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Azoren Tag 6 – 31.Mai

Der Tag beginnt mit einem Regenbogen. Das ist doch schon einmal gut. Und tatsächlich war es dann auch ein ziemlich guter und schöner letzter Tag.

Thermalbäder und heiße Quellen in Furnas

Also machten wir uns auf den Weg nach Furnas. Die Fahrt dauerte etwa 40 Minuten, die Aussichten waren grandios, die Kurven nahmen kein Ende. Das kleine Dorf Furnas liegt von Bergen umgeben auf ca. 200 Metern. Aber so wirklich hoch sind die Berge hier ja eh nicht. Knapp 1000 m hat der höchste „Gipfel“.

Der Eingang zu den Thermalbäder war hübsch gemacht, Schließfächer gab es auch, Duschen sowieso. Die Duschen braucht man danach aber auch … ;-) Es gab 5 Becken, alle 39°C , außer der „Bach“, der hatte nur 28°C. Ja dann wollen wir mal schön genießen. Oder?

Okay, zuegegeben, das Wasser war sooo schön kuschelig warm. ABER….Schwefelgeruch ist halt einfach nicht so lecker. Wer nicht weiß wie das riecht: Stell dir vor, du sitzt neben einem riesigen Haufen faulig stinkender Eier. Ja ich denke das trifft es ganz gut. Ben und ich fanden es schon ziemlich lustig und wenn man den orangenen Belag der Steine abgerubbelt hat…puh…..das duftet dann aber gewaltig.

Mittagessen am Strand mit Katze im Schlepptau

Einen letzten Wunsch galt es noch zu erfüllen: ein Stopp am Strand, um noch einmal den Sand zwischen den Zehen zu spüren. Glücklicherweise gab es auch ein Strandbistro vor Ort, also bestellen wir für Ben das Übliche: Baguette mit Käse und Schinken. Es wird ihm einfach nicht langweilig. Unglaublich. Dazu eine warme Milch. Ich bin erstaunt, was die als heiße Milch empfanden, denn was an den Tisch kam war: ein heißer Kakao. Nein, eigentlich war ein Schokopudding im Glas…haha. Ben fand es so gar nicht lecker, ich dafür umso besser. Dennoch fragte ich mich: War das noch Schokomilch ,oder vielleicht doch ein heißer Pudding aus dem Glas? Viel spannender fand Ben die Tatsache, dass hier wieder eine Katze im Lokal „wohnt“. Im Sommer muss das hier ziemlich gut laufen und ist sicher ein schöner Familienstrand. Derzeit werden die Strände alle auf Vordermann gebracht. Traktoren, die den Strand umwälzen, säubern und auch neue Umkleiden werden gerade an einigen Stränden neu gebaut.

Portugiesische Galeeren

Was uns aufgefallen ist: es gibt ziemlich viele Galeeren an den Stränden und im offenen Meer. Tatsächlich sind Ben diese quallenartigen Tiere zuerst aufgefallen, schon während der Waltour. Sie sind lila-blau und schwimmen auf der Wasseroberfläche. Eigentlich kommen sie auch nur in kalten Gewässern vor, da sie warmes Wasser (wie im Mittelmeer) nicht vertragen. Sagt man. Allerdings wird sie auch des Öfteren rund um Mallorca gesichtet. Ich schweife ab. Jedenfalls haben wir mindestens 50 Stück den an den zwei Stränden gesehen. Vermutlich wurden sie einfach Opfer der Ebbe. Solange sie leben, führt der Kontakt zu schmerzenden Nesseln. Es soll wohl mit etwas mehr Schmerz als mit Brennnesselkontakt vergleichbar sein.

Wenn man sie jedoch am Strand findet, sind sie harmlos. Ben und ich fanden, dass sie sich wie eine Plastiktüte, ein Blisterbag oder vielleicht sogar wie eine aufgeblasene Mülltüte angefühlt haben. Quasi wie ein Plastiktier.

Nun hieß es: Auto tanken, zum Flughafen zurückbringen und packen.

Das „Abgeschiedsgeschenk“….

Gegen 19 Uhr war alles gepackt, das Abendritual begann und 20 Uhr war Schicht im Schacht. Dann habe ich mich gefragt: Geschirrspüler am Morgen um 4 Uhr anschalten, oder doch jetzt? Ach machen wir es doch einfach jett. Morgen früh um 4 wird ja wohl niemand von uns noch etwas essen wollen.

