05. – 10. Mai.
der erste Morgen im Paradies
Ich habe bis nachts um 3 am Blog gesessen und konnte einfach nicht schlafen. Das kann zum einen daran gelegen haben, dass ich nach einer Tasse Kaffee wie ein Frettchen auf Drogen bin, oder ich war einfach nur aufgeregt. Hm…fakt ist jedoch: Ich habe ganze 3 Stunden geschlafen, denn kurz vor um 6 Uhr wachen wir schon wieder auf. Ich schaue auf mein Handy und stelle fest, dass ich noch eine Stunde schlafen koennte. Doch dann sehen Marco und ich aus dem Fenster und wir koennen nicht anders als aufzustehen… Wir leben im Paradies! Mir bleibt einfach nichts anderes uebrig, als meine Kamera zu schnappen und auf Motivjagd zu gehen – erfolgreich wuerde ich meinen ;-)
Familienausflug als perfekter Auftakt
Brett muss heute arbeiten, aber der Rest von uns macht einen Ausflug, denn Amelia und Declan haben ein School-Event im Cross-Country. Es ist ein regionaler Wettbewerb zwischen den Schulen, bei welchem auf Zeit gelaufen wird. Der Vormittag war super schoen. Oli ist einfach nur goldig und ein echter Clown :-) Rebecca ist super..es ist seltsam, doch irgendwie fuehlen wir uns schon jetzt als Teil der Familie und ueberhaupt nicht fremd.
Es ist schon 14 Uhr als wir zurueck nach Hause fahren und wir fragen uns, was wir noch machen. Wir leben bei unserer Gastfamilie umsonst und dafuer helfen wir im Haushalt, mit den Kindern oder was auch immer moeglich ist. Ich bin zwar huuundemuede, aber Marco und ich dachten uns, dass wir heute schon noch etwas machen sollten und fragen daher Rebecca was ansteht. Sie sei kein guter Aufgabenverteiler sagt sie. Hehe, das finde ich lustig…denn ich kann so etwas besonders gut :-)
Wir packen ein bisschen im Haushalt an und dann war der Tag auch schon wieder vorueber. Ein erster, sehr schoener Tag.
Fenster putzen, Veranda zerstoeren und andere Maenneraufgaben
Marco hat nach langem Fensterreinigungsprozess eine tolle Aufgabe bekommen: Er durfte die Veranda einreissen und das hat ihm so richtig Spass gemacht. Dazu kommt, dass er mit dem Buggy fahren durfte – und da das fuer ihn noch neu war, war es umso spassiger! Er hat sich so richtig ausgelebt und hatte seinen Spass. Es waere natuerlich nicht Marco gewesen, wenn er sich nicht dabei verletzt haette… hahaha.
Waehrend Marco sich also austobte, habe ich geputzt und mit Rebecca in der Kueche die Schraenke ausgemistet. Ich habe noch nie so viel Tupperware gesehen. Ich musste unweigerlich an meine Mama denken, denn sie liebt Tupperware genauso ;-) Die beiden wuerden sich in der Kueche blendend verstehen.
Den Rest der Woche hiess es ausmisten und sortieren, denn fuer Samstag war ein Garagen-Sale geplant. Es war einiges zu tun, aber es hat wirklich Spass gemacht und tot gemacht haben wir uns definitiv nicht. Da wir durch unser Mitwirken unsere Dankbarkeit ausdruecken wollten, haben wir, wo immer es moeglich war, geholfen und ihr war das anfangs etwas komisch, was ich verstehen kann. Sie meinte, dass es seltsam ist zu sehen, wie wir in ihrem Haushalt sauber machen und aufraeumen und sie am liebsten immer sagen wuerde: Das braucht ihr doch nicht zu machen…
Suess, aber mir macht es Spass und da man ihr ansehen kann, dass sie sich darueber freut, machen wir es umso lieber!
Die erste Woche war einfach schoen. Die Familienabende sind das Beste. Wir essen gemeinsam, spielen Spiele, kochen zusammen, lachen viel und lernen voneinander. Wir sind gluecklich.
Samstag fand der Garagen-Sale statt – wir haben nicht so richtig geglaubt, dass er erfolgreich wird und wurden eines Besseren belehrt: Schon 6 Uhr fruehs kamen nacheinander Personen und es wurde echt viel verkauft. Welch erfolgreicher Tag!
..und so haben wir unser Auto auch noch ausgebaut
Zwei Nachmittage haben wir damit verbracht unter Auto zu bearbeiten, denn wir wollen ein vernuenftiges Bett-Gestell einbauen und Moskitonetze anbringen. Wir Gluecklichen haben von Brett das Werkzeug bekommen und konnten richtig loslegen. Eigentlich ging das alles recht simpel, wenn man sich erst einmal einen Plan gemacht hat. Wie man sein Auto ganz easy umbauen kann, zeigen wir euch in einem anderen Beitrag. Wozu? Damit ihr nicht auf typische Backpacker-Auto angewiesen seid, die oft nur noch Schrott sind ;-)