Hotel (Chillax Restort) 80 Euro

Survive with 8$ a day!

There are heaps of Blogs on Thailand – I know. So why am I writing another Post, if it’s pointless? Well, it’s not, because…

1. prices change all the time  and 2. I couldn’t find any detailed information about „What does Living in Thailand cost a day?“

In this post I will not start on telling what kind of accomodation exist, nor will I give reference. There’s a range from 12$ up to 200$ a night, depending which level of luxury you are looking for!

  • 2-3x 1,5 L bottles  per day = 20-30 Baht
  • Lunch 100-130 Baht (restaurant), street food only 40 Baht
  • dinner 80-100 Baht (restaurant)
  • 1 large beer 90 Baht
  • 1 taxi drive of 5 km = 72 Baht
That’s what I would call cheap way of living. That’s exactly the reason why so many backpackers live for a loong time in asian countries.
Veröffentlicht in Australia

Woche 1 bei unserer neuen Familie

05. – 10. Mai.

der erste Morgen im Paradies

Ich habe bis nachts um 3 am Blog gesessen und konnte einfach nicht schlafen. Das kann zum einen daran gelegen haben, dass ich nach einer Tasse Kaffee wie ein Frettchen auf Drogen bin, oder ich war einfach nur aufgeregt. Hm…fakt ist jedoch: Ich habe ganze 3 Stunden geschlafen, denn kurz vor um 6 Uhr wachen wir schon wieder auf. Ich schaue auf mein Handy und stelle fest, dass ich noch eine Stunde schlafen koennte. Doch dann sehen Marco und ich aus dem Fenster und wir koennen nicht anders als aufzustehen… Wir leben im Paradies! Mir bleibt einfach nichts anderes uebrig, als meine Kamera zu schnappen und auf Motivjagd zu gehen – erfolgreich wuerde ich meinen ;-)

Familienausflug als perfekter Auftakt

Brett muss heute arbeiten, aber der Rest von uns macht einen Ausflug, denn Amelia und Declan haben ein School-Event im Cross-Country. Es ist ein regionaler Wettbewerb zwischen den Schulen, bei welchem auf Zeit gelaufen wird. Der Vormittag war super schoen. Oli ist einfach nur goldig und ein echter Clown :-) Rebecca ist super..es ist seltsam, doch irgendwie fuehlen wir uns schon jetzt als Teil der Familie und ueberhaupt nicht fremd.

Es ist schon 14 Uhr als wir zurueck nach Hause fahren und wir fragen uns, was wir noch machen. Wir leben bei unserer Gastfamilie umsonst und dafuer helfen wir im Haushalt, mit den Kindern oder was auch immer moeglich ist. Ich bin zwar huuundemuede, aber Marco und ich dachten uns, dass wir heute schon noch etwas machen sollten und fragen daher Rebecca was ansteht. Sie sei kein guter Aufgabenverteiler sagt sie. Hehe, das finde ich lustig…denn ich kann so etwas besonders gut :-)

Wir packen ein bisschen im Haushalt an und dann war der Tag auch schon wieder vorueber. Ein erster, sehr schoener Tag.

Fenster putzen, Veranda zerstoeren und andere Maenneraufgaben

Marco hat nach langem Fensterreinigungsprozess eine tolle Aufgabe bekommen: Er durfte die Veranda einreissen und das hat ihm so richtig Spass gemacht. Dazu  kommt, dass er mit dem Buggy fahren durfte – und da das fuer ihn noch neu war, war es umso spassiger! Er hat sich so richtig ausgelebt und hatte seinen Spass. Es waere natuerlich nicht Marco gewesen, wenn er sich nicht dabei verletzt haette… hahaha.

Waehrend Marco sich also austobte, habe ich geputzt und mit Rebecca in der Kueche die Schraenke ausgemistet. Ich habe noch nie so viel Tupperware gesehen. Ich musste unweigerlich an meine Mama denken, denn sie liebt Tupperware genauso ;-) Die beiden wuerden sich in der Kueche blendend verstehen.

Den Rest der Woche hiess es ausmisten und sortieren, denn fuer Samstag war ein Garagen-Sale geplant. Es war einiges zu tun, aber es hat wirklich Spass gemacht und tot gemacht haben wir uns definitiv nicht. Da wir durch unser Mitwirken unsere Dankbarkeit ausdruecken wollten, haben wir, wo immer es moeglich war, geholfen und ihr war das anfangs etwas komisch, was ich verstehen kann. Sie meinte, dass es seltsam ist zu sehen, wie wir in ihrem Haushalt sauber machen und aufraeumen und sie am liebsten immer sagen wuerde: Das braucht ihr doch nicht zu machen…
Suess, aber mir macht es Spass und da man ihr ansehen kann, dass sie sich darueber freut, machen wir es umso lieber!

Die erste Woche war einfach schoen. Die Familienabende sind das Beste. Wir essen gemeinsam, spielen Spiele, kochen zusammen, lachen viel und lernen voneinander. Wir sind gluecklich.

Samstag fand der Garagen-Sale statt – wir haben nicht so richtig geglaubt, dass er erfolgreich wird und wurden eines Besseren belehrt: Schon 6 Uhr fruehs kamen nacheinander Personen und es wurde echt viel verkauft. Welch erfolgreicher Tag!

..und so haben wir unser Auto auch noch ausgebaut 

Zwei Nachmittage haben wir damit verbracht unter Auto zu bearbeiten, denn wir wollen ein vernuenftiges Bett-Gestell einbauen und Moskitonetze anbringen. Wir Gluecklichen haben von Brett das Werkzeug bekommen und konnten richtig loslegen. Eigentlich ging das alles recht simpel, wenn man sich erst einmal einen Plan gemacht hat. Wie man sein Auto ganz easy umbauen kann, zeigen wir euch in einem anderen Beitrag. Wozu? Damit ihr nicht auf typische Backpacker-Auto angewiesen seid, die oft nur noch Schrott sind ;-)

https://youtu.be/-8fslBj6lF0

Veröffentlicht in Australia

von den Bunyas zur Familie Fleischfresser

4. Mai. Wir erwachen aus unserem tiefen Schlaf sind wieder einmal von Australiens Natur fasziniert. Sonnenschein, strahlend blauer Himmel und umgeben von Nichts ausser Vogelgezwitscher. Und dann ist da dieser Vogel, welcher sich wie ein Wassertropfen anhoert! Wir kochen unser Fruehstueck und geniessen das Wetter. Eine richtige Dusche gibt es nicht, dafuer gibt es allerdings etwas aehnliches wie unsere Solardusche. Witzig ist, dass man sein Wasser auch vorher ueber einer Feuerstelle heizen kann. Hahaha…wenn das Holz nur nicht so nass waere, dann koennte man ja glatt ein Feuer machen… Stattdessen haben wir eine eisige Dusche. Und Marco der Arme, bei ihm war das Wasser leer…das heisst er stand in Shampoo eingehuellt ohen Wasser da – im Wind. Uuups…zum Glueck ist er ja ein Mann – der so etwas abkann ;-)

Kaum hatten wir die Dusche hinter uns, war die Sonne verschwunden und es war wolkig… typisch Berge halt. Nichts desto trotz machen wir uns los und gehen ein wenig wandern. Der Mt Kiangarow Track, welcher zum hoechsten Punkt der Bunya Mountains fuehrt, beginnt direkt gegenueber unseres Campingplatzes und dauert nur etwas mehr als eine Stunde. Sehr viel mehr Zeit hatten wir auch leider nicht, da wir heute zu unserer Gastfamilie fahren.


Ankunft in Kingaroy

Etwa 14 Uhr kommen wir in Kingaroy an und finden diese kleine Stadt gleich sympathisch. Da wir ja nicht in Cairns geblieben sind, haben wir unsere Bankkarten hierher schicken lassen und holen sie schnell bei der Australia Post ab. Wunderbar klappt das. Und wenn wir schon einmal bei der Post sind, bietet es sich ja auch an, nach Paketpreisen zu fragen, oder?

39$ fuer max 1kg
79$ fuer max 2kg
halber Preis fuer Sea mail – 3 Monate…

Whaaat?! Alles klar..dann wird wohl nichts nach Deutschland gesendet ;-)

Wir spazieren durch die Strassen und entdecken Fitnessstudios, bei welchen man ohne Vertrag trainieren kann, finden heraus, dass hier Erdnuesse produziert werden (ob wir hier einen Job bekommen wuerden?), finden heraus, dass ein Haarschnitt fuer mich rund 30$ (21 Euro) kostet usw… Aus langer Weile begeben wir uns dann noch zum Car Wash…..man hat unser Auto danach geglaeeeeenzt…;-)

..und dann kam der Moment: Wir begegnen Familie Fleischfresser. 4 Kinder und eine vollkommen entspannte Mama begruessen uns in Kingaroy auf dem Parkplatz vor dem IGA. Die Kinder sind noch aufgeregter als wir und alle sprechen auf einmal. Herrlich…Marco wird gleich zugetextet und es ist als waeren wir schon laenger hier. Echt cool.

Nach dem Einkauf folgen wir Rebecca und den Kindern mit unserem Auto aus der Stadt hinaus und fahren etwa 15 Min, bis wir in einen Weg einbiegen, der direkt zu einem schoenen Haus mitten auf einem Huegel fuehrt. Ohhhh wie schoeeeeen…wir freuen uns. Ganz genau so haben wir es uns ertraeumt.

Rebecca sagt, sie koennen uns „nuur“ das Poolhaus anbieten. „Nur“? Es ist wunderschoen! Wir sind uebergluecklich und sind wieder einmal sehr dankbar fuer unser Glueck.

die Familie

Rebecca und Brett sind die Eltern
Amelia ist die aelteste Tochter und fast 14, Declan ist 12, Charlotte ist 7 und Oliver ist 3 Jahre alt. Entzueckend. Dann gibt es noch einen Hund (ihr Name ist Pherny) und einen Kater namens Socksy.

Wir haben eine Stunde nach Ankunft unser erstes gemeinsames Abendbrot, zwanglos, amuesant und familiaer. Danach sind Marco und ich schlafen gegangen. Was fuer ein Tag!