Leute, das war eine beschissene Nacht…Um 22 Uhr gehe ich in die Küche und stehe in einer Pfütze. Der Geschirrspüler läuft aus. Klasse. Nach dem Ausschalten und dem ersten aufwischen, war erst einmal Ruhe. Das ließ mir allerdings keine Ruhe, also stehe ich 0.30 wieder in der Küche. Wieder alles nass. Also aufwischen 2.0. Um 2.30 Uhr bin ich wieder wach und sehe, es hat wieder genässt. Aufwischen 3.0. So…nun hab ich keine Lust mehr ins Bett zu gehen und bleibe gleich wach. Ben ist 30 Minuten später auch schon wach. 3 Uhr morgens möchte er auch tatsächlich gerne frühstücken. Haha…ohje. Eins steht fest: das wird ein sehr sehr sehr anstrengender Tag für uns.

01. Juni Abflug von Ponta Delgada nach Lissabon

Wir kommen 4.50 Uhr am Flughafen an und siehe da: der Flughafen ist praktisch noch geschlossen. Hachja…die Portugiesen sind so relaxed. Punkt 5 Uhr geht dann der Security Check in Betrieb und überpünktlich starten wir in Richtung Lissabon. Von hier aus geht’s direkt weiter nach Sintra, wo wir vom strömenden Regen begrüßt werden. Klitschnass haben wir also erst einmal eine 30-minütige „Trocken-Fön-Mission“ zu bewältigen. Egal! Wir gehen trotzdem raus auf Erkundung und sind zugleich fündig geworden: das Naturkunde Museum mit eine Menge von Dinosaurier Stoff. Gut für Ben, beruhigend für mich.

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Azoren – Tag 5

Ich hatte mir einmal vorgenommen, Optimismus an den Tag zu legen. Daher werde ich jetzt nicht darüber klagen, dass es heute von 11 Uhr bis 22 Uhr komplett durch geschüttet hat. Vielmehr hatten wir (wieder einmal) ziemlich großes Glück, dass der Himmel sich „erst“ 11 Uhr dazu entschieden hat, sich fortlaufend über uns zu ergießen.

Sete Cidades

Heute war also unser Outdoor-Trip zu den Vulkankratern Programm. 9 Uhr wurden wir von einem super netten Guide abgeholt und wir waren bei der gesamten Tour auch nur 4 Personen + Guide. Das machte den Tag ziemlich flexibel und sehr persönlich. Zu Beginn sind wir nochmals zu einer (diesmal anderen) Ananas Plantage gefahren. Santo Antonio. Hier gab es zu Beginn einen eigenen Kurzfilm, was für Ben ganz nett war. Außerdem hat die Mitarbeiterin, welche sicher schon Ende 60 war, fantastisch englisch geredet und so konnte man sie mit Fragen löchern. Auf Nachfragen, ob das mit dem Englisch hier generell früher schon gelehrt wurde, erzählte sie mir, dass sie (wie viele andere auch) Verwandte in den Staaten haben. Früher, also um 1960 herum, sind massenhaft Einheimische in die USA über gesiedelt.

Nach der Plantage haben wir zwei griechische Frauen eingesammelt, wovon eine etwas Deutsch konnte. Das fand Ben super. Gemeinsam führen wir also in Richtung Sete Citades („70 Vulkane“), welche im Westen der Insel liegen. Schon entlang der Route gab es schöne Aussichten zu genießen und vor allem KÄLTE. Boah…gestern noch am Strand bei 23 Grad und heute ist bei 11°C Frieren Programm.

Als wir am Startpunkt der kleinen Wanderung zu den großen Kratern angelangt waren, zeigte das Thermometer 10°C. Oben angekommen nur noch 6°C. Dazu kam der frostige böige Wind. Ben war anfangs nicht allzu motiviert nun den ganzen Weg nach oben zu laufen, aber nach einigen Minuten hatte er sich gefangen und wir waren ihm eindeutig zu „lahm“. Den Ausblick fand er dann doch zieeeemlich cool und hat sich gefreut, als hätte man ihm ein Vanille-Eis-Abo geschenkt.

