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Hanoi – das schoenere Bangkok?

Als wir auf Phu Quoc am Tag der Abreise gefragt wurden, wohin es geht, sagten wir Hanoi! Die Reaktion war nicht: „Toll!“ sondern „Oh gott, da ist es ja so kalt!“ Wir gucken uns gegenseitig an – Marco schon fast nervoes (wie kann ich ihm eine kalte Stadt anbieten?!) 

Nunja, in Hanoi sind es eben keine 34 Grad, sondern nur 25 Grad. Kalt wuerde ich es ja nun wirklich nicht nennen. Aber gut. Als wir in Hanoi landen, war es auch echt angenehm…einmal schwitzt man sich nicht tot beim Gehen. Herrlich.

Wie kommen wir denn jetzt zu unserem Hotel???

So richtig Gedanken gemacht haben wir uns darueber noch nicht. Ich habe etwas von einheimischen Bussen gelesen und davon, dass es Minivans geben soll. Taxis ja sowieso…aber das ist ja immer eine preisliche Frage. Wir verlassen also das Flughafengebaude und finden MiniVans fuer 50.000 VND (2,10 Euro) und Taxis mit Festpreisen zu 350.000 VND (14 Euro). Kurz darauf sehen wir auch schon Bus 7 und steigen ein. Sehr gut…fuer 34 Cent in die Stadt fahren ist doch mal ein Schnaeppchen…und eine Erlebnisfahrt war es auch wieder einmal!

45 Min spaeter kommen wir also an der Kim Busstation an und nehmen uns fuer die letzten 3,5 km ein Taxi, welches uns 2,50 Euro gekostet hat. Der Transfer hat uns also etwa 1 Stunde und nur p.P. 1,60 Euro gekostet…anstatt 7 Euro p.P. (Taxi). Die Dauer waere die selbe.

An unserem Hotel, dem Mai Charming Boutique, angekommen checken wir ein und ziehen auch gleich wieder los, um etwas Essbares zu finden. Und da war auch schon das naechste Schnaeppchen hihi. Fuer 6 Euro waren wir inkl. Bier, Limettensaft, Vorspeise, 2 Hauptspeisen essen. Super lecker war es auch noch.

Mit Jeani sind wir einen Tag spaeter auch noch einmal hingegangen, die genauso begeistert war. Wir sind schon echte Sparfuechse. :-)

..es erinnert doch etwas an Bangkok

…wenn man durch die Strassen von Hanoi geht, und insbesondere westlich vm Kiem See, koennte man fast glauben man sei in Bangkok. Das Barviertel erinnert an die Kao San Road in Kleinformat. Allerdings muessen wir eins zugeben: Hanoi ist schon allein wegen dem wunderbaren See schoener und viel viel sauberer als Bangkok. Was Shopping angeht und das Angebot der Bars und Restaurants, kann Hanoi locker mithalten!

Wer Gewusel, Smog und Hektik nicht mag, ist hier etwas falsch. Hanoi besitzt -wie in großen Teilen Asiens- kaum Regeln und speziell keine Verkehrsregeln, an welche sich gehalten werden. Das kann echt heiter werden sag ich euch…

Taxipreise sind günstig wie in Bangkok, das Essen preislich ähnlich, in Thailand jedoch würziger. Hanoi hat sehr unterschiedliche Viertel. Reiche, arme, viel Mittelschicht. Günstig zu kaufen sind Brillen, Kontaktlinsen und speziell Flüssigkeit (1/3 vom Preis), Seide (Seidenschlafsäcke zw. 1 & 5$!!), Krawatten, Lederschuhe, Rucksäcke,  Funktionskleidung, … .

Fragt immer vor dem Einsteigen ins Taxi,  ob mit Taximeter gefahren wird (was Gesetz ist und zumeist eingehalten wird, denn Taxifahrer haben viel zu viel Angst vor Beschwerden…Sie können schnell für Betrug oder Abzocke im Gefängnis landen).