Veröffentlicht in Australia

mit dem neuen Auto auf Tour

29. April. Nachdem wir den gestrigen Tag fuer Planschmiede und restliche Entspannung genutzt haben, sitzen wir nun schon um 7.30 im Flieger auf den Weg nach Brisbane. Mit Quantas geht es innerhalb von 50 Min 1.500 km in Richtung Sunshine Coast.

und schon wieder haben wir noch mehr Glueck

…denn als wir online noch einmal die drei Autos angeguckt haben, entdecken wir, dass eins davon von 3.500 auf 2.500$ reduziert wurde! Wir rufen sofort an und treffen und schon 12 Uhr in der City mit dem deutschen jungen Paar. Wir bestehen darauf, mit dem Wagen zu Douglas (Mackey Mechanics) zu fahren, und einen Pre Purchase Check zu machen, um herauszufinden in welchem Zustand der Wagen ist. Douglas macht uns den Check fuer 150$, was verhaeltnismaessig guenstig ist. Nachdem wir den Wagen bei ihm abgeliefert haben, gehen wir vier Mittag essen und sind einander sympathisch. Wir freuen uns, dass wir bald ein neues Auto haben und sie freuen sich, dass sie es los sind und nach Deutschland zurueckreisen koennen.

https://youtu.be/2C60zCI637g

..doch leider fiel der Check nicht allzu gut aus

Knapp 1.500$ haetten wir investieren muessen, um den Wagen sicher zu machen. Ernsthaft? Wir alle sind geschockt, dass es ohne die Reparaturen kein RWC gibt und ueberlegen was wir machen sollen. Das Paar wuerde sich auf 1.200$ eventuell sogar einlassen, damit koennen wir auch leben. Ich gehe nochmal zurueck in die Werkstatt und frage Douglas was ich machen soll. Gerade in diesem Moment kommt einer seiner Mechaniker und fragt was das Problem ist und worum es geht. Wir klaeren ihn auf und er fragt, ob wir ein Auto kaufen wollen. Ja wollen wir. Er ueberlegt und guckt Douglas an. „I still have the Pajero..I don’t know. Maybe they like it?“
„You want to sell it?“
„Yea I think..“
„What you want for it?“
„I don’t know….2.000$ would be ok I guess..“

Ein Mitsubishi Pajero fuer 2.000$? 

Er faehrt nach Hause und holt den Pajero. Ich schaue kurz hinein und sage ihm, dass wir erst einmal mit dem anderen Paar reden muessen. Wir machen mit ihnen ab, dass wir abends telefonieren, damit wir alle noch einmal darueber nachdenken koennen. Marco und ich gehen zurueck zum Pajero und sind skeptisch. Ob die uns ueber’s Ohr hauen wollen? Wir schreiben alle Maengel auf und sagen ihm, dass wir den Wagen nehmen, wenn das alles repariert wird. Es muesste allerdings noch etwas ausgtauscht werden, was etwa 400$ kostet. Ein Auto mit RWC fuer 2.400$ (1.700$) und Douglas bietet uns an, den RWC nicht zu berechnen. Klingt nach einem Deal. Wir ueberlegen, ob wir das Richtige tun und kommen zu dem Schluss, dass wir eigentlich nicht viel falsch machen koennen, denn wenn am Auto im Nachhinein doch etwas nicht stimmt, ist er verantwortlich, da er ein RWC ausgestellt hat.

Der Deal ist besiegelt und Anir (der Mechaniker) bietet uns an, bei ihm zu uebernachten, da wir noch keine Bleibe haben. Das finden wir sehr nett und freuen uns. Als wir in der Bude ankamen, freuten wir uns dann nicht mehr so sehr, denn es war sauuu dreckig und es hat ueberall gemieft. Na gut…es ist for free und er wollte nett sein. Man muss eins sagen: Er hatte einen Ausblick auf gesamt Brisbane…unendlich genial! Den Rest des Abends ist er mit uns die Papiere durchgegangen und wir haben noch ziemlich lange im Wohnzimmer gesessen und ueber Gott und die Welt geplaudert…


MEHR ZUM AUTOKAUF


30. April. Fuer uns hiess es heute warten bis unser Auto startklar ist. Wir fahren deshalb schon frueh in die City, um erstens unsere Sachen zu waschen. Es stinkt alles nach Muff..haha…nicht schoen. Desweiteren gucken wir uns Brisbane das Queensland Museum an, welches nicht nur for free ist, sondern auch ziemlich interessant zugleich. So ziemlich alle australischen Tiere sind hier ausgestellt..manche sind schoen, andere weniger ansehnlich… ;-)


17 Uhr: Wir sind stolze Besitzer eines Pajeros. Nun kann das Leben losgehen! Aber bevor wir in dieser Karre schlafen, muss eins getan werden: Es muss grundgereinigt werden!!! Gott, war das Ding verdreckt… Es ist mittlerweile 17.30 und wir mussten noch einiges besorgen… wir mussten zu SuperCheap Auto, um Sitzbezuege und Reinigungsmittel zu holen, wir brauchen Kmart, um guenstig Bettwaesche und das Noetigste zu besorgen und noch wichtiger war eine Matratze. Tentworld hat eine Matratze, von OZ welche traumhaft ist. Es ist eine Mischung aus Luftmatraze und Kaltschaum und wohl das teuerste mit 129$, aber das Geld ist sie definitiv wert. Aufgrund des „wunderbaren“ Regens und des wahrscheinlich bevorstehenden Zyklons, brauchen wir eine ueberdachte Garage zum saubermachen. Wie die Wollnys, packen wir unser Hab und Gut in Einkaufskoerbe und belegen 3 Parkplaetze. 1 Uhr nachts waren wir endlich fertig und hundemuede… Da wir ja nun schon wussten, dass es clever ist am Mowbray oder Kangaroo Point zu schlafen, taten wir dies auch.

Gute Nacht liebe Welt – die erste Nacht in unserem eigenen Auto.

01.Mai. Da wir unser Bett vernuenftig einbauen moechten, fahren wir zu Bunnings und decken uns mit Holzbeinen, Metallschrauben, Wandhaken und einer grossen Holzplatte ein. Zu bloed, dass die Tool Rentals keine Akkuschrauber verleihen, aber jeden anderen Kram…so mussten wir also erst einmal provisorisch die Matratze auf den Kisten lagern…naja gibt Schlimmeres! Doch was waere unser Auto ohne huebsche Vorhaenge? Wir kaufen also ein bisschen Stoff und Garn sowie ein Nadelset und los geht der Spass.
Das Wetter ist wirklich sehr sehr schlecht und irgendwie scheint das hier gefaehrlich zu werden…wir beschliessen also, nicht weit zu fahren, sondern einen Platz zum Verbleiben zu suchen.

02. Mai. Das Unwetter haben wir ueberstanden und es ist strahlender Sonnenschein. So moegen wir das! Wir holen unsere Solardusche heraus, fuellen sie mit Wasser und legen sie in die Sonne. Die naechsten Stunden sind wir damit beschaeftigt die Vorhaenge anzubauen, ein Moskitonetz anzubringen und Marco mueht sich mit den Fenstern ab, welche mit ekelhafter milchiger Folie beklebt sind. Die muessen definitiv runter…

Da super Wetter ist, entscheiden wir uns in Richtung Gastfamilie zu fahren. Vermutlich ist unser erster Stop Toowoomba. Vorher decken wir uns bei Cole’s mit Lebensmitteln ein und sammeln Material in Brisbane’s Touristeninformation.

Ankunft im kalten Toowoomba

Da es schon dunkel ist, haben wir nicht allzu viel von Toowoomba gesehen, aber hatten ein sehr windiges und kaltes BBQ am beruehmten Picnic Point. Mittten im Windkanal schoen bei 15 Grad auf einem Huegel braten wir uns selbst gemachte Hamburger-Buletten. Ein sehr spassiges Vergnuegen, wenn einem fast die Finger abfrieren und man erst einmal einen Windschutz bauen muss, damit die Flamme ueberhaupt an bleibt. Wir sind soo muede und stellen uns einfach in die Nebenstrasse vom botanischn Garten, da dort Toiletten sind. Ehrlich gesagt, haette man sich hier in jede zweite Nebenstrasse stellen koennen. Ich bezweifle, dass es irgend jemanden interessiert haette…

03. MaiIn einer Nebenstrasse in Toowoomba, direkt am Botanischen Garten, wachen wir 8 Uhr morgens auf. Waaaas…so spaet? Ja eigentlich ist unsere Zeit 7 Uhr. Naja, was soll’s. Niemand hat uns geweckt, wahrscheinlich haette es auch niemanden interessiert, dass wir dort geschlafen haben. Es ist grau, nass und kalt….ekelhaft! Ist das hier ueberall so? Wir hoffen nicht, denn darauf haben wir echt keine Lust ;-) Wir sind doch in Australien, weil hier besseres Klima als Zuhause ist! hihi… Nun die interessantere Frage:

Wo gehen wir duschen?

Eine gute Frage, denn im Botanischen Garten gab es keine Dusche. Wir koennen ja unsere Solardusche aufhaengen..sie sollte Zimmertemperatur haben. Aber auch das koennen wir vergessen, denn erstens ist es zu kalt, um draussen zu duschen und zweitens gibt es keine Anhaengemoeglichkeit in den WC’s – schade. Zwei Strassen weiter – so zeigt es unsere App– gibt es Duschen. Wir fahren hin und muessen feststellen, dass sie verschlossen sind. Ups… Alles klar, wir fahren weiter zur Touristeninformation und schauen mal, wie unser Tag weitergeht. Es wird sich mit der Zeit schon noch eine Dusche auffinden.

In der Touristeninformation arbeitet ein aelterer sehr netter Mann, welcher mir uns zwei Moeglichkeiten aufzeigt: Ausserhalb von Toowomba in Richtung Kingaroy gibt es entweder den Weg durch die Bunya Mountains oder den geraden Weg durch Crows Nest. Da oestlich wohl nicht viel zu sehen ist, haben wir uns fuer den westlichen Weg entschieden – und es deeeeefinitiv nicht bereut! Noch einmal fahren wir zum Picnic Point, um im Hellen Fotos zu machen und machen uns dann auf den Weg in Richtung Bunyas. 