Das Dorf, in welchem wir dann eine Kleinigkeit im Imbiss/Café gegessen haben, war ziemlich klein und irgendwie sehr karg. Die Preise waren 50% von denen in und um Ponta Delgada. Das Essen war sehr einfach und doch sehr lecker. Und dann kam der Regen. So richtig…

Der Rückweg war nett anzusehen, wenn auch wenig zu genießen, da auszusteigen keine Option mehr war. Was Luis (der Guide) aber echt toll gemacht hat, war, dass er scheinbar alle Fragen zu beantworten wusste und uns total gute Einblicke in das tägliche Leben, sowie in die Geschichte der Azoren gewähren konnte.

Das haben wir heute über die Azoren gelernt…

  • Die Milchproduktion war der erste Wirtschaftszweig der Azoren und Sao Miguel war die erste Insel
  • 35% der gesamten Milch Portugals (also auch Festland) stammt von den Azoren
  • auf den Azoren gibt es unfassbar viele Käsespezialitäten
  • der Großteil des Anbaus ist und war schon immer nahezu pestizidfrei und wahrscheinlich mehr bio als „Bio in Deutschland“
  • Die schwarz-weißen Kühe sind die ertragreichsten und hiesig anpassungsfähigsten Milchkuh-Arten, weswegen 9 von 10 Kühen auf den Azoren eben diese sind
  • bis 2007 gab es nazu keine Touristen und erst 2012+ ging es richtig los
  • In nahezu allen Gebieten ist das Wasser aus der Leitung guter Trinkwasserqualität
  • Es gibt keinerlei giftige Tiere, der einzige „Räuber“ auf der Insel ist der Falke
  • Ca. 50% des Fleischkonsums produzieren die „Insulaner“ selbst, Massenhaltung existiert hier noch nicht
  • Sao Miguel hat (als einzige Azoreninsel) eine eigene Universität, an welcher man mehrere Fachrichtungen studieren kann (Wirtschaft, Architektur, Ingenieurwesen und (Meeres)Biologie… )
  • In Ponta Delgada (Hauptstadt der gesamten Azoren) leben super viele Studenten und temporäre residents sowie saisonale Rentner
  • Sao Miguel ist die einzige Insel, auf welcher es die Ananas Plantagen gibt
  • Ananas werden nur innerhalb der Azoren ausgeliefert, da es kaum Überschuss für den Export gibt
  • der Ananas Anbau ist recht aufwendig und teuer, Handwerk und nicht industriell, weshalb auch preislich kein Exportgeschäft lohnt
  • die Ananas sind schadstoff- und pestizidfrei
  • Das Wetter in diesem Mai ist sehr untypisch und eher winterlich
  • im Sommer werden es meist 26-30°C
  • die Flughäfen der Azoren sind ziemlich gefährlich, da die extremen Seitenwinde tückisch sind, mal ganz zu schweigen vom Regen an 150 von 365 Tagen

Hintendran noch ein Road trip auf eigene Faust

Etwa 13.30 Uhr sind wir wieder Zuhause abgesetzt worden und fragten uns: Und was nun? Besseres Wetter war heute nicht mehr zu erwarten. Buddeln am Strand daher keine Option. Ich wollte doch aber noch sooo gerne mehr von der Insel sehen. Ben hatte einen Vorschlag: „Mama, komm wir fahren jetzt einmal bis ganz ans andere Ende da rechts!“ Da hab ich mich doch stark gewundert. Nach etwa 3h Busgefahre. Aber natürlich war das noch nicht alles: „Mama, du kannst doch fahren! Ich nehm‘ mein Tablet mit. Ich hab doch heute sowieso noch kein Tablet gehabt.“Clever ist er ja. Allerdings fand ich diese Idee attraktiv. Ich kann durch die Gegend Gondeln und er langweilt sich nicht.

Es stellte sich heraus, dass er sich auch so nicht gelangweilt hätte. Denn es boten sich wirklich sagenhafte Ausblicke an. Angefangen von nebelverhängten Seen und Bergen bis hin zu „Dampflöchern“, aus welchen die Erdwärme kochend heiß ausströmte. Als wir oben an den Klippen und, später unten am Strand, standen war es um Ben geschehen… Um mich aber auch. Australien hatte schon krasse Wellenlänge zu bieten, aber das was wir hier gesehen haben, kann man auf Fotos gar nicht festhalten.