Tipp 


Für einen kurzen Aufenthalt lohnt sich das Areal um das Mausoleum anzuschauen, Downtown am Abend zu erleben und wer auf der Suche nach Schnäppchen ist, sollte wie immer vergleichen.  Es gibt nahezu überall Läden.  Hang Dao, Dong Xuan  etc. ist überladen mit Shops…hier bekommt man echt alles. Für Shirts sollte man nicht mehr als 6 Euro ausgeben, es wird immerzu versucht mehr abzuknüpfen. Fast alles an Marken ist Fake. Für Eigenkauf ok, per Post versenden sollte man dies nicht. Der Zoll ist darüber wenig erfreut. 


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Ha Long Bay

Wir haben Sa Pa hinsichtlich der Landschaft sehr genossen – wenn auch Marco und mir zu kalt – und sind ueber Nacht zum 27. Maerz mit dem Zug zurueck nach Hanoi gefahren. Um nach Lao Cai zu kommen, haben wir uns fuer den Local Bus entschieden, welcher stuendlich fuer 28.000 VND (1,10 Euro) faehrt. Wir sind nicht ein mal bis zur Haltestelle gelangt, also uns schon Fahrer von Minibussen ansprechen und fuer sich gewinnen wollen. „Same Price as Bus!!“ Ja, ja ist klar… Ich bin ganz dreist und gehe zu deren Minibus und frage das Maedchen, welches darin sass, was sie zahlt. „30.000 VND“. 2.000 mehr als er uns anbot. 30.000 VND ist allerdings auch gut. Ich feilsche mit ihm und er sagt nur „psst…the other people in my bus pay 50.000VND“. Das ist ja echt dreist. Aber so ist das hier. Wir sagen ihm, fuer 28.000 VND fahren wir mit und er freut sich…Herrlich. Was merken wir uns? Immer schoen verhandeln und fragen fragen fragen…
Am Bahnhof angekommen stellen wir fest: Komischerweise war diesmal die Kabine mit Luxus versehen…Wasser, Zahnpasta, Cookies…alles inklusive. Sehr schoen. Wieso nicht schon auf der Hinfahrt?

4:30 Uhr , 27. Maerz.
Wir haben etwa 6 Stunden geschlafen, was echt gut ist, und fahren zum Mai Charming Hotel zurueck. Sie haben uns kostenloses Fruehstueck, eine Dusche und einen Schlafplatz unten im Wellnessbereich bis zum Fruehstueck angeboten. Sehr, sehr nett. Das haetten sie nicht machen muessen. Wir haben uns gefreut.
Nach dem Fruehstueck sind wir gegen 9.30 Uhr losgestiefelt und wollten zur Poststelle, um herauszufinden, was Pakete nach Deutschland kosten.
Danach sind wir gefuehlte 30 km gelaufen (tatsaechlich waren es „nur“ 10) und sind gegen 18 Uhr zurueck im Hotel gewesen. Gesehen haben wir u.a. das Mausoleum und das Museum von aussen. Das Areal ist dort wirklich huebsch angelegt. Weiterhin sind wir im den Westlake gefahren, haben ein paar Schnaeppchen in „Made in Vietnam“ Laeden geschossen und haben vermutlich mehr Smog eingeatmet als in unserem bisherigen Leben. ;-)

28. Maerz.
Heute geht es in die Ha Long Bucht und wir sind total gespannt. Dreieinhalb Stunden Busfahrt spaeter, trudeln wir gegen 12 im Hafen ein und warten keine 10 Minuten auf unser Boot. Wir haben uns gefragt, was die anderen so bezahlen, denn wir haben p.P. 95 Euro gezahlt und lasen auf mehreren Werbeschildern etwas von 40 Euro fuer genauso 2 Tage (1 Nacht). Echt komisch…wurden wir wieder verarscht? Von unserem tollen Hotel?
2/3 unseres Reisebuses ging auf ein anderes Boot und so waren wir nur noch 16 Personen, anstatt >50. Sind wir auf einem schlechteren Boot? So viele Fragen gingen uns durch den Kopf..