Jondaryan Woolshed – 45Min westlich von Toowoomba

Unser erster Stop, auf Empfehlung des netten Herren der Touristeninformation, ist die Jondaryan Woolshedein historisches Ueberbleibsel der Schafswollen-Industrie. Hier kann man live sehen, wie die Schafe geschoren werden, ein paar andere Tiere beaeugen und das Leben zw. 1800 und 1950 nachempfinden. Ja, man kann dort schon locker 2-3 Stunden verweilen. Der Eintritt kostet 13$ p.P., aber wir hatten wieder einmal unglaubliches Glueck und kamen kostenlos hinein, da wohl durch ein vorheriges Biker-Fest viel gespendet wurde. Und das Beste: es gab Duschen! Na, ihr koennt wohl erahnen, was wir nach unserer Tour durch die Woolshed gemacht haben?! Genau, eine heisse Dusche haben wir genossen.

…hinein in die Bunya Mountains

Es lag noch etwa eine Stunde Fahrtweg vor uns, da wir fast mittig in den Bunya Mountains im Burtons Well Campground naechtigen wollen. Der Ausblick war phaenomenal!!! Doch das war’s noch lange nicht…kaum fahren wir an dem Schild vorbei „Caution. Next 7km Wallabies crossing road“, stehen schon zwei Wallabies (Mini-Kaengurus) am Strassenrand. Wie eine Verrueckte springe ich (wieder einmal) aus dem Auto und freue mich wie ein kleines Kind, dass ich Wallabies fotografieren kann.

https://youtu.be/5ytI55Z9CGc

Die naechsten 12 km springen immer wieder Wallabies umher und ich freue mich wie verrueckt. Einfach nur super!

Burtons Well Campground

Der Campingplatz erfordert -wie der Rest in den Bunyas auch- ein Permit, welches man telefonisch oder online erwerben kann. Selbstverstaendlich wussten wir das nicht und haben wie die Schweine ins Uhrwerk geguckt, denn das Telefon zeigte „NO SERVICE“. Herrlich…ja ich rufe dann mal an, um ein Permit zu erwerben…ach halt ohne Empfang geht das ja gar nicht ;-)

Wie das Schicksal es so will, hatten wir einen Meter weiter ploetzlich Empfang und konnten zum Glueck anrufen. Alles klar, nun koennen wir beruhigt schlafen. Es ist erst 18 Uhr und wir wuerden uns gern ein Feuer machen, denn eine Feuerstelle und Holz wurde bereitgestellt. Bloed nur, dass es die letzten Tage so derbe geregnet hat, dass das Holz „dezent“ feucht ist und wir das Feuer somit vergessen koennen. Tja, dann bleibt uns wohl nichts anderes uebrig als uns in unser wunderschoenes Auto zu legen und dort zu essen – und spaeter die Flasche Rotwein zu leeren. :-)

20 Uhr schlafen wir schon ein…

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Autokaufen in Cairns?

26. April. Wir haben 10.30 Uhr die erste Autobesichtigung, 12 Uhr die zweite Besichtigung.

Das erste Auto (Holden Jackaroo) war ein Reinfall kann man so sagen. Auf den ersten Blick sah es nur dreckig aus, so typisch „2 Maenner und ein Auto“ eben ;-) Doch dann kamen nach und nach immer mehr unschoene Sachen ans Licht. Zum einen ging die Klimaanlage nicht und das haette 500-800$ Reparatur gekostet. Zum anderen haette man noch Reparaturen i.H.v. 1200$ vornehmen muessen, um ueberhaupt ein Roadworthy Certificate (RWC) zu bekommen. Und ohne RWC kann man ein in QLD zugelassenes Auto nicht registrieren bzw. eine bestehende Registrierung umschreiben. Mehr zum Autokauf. Das war also schon mal unguenstig. Urspruenglich wollte er auch 4.500$ fuer seinen Wagen – das ist auch ohne die hinzukommenden Kosten vieeeel zu teuer! Man bekommt ein intaktes 4WD fuer 3.000 -3.500$. Wir haetten ihn aufgrund der Maengel locker auf 3.000$ herunterhandeln koennen. Doch was nuetzt das?

Die zweite Besichtigung war auch nicht erfolgreich, denn das Paar hatte zwar ein Auto in gutem Zustand, aber noch kein aktuelles RWC, keine Quittungen, welche in irgendeiner Form erahnen lassen was fuer Kosten eventuell auf uns zukommen koennen.

Wenn der Verkaeufer Quittungen hat, welche vorangegangene Reparaturen zeigen, ist das gut, denn man weiss dann in etwa was demnaechst auf einen zukommen kann und was definitiv nicht kommt.

Fuer ihren Wagen wollten sie 4.200$ haben und auch nicht handeln. Das ist auch viel zu viel.

4.000$ und mehr sollte man nur fuer einen Wagen ausgeben, der ein RWC hat oder zumindest Quittungen ueber 2 bis 3 Jahre mitbringt. Man bekommt von Locals durchaus bessere Wagen (da sie besser mit den Autos umgehen) und das fuer einen guenstigeren Preis.

Fuer uns war klar: Flaute… Wir waren etwas enttaeuscht, aber das hilft ja auch nicht weiter. So haben wir uns zunaechst auf den Weg in die Bank begeben, um unser Konto zu eroeffnen. Das ging immerhin sehr schnell und problemlos. Innerhalb von 45 Min waren wir stolze Besitzer eines Commonwealth Bankkontos. Was brauchten wir?

  • Reisepass
  • Adresse in Australien
  • 250$ zum Einzahlen und Aktivieren des Kontos

Da wir zunaechst davon ausgehen, dass wir noch eine gute Woche in Cairns herumhaengen werden und wohl nach einem Job suchen, bestellen wir die Karten hierher.

Als wir kurz darauf in der Bibliothek sitzen und unseren Lebenslauf aufpeppen, klingelt mein Telefon. Hm, die Nummer kenne ich nicht…typisch deutsch wie ich bin, gehe ich vorerst nicht ran. Mit huebschen Lebenslauf und einem Termin fuer eine Besichtigung eines WG Zimmers, machen wir uns auf den Weg zur Besichtigung. Man, man 250 $ pro Woche fuer ein Zimmer…naja haben wir eine andere Wahl? Irgendwie nervt mich das alles…nun haben wir ein Konto und eine TFN, aber das mit dem Auto nervt und wie es aussieht, muessen wir vorerst in Cairns bleiben….super. Marco erinnert mich nochmals daran, dass uns eine andere Nummer angerufen hat und ich rufe spontan zurueck.

Innerhalb von Minuten kann sich soo viel aendern

Am Telefon meldet sich Rebecca. Rebecca? Die Gastfamilie! Ich kann es nicht fassen und bin ausser mir vor Freude! Wie genial ist das denn? Sie ist mir sofort sympathisch und nach etwa 5 Minuten sagt sie uns, dass sie sich freuen wuerde, wenn wir zu ihnen kommen. Schon ab Montag! Wow das ist in 7 Tagen! Ich sage ihr, dass Marco und ich uns einen Plan machen und wir sie morgen frueh zurueck rufen.

neue Plaene werden geschmiedet

Wir beschliessen nach einem Busticket nach Brisbane zu suchen und stellen fest, dass das Busticket genauso teuer ist wie ein Flug. Marco findet online 3 Autos, welche fuer uns in Frage kommen und wir rufen bei allen dreien an. Schwupps, wir haben fuer den 28. 3 Besichtigungstermine. Wir buchen noch schnell unseren Flug nach Brisbane fuer 7.30 Uhr und das alles klappt wie am Schnuerchen.

Ich habe super gute Laune und bin dermassen erleichtert, dass sich das Schicksal wieder auf unsere Seite geschlagen hat. Und da das wohl nicht nicht ausreichte, haben wir auf dem Heimweg auch noch 5$ gefunden….wuhuuuuuu… ;-)

https://youtu.be/xbNUyIyn03w

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Moegt ihr Cairns?

24. April. Heute hat jeder ein bisschen fuer sich Cairns erkundet und gegen 15 Uhr haben wir uns wieder getroffen. Marco hat sich im Shopping Center vergnuegt und danach einen Barber besucht und sein Prachthaar schnippeln lassen. Jeani ist durch die Strassen spaziert und hat viele Entdeckungen gemacht was Souveniers angeht. Ich bin ebenfalls durch die Strassen spaziert und habe mich hier und da erkundigt, was Cairns so bietet. Am besten hat mir die Lagune an der Esplanade gefallen. Ansonsten finde ich Cairns nicht atemberaubend, da hier nur Touristen, Backpacker und Alkoholiker unterwegs zu sein schien. Vor 10 Uhr morgens ist Cairns sehr schoen, doch danach fuellen sich die Strassen mit Partyleuten. Schon mittags sitzen viele (auch locals) im Pub und trinken trinken trinken.
Wir sind Abends Sushi essen gegangen, waren im Waschsalon und haben uns noch den Nachtmarkt angesehen, welcher taeglich stattfindet. Irgendwie hat mich das sehr stark an die Kaosan Strasse in Bangkok erinnert – in Miniaturausfuehrung.

25.April. Jeani hat ihren Abflug und auf dem Weg dorthin fahren wir noch einmal durch die City. Da entdecken wir den local market mit tonnenweise billigen leckeren Fruechten und schlagen zu. Das wird ein gutes Fruehdstueck fuer uns alle.

13 Uhr geht Jeanis Flug. Wir waren jetzt allein. Ein seltsames Gefuehl nach mehr als 4 Wochen gemeinsamer Reise. Da wir an dem Tag auch den Van abgegeben haben, waren ploetzlich zwei Konstanten weg. Die taegliche Routine gab es nicht mehr und ich musste mich zunaechst sortieren, denn irgendwie war es nun komisch. Wir fahren nicht weiter, um Neues zu entdecken. Wir suchen auch erst einmal nicht mehr nach einer Dusche. BBQ gab es auch nicht mehr. Und was  machen wir jetzt? Die Frage geht mir nicht aus dem Kopf. Die Zeit war nicht immer leicht, da wir auch viel gestritten oder diskutiert haben. Zu dritt zu reisen ist definitv nicht leicht. Obwohl wir fast taeglich eine Diskussion hatten, erinnere ich mich nur noch an zwei oder so. Der Rest war so schoen, dass man schnell alles „Schlechte“ vergisst.