Allgemein muss man sagen: die Insel ist unfassbar grün, gewaltig, überall von Moos bedeckt (über 400 Arten gibt es hier) und wunderschön, dass 6 Tage schon fast knapp bemessen sind, wenn man mit Menschen und Natur in Kontakt kommen will. Das Wetter ist nicht zu unterschätzen und das gilt vor allem, wenn man Outdoor Touren plant (Mountainbiken, Quad Touren, Wandern, Whale Watching,….). Der Regen ist eben kein „Plätschern“ , sondern teilweise sehr heftig und gepaart mit Winden. Ein, zwei Tage Puffer sind also ganz praktisch.

Ich bin gespannt wie morgen sein wird.

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Urlaub?

Als wir hier und da von unseren Reiseplänen erzählt haben, kamen unterschiedlichste Rückmeldungen dazu. Von „Wie ihr macht das alleine!?“ bis hin zu „Wow, was für ein schöner langer Urlaub!“

Ich habe mir schon vor der Reise gedacht, dass es nicht immer „leicht“ , entspannt oder toll sein wird. Ist ja auch unrealistisch. Bei einem Urlaub von 1-2 Wochen ist jeden Tag „Urlaubsfeeling“. Meist auch in vollem Familienumfang. Jeden Tag was aufregendes erleben, Eis ohne Ende, machen was man gerade eben so mag.

Ben war die ersten 4 Tage so aufgeregt, dass alleine einschlafen keine Option war, richtig essen nicht existent und eine Flut von „Können wir das auch machen? Jetzt Mama?“ den Tag bestimmten. Ich muss sagen, ich bin erstaunt, wie er die ersten Tage gepackt hat. Mit dem ganzen aufregendem Drumherum war aber auch schnell klar: Nun geht’s an den Aufbau von Alltagsroutinen.

Er hat die Wohnung hier, die so richtig wohnlich und gemütlich ist, ganz schnell als „Zuhause“ angenommen und ich bin froh, dass es kein Hotel ist. Geschirrspüler ausräumen, Essen einkaufen, kochen, Wäsche waschen und mal den Nachmittag auf dem Sofa mit einem Film zu verbringen ist echt ein Segen.

Ben hat sich seine eigene Routine aufgebaut: Morgens den Tisch decken, im Wohnzimmer spielen und sich danach um seinen neuen Fraund „Balli“ kümmern. Außerdem wird jeden Tag der Morgenkreis gemacht, wobei ihm jeder Gegenstand als Person auf dem Stuhl neben sich recht ist. Ab und zu telefoniert er auch imaginär mit seinen Freunden. Dann muss es jeden Tag einmal den Spaziergang zum Spielplatz geben und am Abend das gemeinsame Zähneputzen mit Lesen im Anschluß. Das läuft richtig gut. Er hat auch schon verstanden, dass an „Reisetagen“ die Routinen mal nicht stattfinden. Meckern und Diskussionen gibt’s wie Zuhause auch, das Leben ist ja kein 24h-Konfettiregen. Die Momente, an denen er sich mordsmäßig erfreut sind so schön, dass der Rest schon wieder Geschichte ist.

Ich habe mich schon oft gefragt, wie das so bei Langzeitreisenden ist. Drei Monate sind ja noch überschaubar, aber Jahre… Ich bin gespannt, wie ich das in ein paar Wochen empfinden werde, aber Stand heute würde ich sagen: Ich kann mir nicht vorstellen, dass das für Ben ein Segen wäre, an keinem Ort länger als ein paar Wochen zu bleiben.

Wie anstrengend ist es allein mit Kind zu reisen?

Vermutlich beantwortet jeder diese Frage etwas anders. Aus meiner (noch am Anfang stehenden) Perspektive: Die größte Herausforderung ist es wohl, beständige Alltagsroutinen beizubehalten, welche an jedem Ort funktionieren. Außerdem habe ich das Gefühl, dass meine Antennen für Ben’s seelischem Wohlbefinden auf Höchstleistung laufen. Wie Zuhause „streiten“ geht kaum, denn er hat eben nicht „sein“ Zimmer als Rückzugsoase und weiß, dass er hier von mir abhängig ist. Dinge auf die ich keine Lust habe (zum Beispiel 2h am Spielplatz das gleiche Ballspiele spielen) kann ich nicht ausweichen, denn mit wem soll er sonst spielen? Seine Freunde sind ja nicht greifbar. Freunde, Mama und einen Teil Papa abzubilden ist also eine echte Herausforderung. Zeit für mich gibt es ab und zu am Abend, aber das war ja keine Überraschung und ist in Ordnung ;-).

