Kandy ist eine wahre Touristenhochburg. Es gibt so ziemlich keinen Touristen, der nicht bei de Rundreise Kandy durchkreuzt. KLar, Kandy ist auch echt gut geeignet zum Shoppen (für Sri Lanka Verhältnisse) und man bekommt dort ENDLICH einen RICHTIGEN Kaffee…Meine Güte, haben wir lange gesucht. Den Vormittag haben wir Kandy erkundet und waren überwältigt von den Menschenmengen in diesem kleinen Ort.
Schuhe und Anzüge lohnen
Beim Durchlaufen der Läden und des Centers, haben wir festgestellt, dass FlipFlops für etwa 2-5 Euro zu haben sind und die Qualität auch durchaus vorzeigbar sind. Marco hat ein richtiges Schnnäppchen geschlagen und im Herrenausstatter zugeschlagen. Alle Hemden (qualitativ sehr gut!) zwischen 9& 15 Euro. Anzüge mit sehr schönem Stoff und Details für etwa 80-190€, je nach Exklusivität.
Wie immer, ist Marco die Shoppingqueen und hat einen coolen Anzug ergattert. (s. Sakko im Foto)
Update: Was er noch nicht wusste: am 27.Februar 2015 würde er ihn zu unserer Hochzeit anziehen. :-)

Geiler Style, was? Er hat sich NICHT für diese Hose entschieden…soviel verrate ich schon mal 😆
Nach etwa drei Stunden saßen wir im Auto auf dem Weg nach Nuwara Eliya (Hochland auf etwa 1800m) mit Stopp in einer privaten Tee Fabrik. Überall soweit das Auge reicht: Tee- Felder.
Ja, ein Großteil von Lipton etc. kommt von hier. Das fanden wir ziemlich beeindruckend. Unsere private Führung ging etwa 30 Minuten und war kostenlos. Am Ende bot der Mitarbeiter an, so viel zu zahlen wie wir möchten. Etwa 4 Euro gaben wir ihm. Das entspricht der Summe die durchschnittlich in den Touristenhochburgen für solch eine Tour verlangt wird. Anschließend haben wir noch ein paar Teesorten probiert und mit unserem Fahrer Thushara geplaudert und gut eingekauft. Der primär schwarze Tee war mit Zimtnote, Vanille, Ingwer, … zu haben und sehr günstig. Die kleinen abgepackten Säckchen sind auch ein echt tolles Geschenk für die Familie.
Tee Fabrik
private Führung
Probetrinken
Auf dem weiteren Weg haben wir auch eine der vielzähligen unbekannten Früchte probiert. Ohje, es hat zwar gar nicht schlecht geschmeckt -obwohl undefinierbar leicht „zwiebelig“-, aber eine ganze Frucht erschien doch etwas viel. Abzulehnen, oder die Hälfte liegen zu lassen gehört sich hier jedoch nicht – also war aufessen angesagt!
In Nuwara Eliya angekommen: 20 Grad und Nebel. Gar nicht so schlecht nach 34 Grad! Der Tropenregen ist dazu warm und es sieht einfach hammermäßig aus, wenn die Wolken und der Nebel aufziehen!
Wer einmal in Sri Lanka ist, muss Nuwara Eliya gesehen haben. Das Naturschauspiel ist einmalig.
Um mal etwas der „Armut“ zu entfliehen, lassen wir es uns richtig gut gehen und haben uns zum Abendessen im nahegelegenen Hotel niedergelassen! ;-)
Fondue
frittierte Eier
Es gibt hier aufgrund der strengen Religion kaum Lokale, in denen Ausschank besteht. Ausnahmen wie in unserem Falle gerade sehr gute Hotels, oder grosse Resorts. Davon gibt es allerdings auch nur eine Handvoll wie wir feststellen. Das ist im Grunde auch gut so, denn andernfalls bleibt von der tollen Kultur Sri Lankas zukünftig nicht viel übrig. Also…geht auf die Suche, wenn ihr tatsächlich mal ein Bier oder ein Glas Wein vermissen solltet ;-).