Veröffentlicht in Travel Tipps, Vietnam

Hanoi – das schoenere Bangkok?

Als wir auf Phu Quoc am Tag der Abreise gefragt wurden, wohin es geht, sagten wir Hanoi! Die Reaktion war nicht: „Toll!“ sondern „Oh gott, da ist es ja so kalt!“ Wir gucken uns gegenseitig an – Marco schon fast nervoes (wie kann ich ihm eine kalte Stadt anbieten?!) 

Nunja, in Hanoi sind es eben keine 34 Grad, sondern nur 25 Grad. Kalt wuerde ich es ja nun wirklich nicht nennen. Aber gut. Als wir in Hanoi landen, war es auch echt angenehm…einmal schwitzt man sich nicht tot beim Gehen. Herrlich.

Wie kommen wir denn jetzt zu unserem Hotel???

So richtig Gedanken gemacht haben wir uns darueber noch nicht. Ich habe etwas von einheimischen Bussen gelesen und davon, dass es Minivans geben soll. Taxis ja sowieso…aber das ist ja immer eine preisliche Frage. Wir verlassen also das Flughafengebaude und finden MiniVans fuer 50.000 VND (2,10 Euro) und Taxis mit Festpreisen zu 350.000 VND (14 Euro). Kurz darauf sehen wir auch schon Bus 7 und steigen ein. Sehr gut…fuer 34 Cent in die Stadt fahren ist doch mal ein Schnaeppchen…und eine Erlebnisfahrt war es auch wieder einmal!

45 Min spaeter kommen wir also an der Kim Busstation an und nehmen uns fuer die letzten 3,5 km ein Taxi, welches uns 2,50 Euro gekostet hat. Der Transfer hat uns also etwa 1 Stunde und nur p.P. 1,60 Euro gekostet…anstatt 7 Euro p.P. (Taxi). Die Dauer waere die selbe.

An unserem Hotel, dem Mai Charming Boutique, angekommen checken wir ein und ziehen auch gleich wieder los, um etwas Essbares zu finden. Und da war auch schon das naechste Schnaeppchen hihi. Fuer 6 Euro waren wir inkl. Bier, Limettensaft, Vorspeise, 2 Hauptspeisen essen. Super lecker war es auch noch.

Mit Jeani sind wir einen Tag spaeter auch noch einmal hingegangen, die genauso begeistert war. Wir sind schon echte Sparfuechse. :-)

..es erinnert doch etwas an Bangkok

…wenn man durch die Strassen von Hanoi geht, und insbesondere westlich vm Kiem See, koennte man fast glauben man sei in Bangkok. Das Barviertel erinnert an die Kao San Road in Kleinformat. Allerdings muessen wir eins zugeben: Hanoi ist schon allein wegen dem wunderbaren See schoener und viel viel sauberer als Bangkok. Was Shopping angeht und das Angebot der Bars und Restaurants, kann Hanoi locker mithalten!

Wer Gewusel, Smog und Hektik nicht mag, ist hier etwas falsch. Hanoi besitzt -wie in großen Teilen Asiens- kaum Regeln und speziell keine Verkehrsregeln, an welche sich gehalten werden. Das kann echt heiter werden sag ich euch…

Taxipreise sind günstig wie in Bangkok, das Essen preislich ähnlich, in Thailand jedoch würziger. Hanoi hat sehr unterschiedliche Viertel. Reiche, arme, viel Mittelschicht. Günstig zu kaufen sind Brillen, Kontaktlinsen und speziell Flüssigkeit (1/3 vom Preis), Seide (Seidenschlafsäcke zw. 1 & 5$!!), Krawatten, Lederschuhe, Rucksäcke,  Funktionskleidung, … .

Fragt immer vor dem Einsteigen ins Taxi,  ob mit Taximeter gefahren wird (was Gesetz ist und zumeist eingehalten wird, denn Taxifahrer haben viel zu viel Angst vor Beschwerden…Sie können schnell für Betrug oder Abzocke im Gefängnis landen).

Tipp 


Für einen kurzen Aufenthalt lohnt sich das Areal um das Mausoleum anzuschauen, Downtown am Abend zu erleben und wer auf der Suche nach Schnäppchen ist, sollte wie immer vergleichen.  Es gibt nahezu überall Läden.  Hang Dao, Dong Xuan  etc. ist überladen mit Shops…hier bekommt man echt alles. Für Shirts sollte man nicht mehr als 6 Euro ausgeben, es wird immerzu versucht mehr abzuknüpfen. Fast alles an Marken ist Fake. Für Eigenkauf ok, per Post versenden sollte man dies nicht. Der Zoll ist darüber wenig erfreut. 