Es ist kein Spaziergang und nicht jede Stunde Sonnenschein, aber ein tolles gemeinsames Erlebnis mit vielen Entdeckungen, Kompromissen, leuchtenden Kinderaugen und Verbundenheit.

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Der war aber nett , Mama

Nachdem wir ca. 17.30 Uhr Richtung Landebahn geschaukelt sind, haben wir festgestellt:

1.) Wir hätten der Dame am Security auch einen Lieferando QR zeigen können, denn sie hat nicht einmal drauf geschaut (aber danach gefragt).

2.) Die Metro ist gar keine Metro, sondern eigentlich doch eher eine Straßenbahn..und ich zitiere Ben: „Oh Gott die ist ja laaaaangsam.“

3.) Der Porto Flughafen ist easy peasy lemon squeezy. Ein paar Meter zu Fuß zur Bahn und dann ist man auch schon innerhalb 30 Minuten in der city…für 2,20€ pro Person.

Ich habe zwar kein Wort verstanden, das Essen war aber gut.

Leere Bäuche, müde Gesichter und komische Lokale. Um uns herum gab es in unmittelbarer Nähe kein Restaurant, welches Lord Ben zugesagt hätte. Also gehen wir in ein (wie sich später herausstellte) Einheimischen Bistro. Das „Menü“, also die 2 DIN A4 Seiten, welche wir nicht verstanden haben, klebt draußen an der Scheibe. Nachdem wir uns hingesetzt haben, kam ein netter junger Mann und hat uns versucht zu erklären, was es zu essen gibt. Essenskarte gibt’s nicht. Ich verstehe kein Wort und sage ihm: Just bring anything. Menu? Okay. Soup? Okay. Fish? Okay. Whatever. Ich konnte Ben zwar nicht sagen, was es zu Essen geben wird, aber wie sich herausstellte, fand Ben es lecker. Naja, und als der nette Mann dann auch noch Desserts hatte, war Ben vollends überzeugt.

Zum Schluß unterhielten wir uns per Google Translate und er bestätigte mir, dass es hier keine Touristen gibt. Na das nenne ich doch mal einen authentischen Start!

Noch ein kurzer Einblick in unsere Unterkunft:

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fun in the sun…Reunion an der Sunshine Coast

Die 4 Tage vergingen viel zu schnell. Allerdings haben wir das auch gar nicht anders erwartet. Da wir allerdings keine Minute vergeuden wollten, sind wir taeglich etwa 5 Uhr aufgestanden. Waaaaas?! 5 Uhr? Ja…als Rebecca gefragt hat ob wir morgens mit zum Strand kommen wollten, waren wir geschockt. Ehrlich gesagt dachte ich, dass sie einen Witz macht. Wer steht denn freiwillig 5 Uhr auf?

Offensichtllich nicht nur wir, sondern unzaehlig viele Andere geniessen den Start in den Tag auf dem Surfboard oder so. Marco und ich dachten uns, es waere Zeit wieder einmal das „Gelernte“ des Surfens aufzufrischen. Wir sehen auch super professionell und mega cool aus… aber im Wasser waren wir eine Lachnummer. :-)

Ich wurde nicht nur umgefahren, sondern habe auch gleich ein Loch in Brett’s neuem Surfboard verursacht. Ziemich ungluecklich. Mit ein paar Kriegsverletzungen, blauem Fleck und einem Loch im Board verlassen wir gegen 8 Uhr den Strand und eins koennen wir nicht abstreiten: Es hat wieder einmal grossen Spass gemacht! Ich haette mir keinen schoeneren Start in den Tag vorstellen koennen.

Am Freitag ging es wieder früh raus, diesmal natürlich nicht Surfen, denn das Board ist in der Reparatur. Stattdessen haben wir Spaß beim Bodyboarden. Maria entdeckt das Wasser für sich und Rebecca genießt den Morgen beim Standup Paddling.

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Hit the road – die Reise geht wieder los

18. November 2015

8 Months later…

After having worked a few months and spend such a great time within Australia, we are on the road again! Heading to Singapore, Krabi, Ko Lanta, Hong Kong & Philippines within the next 7 weeks!