Wir checken erst einmal in unser Hotel „Palm Royal“ ein. Hier bleiben wir fuer die naechsten 3 Naechte. Wir hatten vor ein wenig abzuspannen und zu ueberlegen was wir als naechstes tun wuerden.

Das mit dem Abspannen hat ungefaehr 1 Stunde gedauert und dann wurde uns klar: Abspannen? Seid ihr bloed? Nichts mit Abspannen…wir brauchen einen Plan! Was machen wir denn ab dem 27.?

  • wir haben keine Bleibe ab dem 27.
  • wir haben keinen Job
  • wir haben kein Auto, womit wir flexibler waeren

Wir haben uns also hingesetzt und einen Plan gemacht, wie wir am Besten vorgehen.

  1. wir suchen uns ein Auto, denn dann haben wir eine Schlafmoeglichkeit, koennen flexibel nach Jobs suchen und auch in andere Regionen fahren
  2. wir eroeffnen unser Commonwealth Konto und beantragen online eine Steuernummer (TFN), damit wir sofort arbeitsfaehig sind
  3. wir drucken unsere CV’s (Lebenslaeufe) aus, um nach Jobs zu fragen
  4. wir gehen auf die Suche nach einer Gastfamilie, denn nicht nur die Unterkunft ist kostenlos, sondern wir koennen uns ins australische Leben integrieren

Nach etwa 4 Stunden hat Marco diverse Autos gefunden, die wir uns morgen ansehen werden. Wir haben unsere TFN online beantragt und herausgefunden wo eine Commonwealth Filiale in Cairns ist. Ich habe parallel dazu Gastfamilien herausgesucht und wir haben uns auf vorerst eine geeinigt der wir schreiben. Eigentlich will die Familie  nur Frauen, aber wir probieren es trotzdem!
Etwa 20 Uhr haben wir keine Lust mehr und ich bin einfach nur noch muede. Das ist das erste Mal, dass ich mich frage, ob wir alles richtig machen.

Dann wiederum denke ich mir: Ach naja… wird schon. Was soll sein? Zu not bleiben wir hier und arbeiten hier erst einmal – obwohl wir keine Lust haben in Cairns zu bleiben.

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Wallaman Falls und Mangoeis

23. April. Wir fahren schon um 7 Uhr ohne Fruehstueck in Richtung Cairns, da wir auf dem Weg bei Frosty Mango und bei den Wallaman Waterfalls anhalten wollen.

Frosty Mango – zwischen Townsville und Ingham

Frosty Mango bietet extrem leckere Eiscreme und frische Fruechte fuer wenig Geld an und man faehrt unweigerlich auf dem Weg nach Cairns daran vorbei! Eigentlich dachten wir, dass wir haufenweise Mangos fuer einen schmalen Taler ergattern koennen, aaaber leider waren nur noch wenig Fruechte uebrig und wir haben uns fuer eine Ananas entschieden. Aber das war’s natuerlich noch nicht…wie koennten Marco und ich an solch leckerem Eis vorbeigehen, ohne es zu kosten?? „Kosten“ hiess in diesem Falle fuer jeden 2 Kugeln hihi… Jeani hat sich fuer ein Dessert mit Mango entschieden – welches zugegeben auch sehr verfuehrerisch aussah! Mir war jedoch nur eins von beiden gegoennt ;-)

Wallaman Falls – 40 km westlich von Ingham

Die Wallaman Falls erreicht man nach etwa 1,5h kurviger Autofahrt von Ingham. Alleine der Weg nach oben ist absolut lohnenswert. Auf halber Strecke ueberkommt uns der Hunger und wir mussten einfach eine Fruehstueckspause einlegen. Gesagt, getan…wir hatten ja nun schon Uebung mit „schnell ein Gourmetfruehstueck kochen“ und haben uns Ruehrei, Cereals und Kaffee gezaubert..ein Fruehstueck mit phaenomenalem Ausblick. Australien ist soo schoen. Gegen 11 Uhr kommen wir am Lookout an und sehen diesen wunderschoenen Wasserfall…man oh man.

Auf den Schildern stand leider nicht wie weit oder wie lange der Weg nach unten und wieder zurueck ist. Egal, los geht’s! Tatsaechlich war es, als wuerde man durch den Urwald spazieren. Man konnte immer mal wieder einen Teil des Wasserfalls sehen und das Wasserrauschen wurde immer lauter. Nach 40 Min fragen wir uns: Wie weit ist das noch? Der sah doch gar nicht wo weit weg aus! Der ganze Weg darf immerhin auch wieder nach oben gelaufen werden :-)

Wir kommen unten an und geniessen das Bild…der hoechste einstufige Wasserfall Australiens. Der Rueckweg ging recht schnell, da wir mehr oder weniger gerannt sind. Normalerweise kann man gute 40-50 Min einplanen. Na welch ein Glueck, dass es einen Wasserhahn gibt…da bietet es sich doch glatt an den Schlauch anzuschliessen und zu duschen. Und genau das taten wir dann auch!


Zeitmanagement.

von Townsville -> Frosty Mango/ Ingham  ca. 45-60 Min

von Ingham -> Wallaman Falls ca. 90 Min

Walk zum Wasserfall & zurueck ca. 2-3 h – bloss nicht vergessen: Trinken.


Nun war es irgendwie schon 14 Uhr und es wurde Zeit, dass wir weiter in Richtung Cairns fahren.

300 km bis Cairns

Vor uns liegen fast weitere 300 km, denn Mission Beach lassen wir ausfallen. Schade eigentlich, aber die Zeit laesst es nicht zu. Wir entscheiden uns in Cardwell Abendbrot zu essen, denn hier gibt es direkt am Strand ein BBQ, welcher im uebrigens sehr sehr sauber ist.  Generell ist die Rest Area sehr einladend. Danach geht die langweilige Fahrt weiter…und schliesslich kommen wir gegen 20.30 Uhr in Cairns an.

eine weitere unvergessliche Nacht

Da haben wir uns ungemein gefreut einen Platz gefunden zu haben (in der Thomas St direkt am Martyn Streets Sport Park) mit Toilette und einer Telstra WLAN Telefonzelle nebenan. Schon schlafbereit, gegen 23 Uhr, kam dann ein Betrunkener an und hat uns bedraengt. Erst hat er nur am Van geklopft und nach Wasser gefragt. 10 Min spaeter kam er wieder und hat versucht die Autotuer zu oeffnen….alter Schwede…das war nichts fuer uns…ich hatte ehrlich gesagt Angst, denn du weisst ja nie ob die Person auch auf Drogen ist, oder was auch immer…wer weiss zu was die imstande sind. Nach weiteren 5 Minuten haben wir uns dafuer entschieden weg zu fahren. Ich krabbel in die Fahrerkabine und starte den Motor. Da kam er schon wieder ans Auto. Dieses Mal habe ich mein Fenster ein Stueck heruntergefahren und ihm die Flasche Wasser rausgehalten und sage ihm: If the only thing you want is water, go for it. We will leave right now. Seine Antwort war: Do you know where we could get another drink? Oh mein Gott…hoffentlich findet er keine Bar, sondern schlaeft einfach irgendwo in der Ecke ein und kommt zu sich…  Wir fahren jedefalls zwei Strassen (Charles St) weiter und haben einen ruhigen Schlaf. Haha, irgendwie war das wieder einmal eine aufregende Nacht.

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Townsville

21. April. Wir kommen gegen 21 Uhr in Townsville an und fragen uns wieder einmal was wohl der beste Platz fuer ein Schlaefchen ist… Nachdem wir einen Blick in unsere App geworfen haben, entscheiden wir uns fuer einen Park, bei welchem es Toiletten gibt. Dort angekommen, stellen wir uns vor ein unbewohntes Haus und freuen uns auf einen erholsamen Schlaf…..DENKSTE!

..und dann machte es Rums!

Ein fett getuntes Auto (es hoerte sich zumindest so an) kam in unsere Richtung gerast und ploetzlich machte es BAAAAAAM…..ach du Scheisse was war das denn? Ist der gegen unseren Van gefahren? Haben die was dagegen geschmissen? Oh Gott wo sind wir gelandet? Vor allem fragten wir uns eins: Haben die auf uns gewartet? Uns beobachtet? Wir sind doch gerade erst angekommen…?!

Wir gucken uns gegenseitig an und ich beschliesse, dass wir gucken gehen was das war. Marco und ich huepfen aus dem Van und gehen drum herum…nichts….oh warte! Was ist denn das pinke da drueben? Eine Wasserbombe? Echt jetzt? Irgendwie armseelig, oder?

Ich lache mich halb schlapp und just in diesem Moment hoere ich wieder das Auto…kommen die schon wieder? Das ist uns nicht geheuer. Das Auto kam aber nicht zu uns. Zum Glueck. Wir hoeren trotzdem immer wieder das Brummen des Autos – sehen tun wir jedoch nichts.

offensichtlich war das aber noch nicht genug…

Es herrscht Totenstille und ploetzlich hoeren wir jemanden pfeiffen. Schritte und ein Pfeiffen. Mir stellen sich die Haare auf, sowas hasse ich ja wie die Pest! Wir schauen aus dem Fenster und es ist nicht zu glauben, aber wir sehen niemanden. Das Pfeiffen hoert sich aber so an, als waere es direkt neben unserem Auto. Ok das reicht uns! Das ist uns echt zu gruselig…wo verdammt sind wir hier gelandet? Ich krabbel in die Fahrerkabine und fahre los….egal wohin ich fahre einfach!

Wir fahren ein paar Blocks und haben dann schliesslich eine Strasse beim Queens Park gefunden, in der es ordentlich zu sein schien. Gott sei Dank.