Und dann kamen wir auf unserem Boot an. Es sieht gut aus. Sauber. Suess. Alle bekommen ihr Zimmer. Und wir? Wir mussten bis zum Schluss warten und hatten vermutliich irgend eine scheiss Kabine.

ODER?

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Atemberaubende Ha Long Bucht & coole Leute

Unsere SUITE ist DER Wahnsinn. Wir reden hier von Asien und diese Suite war echter Luxus. Alle anderen hatten halb so grosse Kajueten…und niemand ausser uns hatte einen BALKON.. Verdammt wir hatten einen Balkon mit Blick auf all die schoenen Felsen! Geht es irgendwie noch besser?

Eine Stunde nach der Zimmeruebergabe, gab es Mittag. Es war ueberraschend gut und wir hatten ein sehr nettes Paerchen (Rebecca und Paul) aus Manchester an unserem Tisch zu sitzen. Sie lebten 18 Monate in Australien. Wie aufregend! An Jeani’s Tisch sassen 3 Norweger, welche auch zu dritt auf Entdeckungsreise gehen. Echt super. Das fing schon einmal gut an.
15 Uhr haben wir einen kleinen Kajakausflug gemacht und waren anschliessend in einer der groessten Grotten Vietnams. Die Kajaktour war wunderschoen (nur leider zu kurz!), denn alles war so schoen ruhig und die Szenerie war nicht in Worte zu fassen. Ich glaube das gehoert zu den schoensten Dingen, die wir je gesehen haben.


Auch die Grotte war sehr beeindruckend, wenn auch sie gerade trocken ist. Sie war sehr sehr gross und es nahm einfach kein Ende.

17 Uhr fahren wir zurueck zu unserem Boot…Hab ich schon gefragt, ob es noch besser geht?
Ja geht es! Wir hatten den genialsten & schoensten Sonnenuntergang gesehen! Von unserem Balkon….traumhaft. Bilder sagen mehr als tausend Worte…also seht hin und geniesst :-)

Nach dem Abendbrot haben wir uns mit ein paar anderen Reisenden unterhalten und hatten einen wirklich schoenen Abend. Ich glaube das ist einer der coolsten Sachen am Reisen: Man trifft auf Gleichgesinnte und manchmal schliesst man sich sogar fuer die naechste Etappe zusammen…

Wer nicht zur Ha Long Bucht faehrt, hat einer der schoensten Naturspektakel Vietnams nicht gesehen…

29.März.


Nach dem Fruehstueck stand folgendes auf dem Programm: 1.) Wuerden wir eine Perlenfarm besuchen und 2.) moechte Dave (der Guide) uns zeigen wie in Vietnam traditionelle Fruehlingsrollen zubereitet werden.

Die Perlenfarm in Ha Long war recht ueberschaulich und man bekam einen guten Einblick in die Herstellung von Perlen. Der groesste Irrtum ist wohl zu glauben,  dass Perlen einfach in Muscheln gefunden werden und man diese reinigt. Tatsaechlich dauert es bis zu 18 Monaten bis eine Perle als vollendet gilt und es muessen immer wieder Reinigungsprozesse durchgeführt werden. Auch nicht gewusst haben wir, dass die Perlen in Muscheln eingesetzt werden, damit sie darin überleben und ueberhaupt erst richtig auswachsen. Tja und von all den Perlen der Farm sind etwa 30% zu gebrauchengebrauchen (haben ueberlebt) und nut 10% fuer Schmuck geeignet.

Nach der Perlenfarm ging es also ans Eingemachte und wir haben unser Mittag quasi selbst zubereitet. ..Naja zum Teil jedenfalls ;-) Der kleine Kochkurs zur Fruehlingsrollenzubereitung war ziemlich amüsant.

