Yeay….ich habe das Gefühl, wir grooven uns langsam ein. Gestern Abend hatten wir noch beschlossen, dass wir heute „Zuhause“ frühstücken wollen. So ganz heimisch und gemütlich. Gesagt, getan. Im Anschluss fand das große Tetris statt: Die Köfferchen und Taschen müssen umgepackt werden und da war auch schon die nächste Überraschung. Uuups…Tap Air hat bei Handgepäck nur 8kg, keine 10kg. Ich habe mir für jeden Flug jeden Pups aufgeschrieben und hier wohl geschlampt. Naja dann ist wohl pokern angsagt. Nützt ja nichts.
Bis zum Nachmittag haben wir allerdings noch ein wenig Zeit. Also machen wir es uns einfach. Wir lagern unser Gepäck am Bahnhof Trindade ein und von da aus Gondeln wir noch einmal durch die City. Ben hat noch zwei Wünsche: Einmal über die Riesenbrücke und einmal Zahnradbahn fahren (funicular). Oh den dritten Wunsch habe ich glatt vergessen zu erwähnen: Das Eis natürlich. Aber keins für 7 Euro. Haha…
Das Einlagern ist super easy und an ziemlich vielen Bahnhöfen verfügbar. Per Pincode wird es einfach im Spind aufbewahrt. Also flitzen wir zur Metro und begeben uns auf die „andere Seite“ Portos und überqueren den Duoro über seine „Mini-Golden Gate“-Bridge.
Der erste Eindruck ist: viiieeeel ruhiger und entspannter, als auf der Downtown- Seite. Einmal zur Festung hoch (natürlich mit Eis in der Hand…es ist ja immerhin 24 Grad), ein bissl Ausschau halten, staunen und Fotos knipsen, ein paar Gräber begutachten und dann geht’s auch schon wieder zu Fuß über die Brücke zurück ins Getümmel. Schade: die Zahnradbahn ist außer Betrieb, aber lässt sich ja nun nicht ändern.
Als Entschädigung möchte Ben ja sooo gerne noch einmal zu dem Laden, wo es das „allerleckerste“ Schinken-Käse-Baguette gibt. Ach und dieses Mal möchte er aber gleich zwei Stück haben, weil sie sind ja so lecker. Welch ein Zufall, dass genau dieser Laden die Pastel de Nata Fabrik ist und ich dann wohl ein Pastel essen „muss“. Ein super Abschluß vor dem Ritt zum Flughafen.















15:20 findet unser Weiterflug nach Ponta Delgada statt. Hoffentlich gibt es dort Ampeln…. Ben empfindet sich als Verantwortlichen für das „Knopf drücken“ und ihm würde doch glatt was verloren gehen, wenn es keine Ampeln auf der Insel gibt. :-)


Mein Fazit zu Porto
- Vieles ist fußläufig erreichbar
- die öffentlichen Verkehrsmittel ist unfassbar gut ausgebaut und easy zu handlen
- die Metro vom Airport ist nicht nur sehr günstig (ca. 2€ p.Person ab 6J), sondern nicht zu übersehen und fährt direkt ins Zentrum
- Unsere Unterkunft war abseits der Touristen, was es definitiv authentischer machte
- es gibt nicht viele Spielplätze, was schade ist
- Die Gepäck-Aufbewahrung ist über die Stadt verstreut und sicher, das ist definitiv ziemlich cool!
- Besonderes Flair habe ich nicht empfunden, das ging mir in Lagos (Algarve) total anders, aber 2 Tage sind auch vielleicht nicht genug, um dem eine Chance zu geben



