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Sa Pa..ein kleiner Ort in Nordvietnam

Mit dem Bus fuhren wir etwa 1 Stunde auf ueber 1000m Hoehe nach Sa Pa, einem sehr grossen Reisanbaugebiet in Vietnam. Nebel, Nebel und noch mehr Nebel kann ich nur sagen. Fuer die Busfahrt haben wir 4,60 Euro gezahlt, da wir mit einem Minivan und 10 anderen Personen gefahren sind. Man haette auch den lokalen Bus nehmen koennen, fuer 28.000 VND (1,20 Euro). Haben wir zwar geahnt, aber waren zu faul nach dieser Nacht den Bus zu suchen. Irgendwie schoen bloed, sonst sind wir naemlich echte Sparfuechse. Egal…rein in den engen Bus und los geht’s 32 km lang durch die Berge.

Im Le Gecko Hotel angekommen, essen wir erst einmal Fruehstueck (welches nicht wirklich lecker, aber inklusive ist). Da wir ja schon 7 Uhr vor Ort sind, aber erst nach 12 Uhr das Zimmer beziehen koennen, beschliessen wir die Gegend etwas abzulaufen.

Es sieht schon ziemlich cool aus, wie alles im Nebel liegt. Und manchmal hat sich innerhalb von 5 Minuten der gesamte Himmel in blau geoeffnet und wieder Nebelbaenke eingezogen…verrueckt.

Es gibt in Sa Pa zwei Touristenstrassen, in welcher sich ein Lokal nach dem anderen anreiht. Davon abgesehen ist alle 2m ein Outdoorshop mit immer den gleichen Jacken, Schuhen und Hosen…NorthFace ist hier die Hauptmarke. Tatsaechlich wird  NorthFace hier und in Indonesien produziert. Die meisten Sachen sehen qualitativ hochwertig und echt aus. Die Nike Schuhe sind in manchen Geschaeften echt, in anderen sieht man sofort, dass es ein Fake ist. Ich habe mir (hoechstwahrscheilich) keine echten Schuhe gekauft, die sau bequem sind und nichts wiegen. Ich tausche sie gegen meine schweren Turnschuhe ein…Wieder 400g vernichtet. Sehr gut.

Unmittelbar in Sa Pa gibt es wenig zu sehen, was spektakulaer ist. Groesstenteils Handgemachtes, Sportkleidung in jeder Form, Schuhe zum Ausleihen, kleine Mini Markets mit Essen, Restaurants, ein mini-Nachtmarkt gegenueber der Kirche. Hier wird Abends Frischfisch und Frischfleisch gegrillt. Ganz nervig sind die Einheimischen Frauen, welche einen gefuehlte alle 5 Minuten ansprechen und etwas verkaufen wollen…Und wenn sie nichts verkaufen wollen, moechten Sie einen zu einer Tour ueberreden. Die Touristeninformation lohnt sich bedingt, denn tatsaechlich wollen sie dir auch hier nur zwei Touren anbieten, bei welchen man durch die Reisfelder gefuerht wird und bei Einheimischen zu Mittag isst. Eine Tour (suedlicher Teil Sa Pa’s) findet mit 8 Personen statt (3h) und kostet etwa 13 Euro. Dies ist die Tour, bei welcher man angeblich hunderte andere Wanderer trifft, da sie von jedem angeboten wird. Die zweite Tour ist privat, also alleine oder mit deinen Reisepartnern und fuehrt durch den noerdlichen Teil Sa Pa’s, wo man angeblich wirklich allein ist und kein Massentourismus stattfindet. Diese Tour kostet 22 Euro. Ich glaube, wenn man eine Tour macht, sollte man diese waehlen.

Wir haben uns natuerlich fuer keine dieser Touren entschieden, sondern machen alles auf eigene Faust

Mittags sind wir wieder einmal sehr guenstig essen gewesen (zu Dritt fuer 5 Euro) und haben beschlossen uns einen Roller zu organisieren. Nachdem wir einige Anbieter gefragt haben, uns aber kaum jemand versteht, fragen wir unser Hotel, welches uns Roller fuer je 4 Euro pro Tag anbietet. Alles klar! Nehmen wir.

Schon 21 Uhr lagen wir im Bett und haben unseren versaeumten Schlaf aufgeholt. Unsere ersten Eindruecke von Sa Pa waren sehr schoen – bis auf die Tatsache, das einem immerzu etwas angedreht wird.


 

TIPP zwecks Shopping

Sobald ihr „weiss“ seid, bekommt ihr die vierfachen Preise. Wenn man nach dem Preis fragt, wird lange ueberlegt und dann ein grosser unverhaeltnismaessiger Betrag genannt. Also in mindestens 5 Laeden gehen und vergleichen. Dann versuchen ueberall mal zu handeln. Zumeist werden Sportschuhe fuer 500-800 versucht anzupreisen. Tatsaechlich bekommt man alle „unechten“ fuer 300-400 VND. Regencapes bzw Regenanzuege bekommt man unweit der Kirche im Mini Markt fuer 60 VND (2,50 Euro), weiter unten in der Strasse wird versucht einen Preis von 107-215 VND (5-10 Euro) abzuzwacken.

Was lohnt sich?