12 Uhr war unser Spaß leider vorbei und wir sassen schon wieder im Bus auf dem Rueckweg nach Hanoi..unter anderem von dem irrsinnigen Verkehr folgt noch ein Video.


imperial cruises koennen wir absolut weiter empfehlen!  Ihr koennt auch als Nicht-Gast im Mai Charming buchen. Unser Preis war p.P. 110$, 3 Sterne Kategorie & alles inkl. Wir haben ausserdem viele Informationen erhalten zum Thema Abzocke und Bootsqzalitaet. Seid also auf der Hut. Bei den omnipresenten Angeboten fuer 49-59$ 2 Tage/1Nacht kommt meist noch an Extrakosten hinzu

~40$ Transport (20$ je Hin- und Rueckweg )

~Mahlzeiten nicht inkl.

-andere Extrakosten

– vergammelte Boote

Der Preis ist am Ende wahrscheinlich gleich oder sogar teurer bei der Strassen-Travel-Agency… lohnt also nicht.

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Ein Kochkurs in Sa Pa

Wenn man schon mal in Vietnam ist, wäre es doch mal interessant zu wissen wie die vietnamesische Küche funktioniert…dachte ich mir so. Da ich auf Phu Quoc kein Angebot gefunden habe, war die Freude umso größer,  als wir in Sa Pa ein Restaurant gefunden haben, welches Kochkurse anbietet. The Hill Station bietet für 26$ (23€) einen 3-stündigen Kurs an, den wir für den 26.03.15 gebucht haben.

26.03.15.
Wir kommen pünktlich 9 Uhr an und fahren auch schon gleich wieder los, da wir gemeinsam mit unserem Koch zum lokalen Markt fahren, um die Zutaten zu besorgen. Das waren wieder unvergessliche Eindrücke….

https://youtu.be/S8A3J2kMGWo

Nachdem wir das Büffelfleisch bekommen haben, fahren wir den 1 km zurück zum Restaurant, wo wir mit dem Kochen beginnen. Wir haben uns eventuell das eine oder andere  Mal etwas unbeholfen angsstellt, aaaber was soll’s.

Nach fast 3 Stunden haben wir endlich alles fertig gemacht und so einiges dazu gelernt. Z.b.dass man Ingwer eher zerdrücken und auspressen sollte, anstatt diesen zu schneiden. Das gibt mehr Geschmack. So ähnlich verhält es sich mit Zitronengras. Und dann haben wir auch gelernt, dass die Vietnamesen Schweinefett in Ölform zum Braten und Frittieren nehmen, kein Pflanzenöl.

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The Shells Resort & Spa

Ein Traum. Ein einziger Traum.

Das Shells ist nicht nur eine Augenweide, sondern auch im Spa-Bereich einfach unglaublich.

  • Hot-Stone-Massage (mein Favorit!)
  • Tiefengewebe-Massage (Marco’s Favorit!)
  • Aromatherapie-Massage
  • Fussreflexzonen-Massage
  • Anti-Aging-Gesichtsbehandlung
  • Beruhigungs-Gesichtsbehandlung
  • Pedikuere (30Min)
  • Manikuere (30 Min)
  • Express-Gesichsbehandlung (30 Min)

Jeden Tag kann man eine Behandlung aussuchen und sich 60 Min lang verwoehnen lassen…

Im gesamten Hotel ist alles perfekt abgestimmt, vom Zimmerservice bis hin zur Wellnessbehandlung einfach alles. Das Personal ist in Englisch recht gut geschult und der Service, sowie die Aufmerksamkeiten sind erste Klasse. Sauberkeit, ein noch entwicklungsbeduerftiges Thema in Asien, ist sehr europaeisch.

Jeden Morgen haben wir uns auf’s Fruehstueck gefreut

Das Fruehstuecksbuffet war einfach grandios. Kein Wunsch blieb offen. Von kontinentalen Toast-Fruehstueck bis hin zu Sushi und frisch gekochte Suppen, gab es einfach alles. Salate in 8 Variationen, Warmspeisen auf 5 Meter, Backwaren 2 Meter, eine Kochstation, an welcher man sich jegliche Eiergerichte oder Gemuesegerichte kochen lassen konntee…und am Besten fanden wir die frischen Saefte. Melonensaft, Melonensaft…hmmmm lecker!