22. April. Sonnenschein weckt uns und wir haben den weniger schoenen Abend bereits hinter uns gelassen. Da wir hier gleich eine Toilette haben, putzen wir uns die Zaehne und fahren zum Rockpool am Strand. Hier gibt es BBQ und alles was man braucht…und einen wunderschoenen Ausblick dazu! Gibt es einen schoeneren Ort zum fruehstuecken?

Da sich die Jezzine Barracks unmittelbar neben dem Rockpool befinden, begeben wir uns auf Entdeckungstour…ein bisschen Bildung kann ja nicht wehtun ;-)

Beruehmt ist zudem Castle Hill – wie koennen wir also in Townsville gewesen sein, ohne zum Castle Hill zu fahren? Die Fahrt nach oben war wieder einmal kurvenreich und steil und der Ausblick grandios.

Ich finde es immer wieder erstaunlich, wie in Australien Stadt und Natur miteinander vereint sind. Gerade liegst du noch am Strand oder läufst durch die Stadtstrassen..und kurz spaeter stehst du auf einem hohen Berg, welcher die gesamte Kueste uberschaut. Wunderschoen…
In der City, stets mit dem Blick auf die Berge…das ist Australien.

Den Rest des Tages verbringen wir in einem Nationalpark und spaeter am „The Strand“, bevor es zurueck zu unserem Schlafplatz am Queens Park geht.

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Airlie Beach und Whitehaven Beach

19. April. Als wir abends in Airlie Beach ankommen, denken wir uns: Das ist genau das Richtige fuer Party-People! Airlie Beach ist der mit Abstand belebteste und Bar-beladendste und somit auch touristischste Ort ueberhaupt… Einerseits war es mal wieder ganz cool, so eine Promenade mit Shops, Bars und Restaurants um sich zu haben. Man konnte fusslaeufig alles erkunden, was es zu erkunden gibt. Andererseits war es einfach zu touristisch und zu Backpacker-ueberladen. Uberhaupt nicht unseres. Eigentlich waere ein Abendspaziergang ganz angenehm gewesen, aber es hat geschuettet und darauf hatte ich fuer meinen Teil wenig Lust. Da es schon 21 Uhr war, ist die Ubernachtungssuche etwas schwieriger als sonst, denn es gab nur 2 Moeglichkeiten: Man nistet sich in einem der Caravanparks/ Hostels ein, oder man faehrt wieder aus dem Ort, um irgendwo eineuhige Strasse zu finden. Wir entscheiden uns fuer heute Nacht fuer Nr. 1. X-Base war leider ausgebucht, also gehen wir zu Nomads, „gleich nebenan“. Nach 21 Uhr gibt es keine Rezeption mehr, also rufen wir die Telefonnr. an, welche auf dem Zettel an der Tuer haengt und warten bis die Security uns eincheckt. 35$ mit Strom fuer einen Stellplatz in einer ziemlich unsauberen und lauten Partyanlage. Egal…es gibt Internet (was 4$ fuer 24h kostet) und eine warme Dusche. Gute Nacht Leute.

20. April. Wir erwachen aus unserem Halbkoma und ueberlegen was wir heute schoenes mit unserem Tag anstellen. Vorerst heisst es etwas essbares zu finden. Wir denken uns, in solch einem Backpacker-Ort wird es doch wohl etwas guenstiges zum Fruehstueck geben – und werden eines besseren belehrt. Es gibt nichts unter 9$ (Toast und ein Ei), vernuenftiges Fruehstueck liegt bei 13$ p.P.. Wir entscheiden uns zu Woolworth zu laufen und ein Gourmetfruehstueck zu zaubern – fuer ingesamt weniger als 13$ ;-) ..Also ganz ehrlich…fuer 13$ koennen 3 Personen gutes Muesli, Joghurt, Ei, Toast, Avocado und Schinken essen inkl. Saft und Kaffee.

Nach dem Fruehstueck beginnt es wieder zu regnen – dieses Mal war es ein heftigerTropenschauer…ich will nicht wissen wie viel auf einmal vom Himmel plaetscherte, aber es war sehr sehr viel. Tja, und was machen wir heute? Wir stehen unter einer Ueberdachung und warten bis der Regen nachlaesst und ich quatsche mal wieder einen Einheimischen zu…vll ist er ja zu ein bisschen Small Talk aufgelegt? Tatsaechlich! Wir kommen ins Gespraech und er gibt uns einige Tipps, wohin wir fahren koennen und ermutigt uns, dass das Wetter schnell vorbeiziehen wuerde. Na welch ein Glueck…

Unser Ziel ist 45 Minuten nordwestlich von Airlie Beach der Dingo Beach und danach -falls genug Zeit sein sollte- der Conway Nationalpark. 

Dingo Beach…ein Traum fernab des Massentourismus

Was soll ich sagen? Dingo Beach war einfach traumhaft! Kaum eine Menschenseele, Natur pur, glasklares Wasser, wunderschoener Sand, ..unglaublich schoen! Kein Wunder, dass wir bis 16 Uhr geblieben sind. ;-)

Da wir heute Abend nicht wieder 35$ ausgeeben wollten, haben wir uns dafuer entschieden, nach Prosperine zu fahren und nach einer ruhigen zu suchen. Gesagt, getan. Wir verlebten eine ruhige Nacht :-)

Whitsunday Islands

21. April. Heute steht unser Tagestrip der Whitsunday Islands an, mit einem Zwischenstopp am Whitehaven Beach, einer der weissesten Straende der Welt. Erst um 10 Uhr werden wir abgeholt und haben daher genuegend Zeit gemuetlich zu fruehstuecken. Die Lagune in Airlie Beach ist wohl eines der schoensten Flecke im Ort, und daher verbringen wir hier unser Fruehstueck und Morgensport. Eine Aussendusche, BBQ, etc. gibt es auch.

Puenktlich um 10 werden wir am X-Base abgeholt und fahren zum Hafen. Dort warten wir weitere 20 Minuten bis es weiter geht. Letztendlich sind wir um 11 Uhr auf dem Boot und eine rasante Fahrt mit Big Fury beginnt! Preislich gibt es grosse Unterschiede bei all den Anbietern. Big Fury war einer der guenstigsten Anbieter und der wohl lustigste Guide ueberhaupt war an unserer Seite. Der Trip kostet p.P. 126$.
Nach ein paar Sicherheitsanweisungen, welche eher lustig als ernst klangen, geht der 4-motorige Spass los…FESTHAAAALTEEEN.

Etwas mehr als 1 Stunde dauert die Fahrt mit dem Speedboat zum Whitehaven Beach. Wie wunder, wunder, wunderschoen er ist! Wir bleiben fast zwei Stunden hier und haben unser Mittag inmitten der Lizards.

Gegen 16 Uhr kommen wir zurück. Nun besteht uns noch die Weiterreise nach Townsville bevor…was 280km und etwa 3:45h bedeutet….puh….

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kostenloser Zoo im tropischen Rockhampton

19. April.
Erst im Februar wuetete in Rockhampton ein wirklich boeser Cyclone, welcher grosse Schaeden anrichtete. Der oeffentliche und kostenlose Zoo in Rockhampton (befindet sich im Botanical Garden) ist zwar wieder geoeffnet, aber man sieht noch sehr sehr viele Schaeden…leider haben auch einige Tiere ihr Leben lassen muessen, sodass die Vielfalt eher ueberschaubar ist. Unabhaengig vom Zoo, lohnt der Botanische Garten aber im Allgemeinen. Es war echt unglaublich, was sich im Bereic des Cafes abgespielt hat. Man dachte, man sei mitten im Vogelgehege….Die Papageien setzen sich neben dich, klettern in dein Milchshake- Becher…und zu guterletzt kacken sie dir auf die Schulter…haha. In Damenklo hing an der Wand eine Babyfledermaus. Das sieht man auch nicht alle Tage.
Irgendwie uberkam mich der Heisshunger auf Eis..(lag wohl an der Hitze) und ich suche mir ein Organe-Wassereis aus. Als ich bezahle gebe ich einen 10$ Schein hin und bekomme 12$ zurueck…och das ist aber nett. Dann schmeckt’s ja fast noch besser…

Da wir heute noch einen sehr sehr langen Fahrtweg vor uns haben, brechen wir gegen 14 Uhr auf in Richtung Airlie Beach. 480km und verrueckte 6,5 Stunden Fahrt…es grault uns davor. Etwa auf halber Strecke machen wir einen Stopp fuer unser fruehes Abendessen am Clairview Beach, wo es BBQ und WC’s gibt.

Da ja jeder seine Eigenarten hat, gab’s wortwoertlich fuer jeden von uns sein Extra Boulette…einer mag keine Zwiebeln, der andere keine Kraeuter, der andere wiederum kein Chili. Herrlich.

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Surfstunden für 17$

18. April

Kann ein 3-stuendiger Surfkurs fuer 17$ was taugen???

Genau das wollen wir heute herausfinden und fahren zur Reef2BeachSurf Surfschool in Agnes Water. 10 Uhr wird sich in der Tauchschule eingefunden und es werden von Minute zu Minute mehr Menschen. Eine vorherige Anmeldung ist nicht notwendig. Nachdem dann ein bisschen Papierkram ausgfuellt wurde, erzaehlt uns der (offensichtliche) Storemanager wie der Gang der Dinge ist und der Ablaufplan aussieht. Wahninnige 39 Personen waren wir – und nur 4 Surf“lehrer“. Ooookay…..das kann spassig werden..

Ende vom Lied war tatsaechlich, dass es mega viel Spass gemacht hat, wir alle paar Mal gestanden haben und Learning-by-doing gelebt wurde. Fuer 17$ ist dieser Kurs ein absolutes Muss! In Agnes Water gibt es so ziemlich nichts Interessantes bis auf diesen lohnenswerten Kurs. Zumindest haben wir das so empfunden. Schlafen kann man legal auf einem kleinen Camping Platz Agnes Waters Workman’s Beach Camping Ground fuer 6$ p.P. direkt an der Springs Road.

