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der Kampf gegen Sonnenbrand & Sonnenallergie

Ich reise fuer mein Leben gern und ich bin eine Sonnenanbeterin. Ein paar Stunden am Wasser, ein paar Stunden auf dem Roller das Land erkunden….das ist genau unser Ding. Doch leider bin ich seit ca. 4 Jahren regelmaessig Opfer einer Sonnenallergie und es ist einfach nur zum Kotzen. Nichts ist unangenehmer als juckende Arme zu haben und sich vermummen zu muessen, damit man auch auf dem Roller vor der Sonne „sicher“ ist und es nicht weiter juckt, oder sich ueble Blasen bilden.

Wie lassen sich ein ausgiebiger Sommerurlaub und Sonnenallergie miteinander vereinen?

Es gibt ja mehrere Methoden, die ich schon ausprobiert habe.

  1.  Sonne meiden. Doch das macht nun wirklich keinen Spass.
  2. Man kann in kleinen Mengen ca. eine Woche vor Reisebeginn geringe Mengen Cortison zu sich nehmen, damit die allergischen Reaktionen erst spaeter und vor allem weniger intensiv auftreten. Ein Tablettenfreund bin ich eigentlich nicht und nach einmaliger Probe habe ich gemerkt, dass es mir nur weitere zwei Taege Luft gegeben hat, bis die Allergie trotzdem kam.
  3. Es gibt Sonnencremes die speziell auf allergische Haut ausgeleggt sind, wie z.B. Ladival. Diese bekommt man zumeist nur in der Apotheke, natuerlich rezeptfrei. Der Spass kostet 16 Euro die Flasche und war die letzten Jahre beim stetiger Begleiter. Nun habe ich aber dieses Mal nicht Ladival, sondern vom dm „Sun Dance sensitiv“ fuer rund 5 Euro probiert und absolut keinen Unterschied gemerkt, ausser dass die Sun Dance viel angenehmer und weniger oelig ist.
  4. Die Sonne nur in kleinen Mengen am Tag geniessen. Und das ist das effektivste. Ich habe herausgefunden, dass ich mich ruhig taeglich sonnen kann, aber eben nur 30-50 Min. Ausserdem kommt die Sonnenallergie besonders schnell zum Vorschein, wenn man sich in die Sonne knallt und sich tot schwitzt. Das sind sicherlich keine Neuigkeiten. Regelmaessig abkuehlen, damit die Haut nicht zu heiss wird, ist sehr sehr effizient.

Was tun, wenn die Sonnenallergie einsetzt und es tierisch juckt?

Je nach Ausmass eurer Allergie solltet ihr

  • 1-2 Tage direkte Besonnung meiden
  • und meine ganz persoenliche Behandlung ausprobieren:

Schmiert die betroffenen Zonen mit Aloe Vera Gel (100%) ein und umwickelt diese Zonen mit einem feuchten Handtuch, oder (fuer Arme & Beine) am besten mit Binden (Verband). Dadurch, dass die Haut so min. 3-6 h gekueht und mit AloeVera versorgt wird und keine Sonne oder Waerme an die Stellen gelangt, sind die Hitzepickelchen danach (meistens) verschwunden – je nach Ausmass natuerlich. Wenn ihr, wie ich, auf dem Dekoltee mit Sonnenallergie zu kaempfen habt, dann legt ein nasses Handtuch ueber Nacht mit AloeVera darauf. 

Und was mache ich unterwegs?

Unterwegs gibt es zwei Moeglichkeiten: Fuer Arme und Beine nehmt unbedingt die Verband-Variante. Nichts kuehlt besser und laenger und nichts schuetzt besser vor Sonneneinstrahlung. Es sieht haesslich aus? Das stimmt…deshalb ziehe ich mir meist eine ganz duenne und luftige Hose drueber. Schwitzen koennt ihr darin nicht, da eure Beine viel zu gut gekuehlt werden.

Fuer den Oberkoerper kann man an den Armen das gleiche tun. Oder aber, und das ist mein Favorit, ihr zieht euch ein langaermliges helles Longsleeve an und zwar nass! Ihr werdet es lieben… Ich habe eins von H&M, das ist blickdicht (ich moechte ja kein wet-shirt contest mitmachen) und ist bei jedem Urlaub dabei. Das Gute ist, dass das kaum erkennbar ist, dass ihr ein nasses Oberteil tragt. Tipp: erst anziehen, dann nass machen…anders herum wird es eine Lachnummer ;-)


Diese Methode ist vor allem auch bei Sonnenbrand hilfreich, denn der ist – je nach Ausmass – am naechsten Tag dann so gut wie verschwunden.


Eure Packliste:

  • Aloe Vera
  • helles Longsleeve
  • Verbaende
  • Sonnencreme
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Sa Pa..ein kleiner Ort in Nordvietnam

Mit dem Bus fuhren wir etwa 1 Stunde auf ueber 1000m Hoehe nach Sa Pa, einem sehr grossen Reisanbaugebiet in Vietnam. Nebel, Nebel und noch mehr Nebel kann ich nur sagen. Fuer die Busfahrt haben wir 4,60 Euro gezahlt, da wir mit einem Minivan und 10 anderen Personen gefahren sind. Man haette auch den lokalen Bus nehmen koennen, fuer 28.000 VND (1,20 Euro). Haben wir zwar geahnt, aber waren zu faul nach dieser Nacht den Bus zu suchen. Irgendwie schoen bloed, sonst sind wir naemlich echte Sparfuechse. Egal…rein in den engen Bus und los geht’s 32 km lang durch die Berge.