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Sa Pa..ein kleiner Ort in Nordvietnam

Mit dem Bus fuhren wir etwa 1 Stunde auf ueber 1000m Hoehe nach Sa Pa, einem sehr grossen Reisanbaugebiet in Vietnam. Nebel, Nebel und noch mehr Nebel kann ich nur sagen. Fuer die Busfahrt haben wir 4,60 Euro gezahlt, da wir mit einem Minivan und 10 anderen Personen gefahren sind. Man haette auch den lokalen Bus nehmen koennen, fuer 28.000 VND (1,20 Euro). Haben wir zwar geahnt, aber waren zu faul nach dieser Nacht den Bus zu suchen. Irgendwie schoen bloed, sonst sind wir naemlich echte Sparfuechse. Egal…rein in den engen Bus und los geht’s 32 km lang durch die Berge.

Im Le Gecko Hotel angekommen, essen wir erst einmal Fruehstueck (welches nicht wirklich lecker, aber inklusive ist). Da wir ja schon 7 Uhr vor Ort sind, aber erst nach 12 Uhr das Zimmer beziehen koennen, beschliessen wir die Gegend etwas abzulaufen.

Es sieht schon ziemlich cool aus, wie alles im Nebel liegt. Und manchmal hat sich innerhalb von 5 Minuten der gesamte Himmel in blau geoeffnet und wieder Nebelbaenke eingezogen…verrueckt.

Es gibt in Sa Pa zwei Touristenstrassen, in welcher sich ein Lokal nach dem anderen anreiht. Davon abgesehen ist alle 2m ein Outdoorshop mit immer den gleichen Jacken, Schuhen und Hosen…NorthFace ist hier die Hauptmarke. Tatsaechlich wird  NorthFace hier und in Indonesien produziert. Die meisten Sachen sehen qualitativ hochwertig und echt aus. Die Nike Schuhe sind in manchen Geschaeften echt, in anderen sieht man sofort, dass es ein Fake ist. Ich habe mir (hoechstwahrscheilich) keine echten Schuhe gekauft, die sau bequem sind und nichts wiegen. Ich tausche sie gegen meine schweren Turnschuhe ein…Wieder 400g vernichtet. Sehr gut.

Unmittelbar in Sa Pa gibt es wenig zu sehen, was spektakulaer ist. Groesstenteils Handgemachtes, Sportkleidung in jeder Form, Schuhe zum Ausleihen, kleine Mini Markets mit Essen, Restaurants, ein mini-Nachtmarkt gegenueber der Kirche. Hier wird Abends Frischfisch und Frischfleisch gegrillt. Ganz nervig sind die Einheimischen Frauen, welche einen gefuehlte alle 5 Minuten ansprechen und etwas verkaufen wollen…Und wenn sie nichts verkaufen wollen, moechten Sie einen zu einer Tour ueberreden. Die Touristeninformation lohnt sich bedingt, denn tatsaechlich wollen sie dir auch hier nur zwei Touren anbieten, bei welchen man durch die Reisfelder gefuerht wird und bei Einheimischen zu Mittag isst. Eine Tour (suedlicher Teil Sa Pa’s) findet mit 8 Personen statt (3h) und kostet etwa 13 Euro. Dies ist die Tour, bei welcher man angeblich hunderte andere Wanderer trifft, da sie von jedem angeboten wird. Die zweite Tour ist privat, also alleine oder mit deinen Reisepartnern und fuehrt durch den noerdlichen Teil Sa Pa’s, wo man angeblich wirklich allein ist und kein Massentourismus stattfindet. Diese Tour kostet 22 Euro. Ich glaube, wenn man eine Tour macht, sollte man diese waehlen.