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Bundaberg

17. April. Es regnet…na toll. Und dann wieder einmal die beruehmte Frage: Wo duschen wir? Es scheint hier etwas schwieriger zu sein…

Sport und Schwimmen im Regen

Ich komme auf die glorreiche Idee, dass man im Schwimmbad sicherlich gut duschen koennte. 300 m von unserem Schlafplatz entfernt, gab es ein Schwimmbad, in welchem ich nach dem Preis frage. 4$ p.P klang okay fuer Schwimmen und Dusche, oder? Wenig begeistert stiefeln wir im Regen zum Pool und untersuchen die Duschen. Na geil…offene Duschen, kaltes Wasser, keine Steckdose, kein richtiges Waschbecken…wofuer waren die 4$ nochmal??? Okay, nun heisst es das Beste daraus machen, alsoo springen Jeani und ich in den Pool (es war sau kalt!) und schwimmen ein paar Bahnen. Danach mache ich mit Marco am TRX Band Sport und friere mich fast zutode… haha.

Ach was wuerde ich fuer eine warme Dusche geben. Eins koennen wir bezeugen: Man ist nach ein paar Wochen definitiv abgehaertet! Es gab Momente, in welchen ich mir dachte: „Alles klar..nach diesem Tag wirst du ganz bestimmt erstmal so richtig krank.“  Doch das geschah bisher nicht – und ich war ziemlich oft unterkuehlt..aus verschiedensten Gruenden.
Nach der kalten Dusche zeigte sich endlich die Sonne (9 Uhr) und wir konnten im Sonnenschein Haare trocknen und fruehstuecken. Es ging also wieder alles seinen Weg.

Wir haben uns bis zum fruehen Nachmittag Bundabergs Innenstadt angesehen, welche echt suess ist und sehr traditionell ausschaut. Weiterhin sind wir zum The Hammock Lookout gefahren und haben dort Mittag gegessen. Einen kurzen Abstecher durch ie Zuckerrohrfelder und zum Hafen haben wir uns auch noch gegoennt, denn immerhin kommt aus Bundaberg nicht nur der beruehmte Bundaberg Rum, sondern auch ein immenser Anteil Australiens Zuckerproduktion!

Dann war es auch schon wieder soweit: Wir mussten weiterfahren…dieses mal 130km bis nach Agnes Water.

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Rainbow Beach

15.April.
Hervey Bay und Rainbow Beach sind die zwei Orte, von denen Fraser Island Touren starten. Wir haben uns fuer Rainbow Beach entschieden. Jeani wird morgen eine Tagestour auf Fraser Island mitmachen, wir bleiben auf dem Festland, da wir keine 189$ fuer eine Tagestour ausgeben wollen. Unser Plan ist es, mit unserem 4WD Auto spaeter Fraser Island auf eigene Faust zu entdecken. Die Faehre kostet pro Auto etwa 150$ und wenn man einen eigenen 4WD hat, kann man ordentlich sparen und vor allem flexibel bleiben solange man moechte.
Rainbow Beach ist ein recht kleiner Ort mit endlosem Strand und perfekten Surfer-Wellen. Wir geniessen den restlichen Nachmittag und stellen fest, dass wir dringends eine Lademoeglickeit benoetigen. Ja und nun? Jeani geht auf Entdeckungstour und findet nahe des Hauptparkplatzes einen Campingplatz, in dessen Kueche man wunderbar laden kann. Wir beschliessen einfach unser Essen und Geraete mitzunehmen und hineinzu spazieren…jetzt mal ganz ehrlich: Wer will denn bitte wissen, ob wir zum Campingplatz gehoeren oder nicht? ;-) Einfach so tun, als gehoere man dazu ist die Devise. Und genau so hat es auch geklappt. 1 Stunde spaeter kehren wir satt und mit geladenen Geraeten zum Van zurueck und gehen auf die Suche nach einer Strasse zum Schlafen. Im Manooka Drive, direkt neben der Kirche haben wir dann genaechtigt.

16. April.
6:30 klingelt der Wecker. Zackig fahren wir hinunter zum Strand, wo sich Duschen befinden und machen uns frisch. Jeani schaufelt schnell Muesli in sich hinein und dann geht es auch schon los fuer sie. Wir haben uns dafuer entschieden zu fruehstuecken und dann ans oberste Ende von Rainbow Beach an den Inskip Point zu fahren. Im Nachhinein war das definitiv die richtige Idee! Das Wetter war heute zwar extrem wechselhaft, aber da es warm ist, stoert Regen ab und an auch nicht weiter.

An Campingplaetzen vorbeigefahren (man braucht ueberall ein Permit, welches online oder beim Ranger zu erwerben ist) und beeindruckt von der Abgeschiedenheit fahren wir etwa 25 Min. Dann heisst es 2WD Fahrzeug stehen lassen und laufen…500m.

Das Wasser sah wirklich klasse aus….mehr kann man dazu nicht sagen. Soo gerne waeren wir baden gegangen, aber es gibt an dieser Stelle einige Haie, da es ein Stromgewaesser zwischen Fraser Island und Rainbow Beach ist. Kaum vorstellbar, dass in solch einem Paradies einfach kein Baden moeglich ist…manno.

Wir sind den gesamten oberen Teil abgelaufen und haben eine wahre Krebsentdeckung gemacht. Noch nie haben wir sooo viele Krebse gesehen….Es lohnt sich einfach mal 5 Minuten innezuhalten, still zu sein und sich nicht zu bewegen, denn genau dann kommen tausende von Krebse aus dem Boden und wandern um euch herum. Sehr, sehr schoen!

https://youtu.be/tvab87oha8Y

3 Stunden Fahrt nach Bundaberg

Nach einem schönen BBQ mit Blick auf’s Meer, geht es nun weiter in Richtung Bundaberg.

Aufgrund von Zeitmangel lassen wir Hervey Bay ausfallen uns fahren direkt nach Bundaberg. 200km dunkle und langweilige Kilometer mit 100km/h….schnarch. Ganz dreist haben wir uns in die Quay Street an der Bootsrampe hingestellt und dort uebernachtet. Das Gute ist, man wird nicht gesehen und ausserdem sind hier unmitttelbar Toiletten und BBQ in der Naehe. Besser geht’s nicht.

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wilde Delfine füttern für 10$

14. April.
Auf den Tipp von Douglas (Mackey Mechanics) hin, fahren wir nach Tin Can Bay, um an der morgendlichen Delfin-Fuetterung teilzunehmen. Also der Ort liegt wortwoertlich im Nichts. Wo sollen wir schlafen? Wir fahren direkt zum Hafen und schauen uns um. Wir stellen fest, dass es kein Schild gab, auf welchem explizit stand, dass Camping/ Overnightstays verboten sei…also entscheiden wir uns natuerlich dafuer, hier zu naechtigen. Immerhin hab es unmittelbar eine Dusche und Toilette, da sich nebenan ein oeffentliches kleines „Schwimmbad“  befand. Welch ein Glueck…Am Besten war der Sternenhimmel. Ich wuenschte ich haette ein Teleobjektiv…Wir haben in keinem Land einen solch schoenen Sternenhimmel sehen koennen wie in Australien.

Was das Delfine fuettern anging, sah es so aus, dass ein Cafe am Pier die Fuetterung vornahm und dafuer 10$ (7 Euro) p.P. verlangte. Reine Zuschauer zahlen 5$. Es wird empfohlen um 7 Uhr vor Ort zu sein, da die Fuetterung 8 Uhr beginnt. Wenn man überlegt,  was man für Kayaktouren zahlt nur um Delfine zu sehen (70$+), ist das hier definitiv zu empfehlen!!!

15. April
6:30 stehen wir auf. Ich putze mir schnell die Zaehne und laufe die 100m zum Pier und bin erschrocken wie viele Personen schon anstehen….es ist 6:45. Unmittelbar bin ich genervt und habe Angst, dass wir gar nicht mehr reinkommen, da bereits 25-30 Leute in der Schlange standen. Marco und Jeani trudeln kurz nach 7 Uhr ein und sind ebenfalls ueber den Andrang erstaunt. Dann wurden wir auch schon um jeweils 10$ erleichtert und eingelassen. Taschen sollte man lieber im Auto lassen, denn alle wurden angewiesen Schuhe und Taschen etc. in eine offene Holzbox zu legen. Schwupps, standen wir alle im knietiefen Wasser und haben uns tierisch gefreut, denn tatsaechlich schwammen hier schon 2 Delfine!! Juhuuuuu…das ist echt super. Ich habe mir gemerkt, dass einer der Delfine Mystique heisst. Normalerweise kommen bis zu 6 Delfine am Morgen, heute waren es jedoch nur 2. Das ist aber nicht schlimm ;-) Die Delfine haben mit den zwei Tierpflegern, welche im Wasser standen, gekuschelt und gespielt…ich wuenschte ich koennte sie auch anfassen, aber sie waren wild und das musste man respektieren.

die Beruehung

7:45 wurden alle aus dem Wasser gebeten, um sich bei der Fischausgabe“station“ anzustellen. Hier gab es fuer jeden von uns einen kleinen Fisch. Als wir dann zur Fuetterung an der Reihe waren, ging alles vieeel zu schnell. Nacheinander haben wir einzeln den Delfin gefuettert und ihn anfassen koennen. Das erinnert mich stark an mein Erlebnis in Aegypten, wo ich mit einer Gruppe wilder Delfine geschwommen bin. Ein seeehr schoener Moment.

Ankunft in Rainbow Beach

Verzueckt und gluecklich laufen wir zurueck zum Van und fruehstuecken gemuetlich am BBQ in der Sonne, bevor es weiter nach Rainbow Beach geht.

