Das Shells ist nicht nur eine Augenweide, sondern auch im Spa-Bereich einfach unglaublich.
Hot-Stone-Massage (mein Favorit!)
Tiefengewebe-Massage (Marco’s Favorit!)
Aromatherapie-Massage
Fussreflexzonen-Massage
Anti-Aging-Gesichtsbehandlung
Beruhigungs-Gesichtsbehandlung
Pedikuere (30Min)
Manikuere (30 Min)
Express-Gesichsbehandlung (30 Min)
Jeden Tag kann man eine Behandlung aussuchen und sich 60 Min lang verwoehnen lassen…
Im gesamten Hotel ist alles perfekt abgestimmt, vom Zimmerservice bis hin zur Wellnessbehandlung einfach alles. Das Personal ist in Englisch recht gut geschult und der Service, sowie die Aufmerksamkeiten sind erste Klasse. Sauberkeit, ein noch entwicklungsbeduerftiges Thema in Asien, ist sehr europaeisch.
Jeden Morgen haben wir uns auf’s Fruehstueck gefreut
Das Fruehstuecksbuffet war einfach grandios. Kein Wunsch blieb offen. Von kontinentalen Toast-Fruehstueck bis hin zu Sushi und frisch gekochte Suppen, gab es einfach alles. Salate in 8 Variationen, Warmspeisen auf 5 Meter, Backwaren 2 Meter, eine Kochstation, an welcher man sich jegliche Eiergerichte oder Gemuesegerichte kochen lassen konntee…und am Besten fanden wir die frischen Saefte. Melonensaft, Melonensaft…hmmmm lecker!
Dienstag hatten wir den spontanen Beschuss uns ein Kayak zu leihen und von Wasser aus weiter zu erkunden. Da er Strand an unserem Resort das einzige Makel war und wir irgendwie noch nach etwas anderem suchten, war das schon mal ein guter Anfang.
im Norden ist alles schoener…
Weit, weit weg wollten wir vom bloeden Hafen. Die ersten 5 Minuten habe ich geflucht, denn Marco und ich haben immer wieder kontraproduktiv gerudert. Meeeeine Guete….Weitere 5 Minuten spaeter gelangen wir an den ersten isolierten Strandabschnitt.
Irgendwie war das noch nicht das Richtige. Wir rudern also weiter in den Norden und siehe da: eine sehr lange, helle Bucht kommt zum Vorschein. Bis auf die 3 Ausflugsboote war das ganz angenehm. Das Wasser war endlich schoen sauber, neben dem Strand liefen die Kuehe umher…was fuer ein Bild. Und was darf nicht fehlen? Richtig, Einheimische die wieder einmal Muell verbrennen.
Nach insgesamt anderthalb Stunden und zunehmenden Wellengang haben wir die glorreiche Idee umzukehren. Wir sind sogar angekommen…nur dass das Boot im Vorderteil so ziemlich fast am Ueberlaufen war…ich habe geflucht.
…aber eigentlich waren wir richtig gut!
Denn kurz spaeter haben wir beoabachtet, wie ein anderes Paar sich ein Kayak genommen hat und ganze 20m weit gekommen sind, bis sie schon wieder aufgegeben haben.
Gibt man bei Google „Phu Quoc diving“; „Phu Quoc Tauchen“ ein, erscheinen prompt die wunderschoensten Unterwasserbilder und Traumstraende ueberhaupt. Seekuehe, Delfine ,Wasserschildkroeten… Phu Quoc das Mekka fuer Tauchbegeisterte!
Nicht ganz….
Ich wuerde nicht behaupten, Phu Quocs Unterwasserwelt ist nicht schoen oder nicht farbenprraechtig. ABER fuer grosse Entdeckungen ist Phu Quoc nicht der richtige Ort. Mein Tauchguide nannte es „Macro-diving“, was bedeutet, dass die kleinen Sachen von Bedeutung sind und grosse Fische nicht zu erwarten sind.
An dieser Stelle moechte ich noch einmal betonen:Die Unterwasserwelt seht wirklich huebsch aus, viele Korallen und Muscheln lassen sich schon bei knapp 5 m Tiefe wunderbar beaeugen. Allerdings sollte an sich dessen bewusst sein und sich nicht von Werbefotos irrefuehren lassen.
Tauchgebiete…
befinden sich suedlich von Phu Quoc und im Norden bei Ganh Dao. Wir sind in den Norden gefahren und haben rund um „Nail Island“ getaucht. Unweit von Nail Island befindet sich „Turtle Island“ (der Name ruehrt von der Form – Meeresschildkroeten sind nicht heimisch ;-) ).
Im Norden taucht man ueberraschenderweise nur bis zu 8 m (derzeitiger Stand). Das fand ich zuerst enttaeuschend, allerdings wird man so mit 60 Minuten Tauchgaengen belohnt!
Anbieter
Es gibt zwei Anbieter, welche gehypt werden: Rainbow Diving und Flipper Diving. Zu den Basen hinufahren, um sich zu erkunden, lohnt nicht, da zumeist keiner vor Ort ist. Am besten ruft man einfach an, oder laesst das Hotel anrufen. Englisch wird super gesprochen.