Wir haben uns natuerlich fuer keine dieser Touren entschieden, sondern machen alles auf eigene Faust

Mittags sind wir wieder einmal sehr guenstig essen gewesen (zu Dritt fuer 5 Euro) und haben beschlossen uns einen Roller zu organisieren. Nachdem wir einige Anbieter gefragt haben, uns aber kaum jemand versteht, fragen wir unser Hotel, welches uns Roller fuer je 4 Euro pro Tag anbietet. Alles klar! Nehmen wir.

Schon 21 Uhr lagen wir im Bett und haben unseren versaeumten Schlaf aufgeholt. Unsere ersten Eindruecke von Sa Pa waren sehr schoen – bis auf die Tatsache, das einem immerzu etwas angedreht wird.


 

TIPP zwecks Shopping

Sobald ihr „weiss“ seid, bekommt ihr die vierfachen Preise. Wenn man nach dem Preis fragt, wird lange ueberlegt und dann ein grosser unverhaeltnismaessiger Betrag genannt. Also in mindestens 5 Laeden gehen und vergleichen. Dann versuchen ueberall mal zu handeln. Zumeist werden Sportschuhe fuer 500-800 versucht anzupreisen. Tatsaechlich bekommt man alle „unechten“ fuer 300-400 VND. Regencapes bzw Regenanzuege bekommt man unweit der Kirche im Mini Markt fuer 60 VND (2,50 Euro), weiter unten in der Strasse wird versucht einen Preis von 107-215 VND (5-10 Euro) abzuzwacken.

Was lohnt sich?

Schuhe, Trekkingschuhe, Rucksaecke, Rucksaecke, Rucksaecke, Funktionskleidung (Hosen, Jacken, Shirts, Westen…) bekommt man echt guenstig. Tagesrucksaecke 30-40L ab 15 Euro, Funktionshosen schon ab 5 Euro, Vliesjacken ab 8 Euro, Skijacken etc. ab 16 Euro.

 

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Lohnt Shopping auf Phu Quoc?

Es kommt immer darauf an, was man sucht. Ist man auf der Suche nach Pfeffer, guenstigen FlipFlops oder Sandalen, Kleidung, so kann man auf Phu Quoc fuendig werden. Pfeffer wird regional angebaut und ist sehr gut. Es gibt eine typische Pfeffer-Salzgewuerzmischung, die super lecker ist. Haltet die Augen danach auf. In den meisten Restaurants bekommt man diese Mischung zum Essen dazu.

Perlen, Perlen und noch mehr Perlen. Phu Quoc hat mindestens 4 Perlenfarmen, die mit hochwertigen und huebschen Perlenvariationen locken. Davon sind allein drei im Suedwesten an der Kueste. Eine weitere befindet sich an der Hauptstrasse (Tran Hung Dao) von Duong Dong zum Flughafen.

Naturkosmetik stellt eine junge Dame mit sehr gutem Englisch selbst her. Von Gesichtspflege, Peeling, Lotion bis hin zu Aromamasken ist in der kleinen Green Boutique alles zu finden. Hier findet ihr uebrigens auch Aloe Vera Gel (100%ig) und eine kleine Auswahl an Sonnencreme. Sie hat zwei Filialen, welche zu unterschiedlichen Zeiten geoeffnet haben. Beide Filialen befinden sich auf der Hauptstrasse (Tran Hung Dao) zwischen Flughafen und Duong Dong. Die eine etwa 2 km vor Stadtzentrum 15-21 Uhr geoeffnet, die andere etwa 3 km vor Stadtzentrum 9-15 Uhr geoeffnet.

Kleidung findet man auf der Hauptstrasse zwischen Flughafen und Duong Dong immer wieder in kleinen Laeden, in welchen so ziemlich alles verkauft wird (von Sonnencreme bis Helme). Wer lieber die gesamte Auswahl vor Ort haben moechte, muss sich zum Nachtmarkt
oder zum Local Market begeben. Hier findet sich alles rund ums Thema Kleidung. Wer etwas einheimischer einkaufen will, sollte sich zur Strasse Duong 30/40 oder Hung Vuong begeben. Hier reihen sich ebenfalls die Laeden mit Jeans, Schuhen, Bikinis, Tuecher, Brautmode, festliche Kleider, etc…

Eins sollte man sich dennoch bewusst sein: Es gibt kein Shoppingcenter auf Phu Quoc. Die Einheimischen gehen zumeist an den gleichen Orten einkaufen, doch Verhandlungsgeschick ist gefragt, damit man auch einen fairen Preis bekommt. Guenstig ist Kleidung allemal!

