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Der 5. Tag – Yala Nationalpark & Relaxen

Ja, also mein Sonnenbrand ist definitiv sehr, sehr „unschön“. Ich sehe aus wie angemalt und die Schultern tun so richtig schön weh. Marco sieht nicht besser aus,  aber „angeblich“ wird das ja noch braun und tut überhaupt nicht weh. Jaja ist klar ;-)

So genug vom Sonnenbrand und anderen Wehwehchen. Wir sind heute um 5 Uhr aufgestanden und zur Safari gefahren. Im Yala Nationalpark (welcher echt riesig ist und oft für mehrere Tage eingeplant wird) haben wir sogar wilde Elefanten mit Baby vor die Augen bekommen. Seltene Vogelarten, Krokodile, Wasserbüffel usw. haben wir sehen können. Eigentlich haben wir alle dort lebenden Tiere gesehen,  nur meine erhofften Leoparden haben sich versteckt. Unheimlich gemein wie ich finde…

Und dann kam der tollste Moment des Tages…

Wer mich „etwas“ kennt weiß,  dass ich mich wie ein kleines Kind gefreut habe.

Nach 2,5 oder 3 Stunden Fahrt, wurde ein Halt am Strand gemacht. Einfach nur wunderschön. .. mehr kann man nicht sagen. Der Strand WAR mal ein Badestrand,  doch die extremen Strömungen führten zu vielen vielen Toten.
Als wir ankamen überlegten wir uns abzukühlen, aaaber wir haben auch schnell selbst festgestellt,  dass das keine gute Idee ist. Die Wucht der Wellen waren echt krass….das Wasser ging sogar den Hügel hoch….Ostsee -du bist soooo niedlich :-)

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Noch immer der erste Tag

Maaan oh mann…. wo fängt man da an? Es ist immer wieder aufregend in neue Länder zu reisen!
Also wir haben heute so einiges gelernt…
1. Das größere Auto gewinnt und JEDER fährt wo er will! Da wird aus je einer Spur schnell mal eine zweite Spur in eine Richtung und interessante Ausweichmanöver sind gefragt.

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2. Nummernschilder dürfen offensichtlich selbst gebastelt werden 😆

3. JEDER hat irgend etwas zu verkaufen und bietet seine Leistungen am Straßenrand an.

4. Das Kilo Reis kostet 1-2€ !

5. Hier leben Papageien ,Affen …und Büffel wild

6. Fledermäuse leben NICHT unbedingt in Höhlen!  Hier gibt es haaaaaauufenweise Fledermäuse am Abend (und ach herje… sind die laut).

7. Die Ananas sind die besten, die wir je gegessen haben und kosten nicht einmal 90Cent das Stück. Daher gilt ab jetzt: jeden Abend gibt es eine Ananas zu genießen!

8. Marco und ich wurden belächelt,  da wir so „kleine“ Portionen essen. Hier wird zu einem 3 Euro Gericht ca. 400g Reis gereicht. Wer schafft denn so viel zu essen?! Wir jedenfalls nicht.

9. NIEMALS hätten wir uns hier allein auf die Straße begeben…nicht nur wegen dem verrückten Verkehr.  Straßennamen und Verkehrsschilder gibt es nicht (zumindest nicht für uns ersichtlich) und es ist einfach super jemand Einheimisches bei uns zu haben, denn wir lernen stündlich wertviolles über das Land und haben einen Mittler dabei.

10. Die (meisten) Menschen hier sind wirklich freundlich,  zurückhaltend und trotzdem sehr gastfreundlich! Vor allem unser Fahrer (Thushara Fernando) ist Gold wert. Er gibt uns jeden Tipp, der nicht im Reiseführer zu finden ist,  regelt so ziemlich alles für uns, passt auf uns auf und so weiter. Man hat eben eine Verbindung zu den Einheimischen…einfach super.

Neben Besuchen bei Ananasständen, Bäckereien etc. haben wir einen Ausflug zum Elephant Millenium gemacht.
Ich hatte mich riesig auf den Elefantenritt gefreut, ABER schon nach 5 Minuten dachten wir uns:

1.) 20 Euro für „12Minuten“ ist happig.
2.) Der Elefant tat uns dermaßen leid (Ketten an den Füßen, 4 schwere Ketten um den Hals) und eine Frechheit war,  dass die noch 1000 Rupien (7€) von uns haben wollten, dafür dass der Typ mir meine Kamera unaufgefordert abgezwackt hat und damit Fotos gemacht hat.  Herrlich… Wir haben ihm natürlich Geld gegeben, aber zusammenfassend können wir sagen:

Das muss man nicht gemacht haben. Die 12 Minuten wurden eh nicht eingehalten, der Elephant war zu bemitleiden und an dieser Stelle würde ich mich definitiv für die Elephant Orphanage entscheiden – nie wieder für´s Millenium.

Dann ging es nach Kandy. Unsere Unterkunft: Einheimische.