Wir haben uns fuer Flipper Diving entschieden und wurden am 19. um 8:30 am Strand mit dem Boot eingesammelt.
wenn ich eins hasse…
dann ist das Massenabfertigung und ueberfuellte Boote. Als ich das Boot vom Ufer aus sah, dachten wir uns:Na super…total voll. Letztendlich waren wir ca. 25 Personen plus Guides und Crew (insg. 8). Mein Guide war Finnlaender, total entspannt (er lebte in Australien und das merkte man!!:-) ) und gab uns eine Einweisung. Es wurde alle bis ins Detaill vorbereitet, Wissen ueber Tauchausruestung ist nicht mehr erforderlich (das hat sein Fuer und Wider). Ich konnte mir natuerlich zwei Fragen nicht kneifen:
1. Gibt es grosse Fische oder Delfine zu sehen?
…ein grosses Laecheln auf seinem Gesicht „Noo, this is all about Macro-Diving. We only have small fish here. No dolphins or sharks.“
2. Und Meeresschildkroeten bei turtle island?
…wieder dieses Grinsen „No, actually this island is named turtle island because of its shape“
Wir haben uns fuer Euch auf den Weg in den Norden Phu Quoc’s gemacht. Ueber 70 km sind wir wieder gefahren, ca. 15 km nur Djungel links und rechts. Das war der schoenste Teil! Nur die Rufe der Affen und das Zwitschern der Voegel und wir. Ein Zustand der Ruhe und muellfreie Zone, da kaum eine Seele diese Strasse passiert. Aber nun erst einmal von vorne…
Da ich mir den Sonnenbrand meines Lebens eingeholt habe….musste ich mich wohl oder uebel vermummen. Fiel gar nicht weiter auf, denn die Einheimischen laufen nicht anders durch die Gegend :-)
Nach den ersten 6 km haben wir ein Resort entdeckt, dasEco Beach Resort, welches ein wirklich feines Fleckchen ist. Preislich ca. 90-180 Euro die Nacht, je nach Art des Bungalows, das Essen war gehobene Klasse, der Pool bietet Aussicht auf die wunderschoene und saubere Bucht. Am Strand wird Massage & Co. angeboten, fuer die Verbrannten unter uns ein „Aloe Vera Wrap“ fuer schlappe 20 Euro. Die Wasser- und Strandqualitaet ist top.
Eco Beach Resort
Eco Beach Resort
Eco Beach Resort
Eco Beach Resort
Eco Beach Resort
Eco Beach Resort
Eco Beach Resort
Eco Beach Resort
Eco Beach Resort
Eco Beach Resort
Eco Beach Resort
Eco Beach Resort
Nach einem kurzen Rast sind wir weiter Richtung Norden gefahren, durch einen kleinen authentischen Ort Phu Quocs. Wir waren wieder einmal die einzigen Touristen.
…ein kilometerlanger einsamer Strand und tuerkises Wasser
Schon 15 Min spaeter kamen wir an einem eeewig langen Strand vorbei, der einfach toll aussah. Wir koennen einfach nicht anders und muessen hier baden gehen! Mit dem Roller schnell einen der schmalen Sandwege hinuntergerutscht, finden wir ein schattiges Plaetzchen. Ich schaue nach links und nach rechts: weit und breit niemand ausser uns und 1 km weiter eine Frau im Wasser. Genau das haben wir doch gesucht! Paranoid, dass uns jemand ausrauben koennte, versuchen wir alles an Geld und Karten in unsere Tauchbox zu stopfen und verstecken unsere Sachen hinter dem Abhang. (Wir wurden natuerlich weder ausgeraubt, noch gab es weitere Besucher ;-) )
Nach einer Stunde, einem langen Bad…mehreren gesichteten Quallen ging es weiter…wir wollen ja sehen was noch im Norden schlummert. Das war der Weg…
Aqua Park
hier wird Platz fuer noch mehr Resorts geschaffen…
Wohnanlage neben Luxusresort
Es wird im Nordwesten sehr sehr viel gebaut und bis auf die Anlage der Resorts, wovon es einige und schoene gibt, ist nicht viel fuer Touristen zu sehen. Vieles ist abgesperrt, da neue Baustellen entstehen. Ansonsten gibt es noch einen riesigen Golfclub, den Aqua Park, der drum herum im Sumpf liegt.
Die schoenste Strecke, die man definitiv einmal gefahen haben sollte ist die Strasse ganz im Norden. Von Gan Dhau faehrt man richtung Osten (es gibt nur diese eine Strasse) und es ist traumhaft. Allein im Djungel, ein paar Affen rennen ueber den Weg. Herrlich.. genau der richtige Ort, um eine Pause zu machen und unsere Melone aufzuschneiden. Einfach mal 20 Min hoeren und geniessen….
Nach 5 Stunden kommen wir in unserem Hotel an und geniessen unsere kleine Aufmerksamheit…ich liebe das Shells Resort!
Morgen geht es auf einen Tauchausflug…ob Phu Quoc als Tauchziel etwas taugt? Das sehen wir morgen!