Sunshine coast

..but how could we leave without seeing our Aussie family just once more? Right, no way…

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4 days with our beloved ones and we can’t wait to get off the plane! See you shortly!

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2 Monate sind vergangen

Wahnsinn. Es waren etwa 2-3 Wochen geplant, in denen wir bei unserer Gastfamilie bleiben. Daraus wurden 8 Wochen. 8 wunderschoene Wochen bei einer liebenswerten, hilfsbereiten und niemals langweiligen Familie. Wir konnten nebenbei auf einer Farm 3 Tage die Woche Geld verdienen und haben bei der Renovierung des Hauses geholfen. Fast jeden Abend haben wir alle zusammen Spiele gespielt oder gekocht.

Ein neuer Abschnitt beginnt

Alles Schoene ist irgendwann vorbei und wie heisst es doch so schoen: „Geh wenn es am schoensten ist.“ Es ist nun Ende Juni und wir schmieden neue Plaene. Ich fliege vom 26.-30. Juni nach Melbourne, um Jeani ein letztes Mal zu sehen. Doch was machen wir danach?

Plan A

Wir fahren in den Norden und machen 3-6 Wochen Urlaub und geniessen. Danach klappern wir ein paar Farmen ab. Eventuell ergibt sich hier ein Job, welchen wir bis Ende November durchziehen koennen. Es ist die Zuckerrohrsaison, Stonefruit Saison und auch Mangos, Melonen und Bananen werden dann wieder auf Hochtouren geerntet.

Plan B

Bevor wir Boehringer verlassen haben, haben wir abgesprochen, dass wir hoechstwahrscheinlich ab September wieder einsteigen koennen. Das wuerde bedeuten, dass wir zurueck nach Kingaroy fahren und dort bis Ende November leben. In der Naehe unserer Gastfamilie – das waere unser Favorit! Wir kennen schon die Mitarbeiter, haben Freunde und fuehlen uns dort pudelwohl. Bis September koennen wir als Urlaub machen.

Plan C

Wir machen 4 Wochen Urlaub und sind ab August in Sydney. Ich hatte, bevor wir Kingaroy verlassen haben, ein Gespraech mit der Personalabteilung von Boehringer und es klang ziemlich gut. Vermutlich kann ich dort ab August Teilzeit arbeiten. Auf eine grosse Stadt habe ich eigentlich keine Lust, aber es waere doch eine neue und interessante Chance in das Arbeitsleben in Australien einzusteigen!

Wie es tatsaechlich weitergeht werden wir vermutlich Anfang / Mitte Juli herausfinden.

Eins steht fest: Wir wollen noch ein paar Monate arbeiten, denn wir fliegen ja Ende November nach Thailand, um Familie und Freunde wieder zu sehen! Da muss noch ein bisschen gespart werden. Schliesslich wollen wir unser deutsches Bankkonto nicht mehr anfassen.

Ob unser Plan aufgeht?

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verliebt, verlobt, verheiratet, ausgewandert…

27. Februar 2015…

Ich habe den Mann meiner Träume geheiratet. Meinen besten Freund, meinen Geliebten und meinen Reisepartner :-) Wir hatten eine traumhafte Hochzeit, perfekter hätte der Tag nicht sein können. Ein großes Danke an alle, die dabei waren und besonderen Dank an unsere Trauzeugen und Familie. Ohne euch wäre so vieles nicht möglich!

Ich hätte die Aufnahmen nicht besser machen können und bin so glücklich, dass sie genau unsere Vorstellungen getroffen hat. Michelle, danke danke danke!!!

Wer auf der Suche ist nach einer tollen Fotografin, egal ob für Hochzeit, Baby-, Schwangerschaftsfotos o.ä…..Michelle ist die Richtige. Wenn ihr Fragen an mich habt, schreibt mir :-)


 

Hier findet ihr alles zu Michelle Kossert

http://mkossert-fotografie.de/

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Nur noch wenige Tage

Noch 4 Tage und 1 Stunde!

Es ist bald soweit! In wenigen Tagen geht’s los auf unsere teils „abenteuerreiche“ und teils „paradiesische Entspannung’s“-gefüllte Reise nach Sri Lanka & auf die Malediven.
Ich versuche regelmäßig zu berichten,  damit ihr mit verfolgen könnt, was uns so vor die Augen kommt :-)

Wir sind schon ganz aufgeregt.