FlipFlops lassen sich fuer etwa 1-2,50 Euro, Kleider, Blusen und Maennershorts fuer etwa 4-8 Euro.

Mangelware auf Phu Quoc

besteht insbesondere im Bereich Sonnencreme, also bitte bitte denkt vorher dran. Die Sonne ist dermassen aggressiv und ohne Sonnencreme geht’s gar nicht. Wir hatten unsere tatsaechlich vergessen und ich habe schlappe 9 Euro fuer dm Sonnencreme ausgegeben, die sogar seit 3 Wochen offiziell abgelaufen war und in der Drogerie 4 Euro kostet. Zudem war die auch nicht mehr original verschlossen. Keine Ahnung, wo die das her haben…
Es gibt zumeist nur Banana Boat und Nivea zur Auswahl und das ab 10 Euro aufwaerts. Den ganzen Tag stehen ein Grossteil der Flaschen in der Sonne bei 35 Grad. Die Wirkung koennt ihr euch somit selbst erdenken.
Denkt an eure Sonnencreme!

Kaese, Wurst und Milch sind Raritaeten ausserhalb der Resorts.

Wer kommt auf die Idee auf Phu Quoc eine Pinzette zu kaufen? Wir! Auch die haben wir leider vergessen…und ratet mal was…nirgends gibt es so etwas zu kaufen. Als Frau lohnt es sich also vorher daran zu denken, wenn man nicht wie ein Baer bewachsen herumlaufen moechte.

Wer so etwas wie einen „richtigen Supermarkt“ sucht: Es gibt unserer Erkundung nach genau drei Stueck: Sie nennen sich „Cho shopping center“ bzw . Duong Dong Mini Market„. Ein Cho ist im Suedwesten bei An Thoi zu finden, ein Cho befindet sich an der Hauptstrasse zwischen Flughafen und Duong Dong (Tran Hung Dao)  und der Mini Market (unser Favorit) in der Nguyen Trung Truc gegenueber der Le Hong Phong.

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Kayakabenteuer in Phu Quoc

Dienstag hatten wir den spontanen Beschuss uns ein Kayak zu leihen und von Wasser aus weiter zu erkunden. Da er Strand an unserem Resort das einzige Makel war und wir irgendwie noch nach etwas anderem suchten, war das schon mal ein guter Anfang.

im Norden ist alles schoener…

Weit, weit weg wollten wir vom bloeden Hafen. Die ersten 5 Minuten habe ich geflucht, denn Marco und ich haben immer wieder kontraproduktiv gerudert. Meeeeine Guete….Weitere 5 Minuten spaeter gelangen wir an den ersten isolierten Strandabschnitt.

Irgendwie war das noch nicht das Richtige. Wir rudern also weiter in den Norden und siehe da: eine sehr lange, helle Bucht kommt zum Vorschein. Bis auf die 3 Ausflugsboote war das ganz angenehm. Das Wasser war endlich schoen sauber, neben dem Strand liefen die Kuehe umher…was fuer ein Bild. Und was darf nicht fehlen? Richtig, Einheimische die wieder einmal Muell verbrennen.

Nach insgesamt anderthalb Stunden und zunehmenden Wellengang haben wir die glorreiche Idee umzukehren. Wir sind sogar angekommen…nur dass das Boot im Vorderteil so ziemlich fast am Ueberlaufen war…ich habe geflucht.

…aber eigentlich waren wir richtig gut!

Denn kurz spaeter haben wir beoabachtet, wie ein anderes Paar sich ein Kayak genommen hat und ganze 20m weit gekommen sind, bis sie schon wieder aufgegeben haben.

Skorubski Team!   Video folgt.