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durch Noosas Everglades

13.April. Entlang der Sunshine Coast, fahren wir heute nach Noosa. Der Ort wurde uns mehrmals empfohlen, also wollen wir uns selbst ueberzeugen. Da es so riiichtig schoen warm ist und wir an einem verlockenden Strand in Mooloolaba  anhalten, koennen Marco und ich nicht anders als ins Wasser zu huepfen… ;-)

Umso weiter wir in den Norden fahren, desto „gefaehrlicher“ wird das Baden aufgrund von des box jellyfish (Wuerfelqualle) und der vermehrten Krokodile…also geniessen wir es solange wir koennen ;-)

Mount Coolum

Nach der Abkuehlung fahren wir auch schon weiter Richtung Norden und machen Halt am Mount Coolum. Wir parken und fragen uns, wie lange wir wohl nach oben brauchen? Es ist immerhin fast 16 Uhr und in weniger als 2 Stunden wird es dunkel. Weniger cool waere es, bei Dunkelheit im Wald herumzustreunern. Also frage ich doch einfach mal ein Frau, die gerade herunterkommt: „How long will it take to get up there? – „Oh that just depends on your fitness. It takes me up and down about 45 Minutes.“ „Sounds great! Thanks.“  Das geht ja…

Wir laufen keine 100m und sehen, wie super viele Menschen in Sportkleidung hochrennen, obwohl sie gerade heruntergekommen sind. Ok….der Berg scheint ein „Sportberg“ zu sein. Ich wuerde sagen wir machen es genauso und gucken mal wie schnell wir sind! Und dann sind wir auch schon losgerannt.

Voellig durchgeschwitzt kommen wir oben an und geniessen den atemberaubenden Ausblick. Was fuer ein genialer Ort. Aussicht top, der Track ist richtig cool und abwechslungsreich und man ist in der Natur fast in der City. Einfach nur schoen!

Wir haben insgesamt 50 Min gebraucht. Die schnellsten haben schaetzungsweise 30 Min gebraucht. Wahnsinn. Voellig ausgetrocknet, habe ich grooosses Verlangen Wasser zu trinken. Bloed nur, wenn an tierisch noetig auf Toilette muss – und keine Toilette da ist!!! Aber da kenn ich ja nichts… :-)

Noosa

Gegen 18 Uhr kommen wir in Noosa an und mieten uns mal wieder einen Platz in einem Caravan Park, da wir glauben Strom zu brauchen und uns riesig auf eine warme nette Dusche und WLAN freuen. Direkt am Wasser und direkt neben der Kueche befindet sich unser Stellplatz. Ob das ein Vor- oder Nachteil ist, weiss ich auch nicht so richtig. Bratengeruch beim Schlafen ist jetzt nicht unbedingt das, was sich jeder ertraeumt – aber hey! Es war der letzte Stellplatz, also be happy!

Am naechsten Morgen haben wir einen herrlichen Blick auf Noosas Everglades gehabt und unser TRX Band am Baum, direkt am Wasser, befestigt und unseren Morgensport eingelegt. Einfach einmalig.

Nach unserem leckeren Fruehstueck (es gab selbstgemachten Milchreis und Eierkuchen) haben wir uns ein 3er Kayak (34 Dollar 2h bei Pelican) gemietet und die Sonne genossen. Hier in Noosa trifft Meer auf Suesswasser und das sieht wirklich schoen aus! Ein Kayaktrip ist ein absolutes Muss!

Auf den Nachmitttag wollten wir eigentlich zum Dolphin Point, aber wir haben echt keinen Parkplatz gefunden…einfach unglaublich. Jeani ist dann durch die Stadt geschlendert und wir haben den besten Burger der Welt gegessen bei BETTY’S BURGERs…hmmmm sooo lecker. Die hausgemachte Sosse war fantastisch! Der Preis (ca. 10$) war verhaeltnismaessig fuer eine Touristenregion. Achtung…es ist sehr naheliegend, dass ihr Parkplatzprobleme haben werdet, den Noosa Heads ist sehr oft unglaublich ueberfuellt. Ich empfehle daher auf der anderen Seite zu parken (Parkedge Road), insbesondere wenn ihr im National Park einer der lohnenswerten Walking Tracks laufen moechtet.

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Caloundra

12. April.  Unser heutiges Ziel ist Caloundra. Die Fahrt ist nicht sonderlich weit und wir haben eigentlich nur ein Vorhaben: schoen lecker BBQ am Strand geniessen!

Das ist in Caloundra auch recht einfach, denn es gibt direkt am Strand eine grosse Anlage, wo man wunderbar grillen und baden kann. Wir haben also einen BBQ am Strand mit Sonnenuntergang erlebt. An sowas koennten wir uns echt gewoehnen!

…wir armen Backpacker

Offenbar ist es mitleiderregend, Backpacker zu sein und nach einem Schlafplatz zu suchen. Denn als wir auf gut Glueck ins Caloundra Backpackers Hostel gefahren sind und Jeani gefragt hat ob wir hier parken duerfen und was es kostet – kostenlos war de Antwort. „Ah it’s alright“
Ja coooool, kostenlos legal uebernachten…es wird ja immer besser. Ob wir so dreist sein koennen und nach der Dusche fragen? Und wir taten es…das war den Jungs auch recht herzlich egal…“yeah it’s alright..no worries“. Mensch, die sind ja echt gleichgueltig. Waesche waschen muessten wir auch mal..und unsere Geraete laden. Also geht Marco noch ein weiteres Mal hoch und fragt, ob wir die Maschinen nutzen duerfen. „You definately ask too many questions mate.“ Ok das heisst dann wohl gruenes Licht. Schoen wie Nomaden sitzen wir zwischen Van und Hostel auf dem Boden, kaempfen um gleichzeitig Strom und WLAN. Hahaha….ein Bild fuer die Goetter.

Wir haben uns jedenfalls sehr gefreut, naechsten Morgen bedankt und sind abgeduest.

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3 Tage Brisbane & Känguru Bekanntschaften

10. April. Schon 8 Uhr sitzen wir im Van und machen uns auf den Weg zu Mackay Mechanics, denn was wir euch bisher noch nicht mitgeteilt haben:

  • Unser Wassertank ist undicht und wir haben praktisch alle paar Stunden das Vergnuegen Wasser aufzufuellen
  • beide Fensterscheiben sind verzogen und wir duerfen bei knalliger Sonne und 29 Grad mit geschlossenem Fenster fahren (Klima macht echt kein Spass,…) Also nix mit Kopf raushaengen und frische Luft schnuppern

Wir haben uns die letzten Tage dezent geaergert, da wir v.a. durch das Wassertankproblem immerzu auf Wasserstellen oder Campingplaetze angewiesen sind. Erfreulicherweise hat Camperman ziemlich schnell einen Termin in Brisbane organisiert und wir haben Hoffnung auf eine problemlose Weiterfahrt :-)

Puenktlich 8.45 sind wir vor Ort und die Jungs legen sofort los. Alle sind super nett und Douglas bietet uns sogar an, uns zur Faehre zu fahren und spaeter wieder abzuholen. Vermutlich dauert die Reparatur sowieso mehrere Stunden, also wieso nicht heute Sightseeing in Brisbane einlegen? Von der Apollo Rd. fahren wir also mit der City Cat Ferry fuer 5,80$ direkt nach Southbank Parklands. 45 Minuten sind wir unterwegs und die Fahrt war klasse. Wir haben soo viel gesehen und das Wetter war auch super.

Angekommen in Parklands, haben wir zunaechst lecker gefruehstueckt. Da es schon nach 11 Uhr war und Marco mittlerweile Mittagsapettit hat, bestellt er sich einen Burger. Jeani und ich haben uns ein Sandwich mit Avocado geteilt und einen richtig richtig leckeren Crepe mit Apfel und Vanilleeis gemampft. Goettlich… „The Crepe Cafe“ in der verlaengerten Stanley Street ist waermstens zu empfehlen!

Unsere Route durch Brisbane

Gestaerkt sind wir zur Goodwill Bridge gelaufen und auf die andere Seite des Flusses gewechselt. Hier ist der Botanische Garten. Wir haben uns ueber zwei Stunden aufgehalten, weil es einfach nur schoen war. Mangroven, rieisge verwachsene Baeume, Seen, Ibise, und und und.

Jeani hat gelesen, dass es einen kostenlosen Bus gibt, der durch einen Teil von Brisbane’s Innenstadt faehrt…und nun suchen wir. Wir haben zwar gar keinen Plan, welche Route der Bus faehrt, aber kostenlos klingt immer super! Haha…
An der Alice Street/ George Street faehrt der Free Loop Bus. Wir haben erfahren, dass er alle 15 Minuten faehrt und seine Strecke tatsaechlich nur durch die Innenstadt faehrt, also fahren wir mal ein Stueckchen bis zur Eagle Street. Wer shoppen will, wird in Brisbane massig finden, eine Mall neben der anderen befinden sich in der Innenstadt.

Unsere Lauf-Route geht ueber die Wharf Street Richtung Norden, am wunderschoenen Cathedral Square vorbei, direkt zu Woolworth! Nein, wir haben keinen Shoppingdrang, aber ganz ehrlich: wir sind zu geizig fuer eine Flasche Wasser (0,5L) 3,50$ zu zahlen, da bekommen wir bei Woolworth gleich 3 Stueck. Kaum betreten wir den Markt, sehe ich Sushi, Sushi und noch meeeehr Sushi…traumhaft. Wer Sushi mag, sollte hier zugeifen. Es ist nicht teuer, wird frisch zubereitet und sieht verdammt gut aus. Zu schade, dass wir schon gegessen haben.
Ueber die Boundary Street laufen wir zur Bruecke, welche zum Kangaroo Point fuehrt. Die Klippen sehen echt cool aus, doch leider koennen wir nicht verweilen, da wir unseren Van langsam wieder abholen muessen. Als wir die Strassen entlang laufen, stellen wir fest, dass es Unmengen an Parkplaetzen gibt, welche „No Limit“ sind. Wir kommen also auf die glorreiche Idee uns heute Nacht einfach hier in die Wohnsiedlung zu stellen und hier zu schlafen. Wird schon gut gehen :-) Gegen 16 Uhr sind wir also wieder an der Faehre. Dieses Mal fahren wir vom Mowbray Park zur Apollo Road.

ein funktionierender Van und Tipps zum Autokauf

Douglas, der Shopmanager von Mackay, hat uns wieder abgeholt und mitgeteilt, dass alles repariert ist. Wir sind aaauuusser uns vor Freude. Endlich kein Wasserproblem mehr und endlich mal die Scheiben herunterlassen! Ausserdem hat uns Douglas noch einige Tipps auf den Weg mitgegeben. Er gab uns Tipps, welches Auto wir uns kaufen sollten, welche Marken hier am langlebigsten sind, was sie in etwa kosten duerfen und worauf wir beim Kauf achten sollen. Vor allem raet er uns, ein Auto mit RWC (Road Worthy Certficate) zu kaufen, um sicher zu gehen, dass das Auto auch taesaechlich sicher ist. Weitere Erkenntnisse zum Thema Autokauf findet ihr hier.