Schuhe, Trekkingschuhe, Rucksaecke, Rucksaecke, Rucksaecke, Funktionskleidung (Hosen, Jacken, Shirts, Westen…) bekommt man echt guenstig. Tagesrucksaecke 30-40L ab 15 Euro, Funktionshosen schon ab 5 Euro, Vliesjacken ab 8 Euro, Skijacken etc. ab 16 Euro.

 

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Lohnt Shopping auf Phu Quoc?

Es kommt immer darauf an, was man sucht. Ist man auf der Suche nach Pfeffer, guenstigen FlipFlops oder Sandalen, Kleidung, so kann man auf Phu Quoc fuendig werden. Pfeffer wird regional angebaut und ist sehr gut. Es gibt eine typische Pfeffer-Salzgewuerzmischung, die super lecker ist. Haltet die Augen danach auf. In den meisten Restaurants bekommt man diese Mischung zum Essen dazu.

Perlen, Perlen und noch mehr Perlen. Phu Quoc hat mindestens 4 Perlenfarmen, die mit hochwertigen und huebschen Perlenvariationen locken. Davon sind allein drei im Suedwesten an der Kueste. Eine weitere befindet sich an der Hauptstrasse (Tran Hung Dao) von Duong Dong zum Flughafen.

Naturkosmetik stellt eine junge Dame mit sehr gutem Englisch selbst her. Von Gesichtspflege, Peeling, Lotion bis hin zu Aromamasken ist in der kleinen Green Boutique alles zu finden. Hier findet ihr uebrigens auch Aloe Vera Gel (100%ig) und eine kleine Auswahl an Sonnencreme. Sie hat zwei Filialen, welche zu unterschiedlichen Zeiten geoeffnet haben. Beide Filialen befinden sich auf der Hauptstrasse (Tran Hung Dao) zwischen Flughafen und Duong Dong. Die eine etwa 2 km vor Stadtzentrum 15-21 Uhr geoeffnet, die andere etwa 3 km vor Stadtzentrum 9-15 Uhr geoeffnet.

Kleidung findet man auf der Hauptstrasse zwischen Flughafen und Duong Dong immer wieder in kleinen Laeden, in welchen so ziemlich alles verkauft wird (von Sonnencreme bis Helme). Wer lieber die gesamte Auswahl vor Ort haben moechte, muss sich zum Nachtmarkt
oder zum Local Market begeben. Hier findet sich alles rund ums Thema Kleidung. Wer etwas einheimischer einkaufen will, sollte sich zur Strasse Duong 30/40 oder Hung Vuong begeben. Hier reihen sich ebenfalls die Laeden mit Jeans, Schuhen, Bikinis, Tuecher, Brautmode, festliche Kleider, etc…

Eins sollte man sich dennoch bewusst sein: Es gibt kein Shoppingcenter auf Phu Quoc. Die Einheimischen gehen zumeist an den gleichen Orten einkaufen, doch Verhandlungsgeschick ist gefragt, damit man auch einen fairen Preis bekommt. Guenstig ist Kleidung allemal!

FlipFlops lassen sich fuer etwa 1-2,50 Euro, Kleider, Blusen und Maennershorts fuer etwa 4-8 Euro.

Mangelware auf Phu Quoc

besteht insbesondere im Bereich Sonnencreme, also bitte bitte denkt vorher dran. Die Sonne ist dermassen aggressiv und ohne Sonnencreme geht’s gar nicht. Wir hatten unsere tatsaechlich vergessen und ich habe schlappe 9 Euro fuer dm Sonnencreme ausgegeben, die sogar seit 3 Wochen offiziell abgelaufen war und in der Drogerie 4 Euro kostet. Zudem war die auch nicht mehr original verschlossen. Keine Ahnung, wo die das her haben…
Es gibt zumeist nur Banana Boat und Nivea zur Auswahl und das ab 10 Euro aufwaerts. Den ganzen Tag stehen ein Grossteil der Flaschen in der Sonne bei 35 Grad. Die Wirkung koennt ihr euch somit selbst erdenken.
Denkt an eure Sonnencreme!

Kaese, Wurst und Milch sind Raritaeten ausserhalb der Resorts.

Wer kommt auf die Idee auf Phu Quoc eine Pinzette zu kaufen? Wir! Auch die haben wir leider vergessen…und ratet mal was…nirgends gibt es so etwas zu kaufen. Als Frau lohnt es sich also vorher daran zu denken, wenn man nicht wie ein Baer bewachsen herumlaufen moechte.

Wer so etwas wie einen „richtigen Supermarkt“ sucht: Es gibt unserer Erkundung nach genau drei Stueck: Sie nennen sich „Cho shopping center“ bzw . Duong Dong Mini Market„. Ein Cho ist im Suedwesten bei An Thoi zu finden, ein Cho befindet sich an der Hauptstrasse zwischen Flughafen und Duong Dong (Tran Hung Dao)  und der Mini Market (unser Favorit) in der Nguyen Trung Truc gegenueber der Le Hong Phong.