Im Le Gecko Hotel angekommen, essen wir erst einmal Fruehstueck (welches nicht wirklich lecker, aber inklusive ist). Da wir ja schon 7 Uhr vor Ort sind, aber erst nach 12 Uhr das Zimmer beziehen koennen, beschliessen wir die Gegend etwas abzulaufen.

Es sieht schon ziemlich cool aus, wie alles im Nebel liegt. Und manchmal hat sich innerhalb von 5 Minuten der gesamte Himmel in blau geoeffnet und wieder Nebelbaenke eingezogen…verrueckt.

Es gibt in Sa Pa zwei Touristenstrassen, in welcher sich ein Lokal nach dem anderen anreiht. Davon abgesehen ist alle 2m ein Outdoorshop mit immer den gleichen Jacken, Schuhen und Hosen…NorthFace ist hier die Hauptmarke. Tatsaechlich wird  NorthFace hier und in Indonesien produziert. Die meisten Sachen sehen qualitativ hochwertig und echt aus. Die Nike Schuhe sind in manchen Geschaeften echt, in anderen sieht man sofort, dass es ein Fake ist. Ich habe mir (hoechstwahrscheilich) keine echten Schuhe gekauft, die sau bequem sind und nichts wiegen. Ich tausche sie gegen meine schweren Turnschuhe ein…Wieder 400g vernichtet. Sehr gut.

Unmittelbar in Sa Pa gibt es wenig zu sehen, was spektakulaer ist. Groesstenteils Handgemachtes, Sportkleidung in jeder Form, Schuhe zum Ausleihen, kleine Mini Markets mit Essen, Restaurants, ein mini-Nachtmarkt gegenueber der Kirche. Hier wird Abends Frischfisch und Frischfleisch gegrillt. Ganz nervig sind die Einheimischen Frauen, welche einen gefuehlte alle 5 Minuten ansprechen und etwas verkaufen wollen…Und wenn sie nichts verkaufen wollen, moechten Sie einen zu einer Tour ueberreden. Die Touristeninformation lohnt sich bedingt, denn tatsaechlich wollen sie dir auch hier nur zwei Touren anbieten, bei welchen man durch die Reisfelder gefuerht wird und bei Einheimischen zu Mittag isst. Eine Tour (suedlicher Teil Sa Pa’s) findet mit 8 Personen statt (3h) und kostet etwa 13 Euro. Dies ist die Tour, bei welcher man angeblich hunderte andere Wanderer trifft, da sie von jedem angeboten wird. Die zweite Tour ist privat, also alleine oder mit deinen Reisepartnern und fuehrt durch den noerdlichen Teil Sa Pa’s, wo man angeblich wirklich allein ist und kein Massentourismus stattfindet. Diese Tour kostet 22 Euro. Ich glaube, wenn man eine Tour macht, sollte man diese waehlen.

Wir haben uns natuerlich fuer keine dieser Touren entschieden, sondern machen alles auf eigene Faust

Mittags sind wir wieder einmal sehr guenstig essen gewesen (zu Dritt fuer 5 Euro) und haben beschlossen uns einen Roller zu organisieren. Nachdem wir einige Anbieter gefragt haben, uns aber kaum jemand versteht, fragen wir unser Hotel, welches uns Roller fuer je 4 Euro pro Tag anbietet. Alles klar! Nehmen wir.

Schon 21 Uhr lagen wir im Bett und haben unseren versaeumten Schlaf aufgeholt. Unsere ersten Eindruecke von Sa Pa waren sehr schoen – bis auf die Tatsache, das einem immerzu etwas angedreht wird.


 

TIPP zwecks Shopping

Sobald ihr „weiss“ seid, bekommt ihr die vierfachen Preise. Wenn man nach dem Preis fragt, wird lange ueberlegt und dann ein grosser unverhaeltnismaessiger Betrag genannt. Also in mindestens 5 Laeden gehen und vergleichen. Dann versuchen ueberall mal zu handeln. Zumeist werden Sportschuhe fuer 500-800 versucht anzupreisen. Tatsaechlich bekommt man alle „unechten“ fuer 300-400 VND. Regencapes bzw Regenanzuege bekommt man unweit der Kirche im Mini Markt fuer 60 VND (2,50 Euro), weiter unten in der Strasse wird versucht einen Preis von 107-215 VND (5-10 Euro) abzuzwacken.

Was lohnt sich?

Schuhe, Trekkingschuhe, Rucksaecke, Rucksaecke, Rucksaecke, Funktionskleidung (Hosen, Jacken, Shirts, Westen…) bekommt man echt guenstig. Tagesrucksaecke 30-40L ab 15 Euro, Funktionshosen schon ab 5 Euro, Vliesjacken ab 8 Euro, Skijacken etc. ab 16 Euro.

 

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Auslandsreiseversicherung

Eine der wohl wichtigsten Vorbereitungen überhaupt: die (Langzeit-) Auslandskrankenversicherung! Es gibt zig Anbieter und selbstverständlich auch unterschiedliche Tarife. Grundsätzlich müsst ihr bei Reisen bis zu 60 Tagen am Stück nur bei eurer Krankenversicherung anrufen und könnt dort für ca.5-10€ diese dazubuchen. Oder ihr seid ADAC Mitglied, hier ist der Tarif auch recht günstig ab 12,80€ im Jahr.
Bei Reisen über 60 Tagen ist dringend eine Langzeitversicherung abzuschließen. Hier habe ich meine persönliche Empfehlung.