Wir duesen zum naechsten Supermarkt, um den Kuehlschrank aufzufuellen und wollen heute Abend Sushi essen gehen….wir haben einen unglaublichen Heisshunger und einfach zu lange kein Sushi mehr gegessen.

…Wieso wir an dem Abend nicht mehr Sushi essen gegangen sind, was uns dummerweise passiert ist und wie wir zur Attraktion des Abends wurden…und wie sich das sich daraus ergebene Problem einen Tag spaeter zum absoluten Glueck geloest hat…erfahrt ihr spaeter. –

Wir haben jedenfalls tatsächlich in der Wohnsiedlung geschlafen und keinen bösen Besuch bekommen. ;-)

11. April. Unser innerer Wecker klingelt um 7 Uhr und wir mussten erst einmal herum telefonieren,  um unser Problem zu lösen. Blöd nur, dass Samstag war und fast alles geschlossen hatte. Das Schicksal stand jedoch unserer Seite und wir konnten gegen 13 Uhr tief durchatmen.

Mit gemischten Gefühlen sind wir dann zum Lone Pine Koala Sanctuary gefahen und hatten einen großartigen Nachmittag. Der Eintritt liegt bei 34$ unermaessigt (vergleichsweise guenstig!), Studenten & YHA Backpacker zahlen 25$.

Heute Abend wollten wir wieder in der Wohnsiedlung schlafen, sind davor aber noch zur Mowbray Fähre heruntergefahren (600m), da dort Toiletten waren. Hmm, hier steht noch ein camperman Van und das schon seit 2 Tagen. Vielleicht bleiben wir hier ebenfalls stehen…scheint ja niemand zu kontrollieren? 1 Stunde später kommen die Jungs und das Mädel, die zum Van gehörten und wir haben super viel gequatscht. Sie haben uns auch gefragt, ob wir morgen früh um 5 mit zum Sonnenaufgang fahren wollen.

..und dann kam die Polizei 

Mitten im Gespräch kam die Polizei und fuhr auf unseren Parkplatz. „Wir sind so am Arsch..“ denke ich mir und frage den anderen Backpacker, was wir jetzt machen sollen. „Nichts, ach die Polizei fährt doch schon wieder weg.“ „Ja aber jetzt wissen die ja, dass wir hier sind und kontrollieren heute Nacht.“ „Ach, 50:50 ..die Polizei kann dir eh kein Bußgeld erteilen. Die müssen den Ranger anrufen und der muss herkommen und er erteilt Strafe. Woher ich das weiß? Ich habe einen Cop gefragt.“ “ Ha, wie geil! Naja oder auch nicht…dann kommt der Ranger heute Nacht wahrscheinlich vorbei. ..“ „Ach wer weiß. Ich gehe jetzt jedenfalls genüsslich schlafen…“

Alle schlafen unruhig und dann klopft es nachts an der Tür. Kurzzeitig haben wir echt Schiss gehabt … aber dann rief er nur: „Aufstehen Leute! Los kommt schon..ab zum Sonnenaufgang!“ Wir Pfeifen waren jedoch zu müde und fallen zurück in den Schlaf.

12. April. Als wir aufgestanden sind, waren die Anderen natürlich weg und wir haben sie auch nicht wieder gesehen. Heute geht unsere Fahrt weiter Richtung Norden.

noch 1780km liegen vor uns.

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zwischen Baumkronen und Papageien

9. April. Heute haben wir uns dafuer entschieden auf dem Weg nach Brisbane einen Abstecher ins Gruene zu machen.

Nachdem wir gestern den Nightcap Nationalpark gestreift sind und die Aussicht echt toll fanden, moechten wir einen weiteren Nationalpark sehen. Es gibt in der Region mehrere zur Auswahl, und diese haben u.a. eine „Tree Top“ Bruecke, welche durch die Baumkronen des Regenwaldes fuehrt:

  • Springbrook
  • Tamborine
  • Lamington

So richtig auf dem Weg liegt keiner, aber  der Lamington National Park ist tatsaechlich der einzige, welcher kein Geld fuer den „Tree Top Walk“ verlangt (Tamborine ca. 19$ p.P). Zugleich ist es die aelteste (1987) und erste Haengebruecke weltweit, welche einen Spaziergang durch die Baumkronen des Regenwaldes ermoeglichte.

Sage und schreibe 27 km lang fuhren wir Serpentinien…und das dauerte letztlich fast anderthalb Stunden. Aber es war jeden km wert. Wieso? Wir sind auf die Tree Top Bruecke vorberieitet und erhofften uns einen tollen Ausblick, aber wir haben noch etwas anderes tolles erlebt:

Mein Freund der Papagei

Neben dem Ankunftsplatz tummelten sich doch tatsaechlich etwa 15 Papageien. Wilde Papageien, die gar nicht mehr so wild waren, da sie sich fuettern liessen. Wild genug jedoch, einigen auf die Schulter zu scheis…. und mir den Arm zu zerkratzen haha. Einfach genial. Ich glaube, fast alle Besucher haben sich Vogelfutter gekauft, um ein Papageifoto zu schiessen. Kurzzeitig habe ich das auch ueberlegt, aber 4$ fand ich etwas happig. Also stellen wir uns einfach dazu -ohne Futter- und bekommen trotzdem neugierigen Besuch. Marco hatte nach wenigen Minuten seinen Freund auf dem Kopf zu sitzen und wenig spaeter bekam ich auf meinem Arm Besuch. Ja, jaa….das hat gefetzt!


Stundenlang haette ich mich dort aufhalten koennen, aber da wir ja noch mehr sehen wollten -und wie immer nur begrenzt Zeit haben-, machten wir drei uns auf den Weg zum Tree Top Walk.

Etwa 16 Uhr fuhren wir in Richtung Brisbane und mussten die gesamte Strecke zurueck fahren. Da wir keine Lust haben schon wieder so viel Geld fuer einen Campingplatz zu zahlen und vorerst genuegend Saft auf unserer Batterie haben, entscheiden wir uns dafuer ein paar Hostels abzutelefonieren. Einige bieten an, dass man mit dem Van bei ihnen parken und Dusche etc.. nutzen kann. Letztendlich sind wir in Manly im Manly Harbour Backpackers gelandet, fuer 10$ p.P.. Das ist guenstiger als zuvor, aber noch zu viel hihi.
Eins haben wir alle jedoch fuer uns festgestellt: So ein Hostel-Leben ist definitiv nichts fuer uns…so richtig sauber war es nicht (das sind wir aber mittlerweile gewohnt) und richtig eklig war der Gestank. Egal in welche Richtung wir unsere Riechkolben drehen, es stinkt nach Alk. Fast nur Maenner, 10% „Frauen“…wie in einer Tigerhoehle hat es gerochen…

Ok, das brauchen wir nicht unbedingt wiederholen ;-)

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ein Stop Over an der Gold Coast

8. April. Nur einen Katzensprung von Byron Bay ist die Gold Coast entfernt. Etwa 60-70km Fahrt (je nachdem wo man hin will) und man befindet sich schon an der beruehmten Gold Coast. Auf Wunsch von Marco sind wir einen „kleinen“ Umweg gefahren, um Nimbim anzuschauen. Das Dorf ist extrem klein, aber sehr „beruehmt“ geworden…und zwar fuer seine Hanfkekse und Kifferszene… aehm ja. Also es war mal eine Erfahrung, aber hat fuer mich irgendwie so gar nicht in das Bild Australiens hineingepasst. ;-)

Nightcap Nationalpark

Auf dem Weg zur Gold Coast, sind wir durch den Nightcap Nationalpark gefahren, um noch etwas von der Natur mitzubekommen. Wir fahren also den Newton Drive aufwaerts in die Berge – soweit so gut…der Ausblick ist wieder einmal atemberaubend, der Fahrtweg war aber definitiv mit Risiken behaftet… Auf und ab und extrem enge blinde Kurven…lieber Gott, lass niemanden von vorne kommen. Wir kriechen mit 40 km/h die Strasse hinauf und fragen uns, wie man hier 100km/h fahren darf…geisteskrank!!! Als wir oben an der „Picnic“ Area ankommen, sind wir echt enttaeuscht, denn es gab weder Tische noch einen BBQ. Und nun? Damit es nicht ganz umsonst war und wir tierisch hungrig waren, haben wir etwa 400 m rueckwaerts auf einer Ausbuchtung Halt gemacht und einen phaenomenalen Ausblick genossen. Hier packen wir Campingtisch und Stuehle aus und kochen ein leckeres Currygericht. Mit dem Blick auf das Tal, haben wir ein wunderschoenes Mittagspaeuschen.

PS: Ob die Fahrt fuer den Van gut war ist fraglich, denn die Bremsen haben so dermassen gestunken…ich haette schwoeren koennen, dass das halbe Auto verbrannt ist. :-)

..Ankunft an der Gold Coast

Wir hatten noch keinen Plan, ob und geschweige denn wie lange wir hier bleiben wollen. Nachdem uns eine Einheimische Frau gesagt hat, dass „wildes Campen“ bis zu 2.000$ Strafe kosten kann, hatten wir ploetzlich wenig Ambition eine Nebenstrasse zum Schlafen zu suchen. Also haben wir erst einmal in einen sehr empfehlenswerten (jedoch nicht billigen) Holiday Park (Boyd Bay Holiday Park) eingecheckt, um Batterie und Wasser zu fuellen. Fuer insgesamt 53$ (3Pax, Strom) gab es immerhin auch einen Pool, sehr sehr saubere Facilitaeten und einen Platz direkt am See. Man haette das durchaus etwas laenger geniessen koennen.

Den restlichen Abend heisst es fuer uns: Ueberlegen wo es morgen hingeht, oder ob wir hier bleiben wollen.