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Phu Quoc – ein Tauchparadies?

Gibt man bei Google „Phu Quoc diving“; „Phu Quoc Tauchen“ ein, erscheinen prompt die wunderschoensten Unterwasserbilder und Traumstraende ueberhaupt. Seekuehe, Delfine ,Wasserschildkroeten… Phu Quoc das Mekka fuer Tauchbegeisterte!

Nicht ganz….

Ich wuerde nicht behaupten, Phu Quocs Unterwasserwelt ist nicht schoen oder nicht farbenprraechtig. ABER fuer grosse Entdeckungen ist Phu Quoc nicht der richtige Ort. Mein Tauchguide nannte es „Macro-diving“, was bedeutet, dass die kleinen Sachen von Bedeutung sind und grosse Fische nicht zu erwarten sind.

An dieser Stelle moechte ich noch einmal betonen:Die Unterwasserwelt seht wirklich huebsch aus, viele Korallen und Muscheln lassen sich schon bei knapp 5 m Tiefe wunderbar beaeugen. Allerdings sollte an sich dessen bewusst sein und sich nicht von Werbefotos irrefuehren lassen.

Tauchgebiete…

befinden sich suedlich von Phu Quoc und im Norden bei Ganh Dao. Wir sind in den Norden gefahren und haben rund um „Nail Island“ getaucht. Unweit von Nail Island befindet sich „Turtle Island“ (der Name ruehrt von der Form – Meeresschildkroeten sind nicht heimisch ;-) ).
Im Norden taucht man ueberraschenderweise nur bis zu 8 m (derzeitiger Stand). Das fand ich zuerst enttaeuschend, allerdings wird man so mit 60 Minuten Tauchgaengen belohnt!

Anbieter

Es gibt zwei Anbieter, welche gehypt werden: Rainbow Diving und Flipper Diving. Zu den Basen hinufahren, um sich zu erkunden, lohnt nicht, da zumeist keiner vor Ort ist. Am besten ruft man einfach an, oder laesst das Hotel anrufen. Englisch wird super gesprochen.
Wir haben uns fuer Flipper Diving entschieden und wurden am 19. um 8:30 am Strand mit dem Boot eingesammelt.

wenn ich eins hasse…

dann ist das Massenabfertigung und ueberfuellte Boote. Als ich das Boot vom Ufer aus sah, dachten wir uns:Na super…total voll. Letztendlich waren wir ca. 25 Personen plus Guides und Crew (insg. 8). Mein Guide war Finnlaender, total entspannt (er lebte in Australien und das merkte man!!:-) ) und gab uns eine Einweisung. Es wurde alle bis ins Detaill vorbereitet, Wissen ueber Tauchausruestung ist nicht mehr erforderlich (das hat sein Fuer und Wider). Ich konnte mir natuerlich zwei Fragen nicht kneifen:

1. Gibt es grosse Fische oder Delfine zu sehen?
    …ein grosses Laecheln auf seinem Gesicht „Noo, this is all about Macro-Diving. We only have small fish here. No dolphins or sharks.“
2. Und Meeresschildkroeten bei turtle island?
    …wieder dieses Grinsen „No, actually this island is named turtle island because of its shape“

Schade. Nun gut. Ich lasse mich ueberraschen!

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Phu Quoc’s Norden

17.Maerz 2015

pures Phu Quoc

Wir haben uns fuer Euch auf den Weg in den Norden Phu Quoc’s gemacht. Ueber 70 km sind wir wieder gefahren, ca. 15 km nur Djungel links und rechts. Das war der schoenste Teil! Nur die Rufe der Affen und das Zwitschern der Voegel und wir. Ein Zustand der Ruhe und muellfreie Zone, da kaum eine Seele diese Strasse passiert. Aber nun erst einmal von vorne…

Da ich mir den Sonnenbrand meines Lebens eingeholt habe….musste ich mich wohl oder uebel vermummen. Fiel gar nicht weiter auf, denn die Einheimischen laufen nicht anders durch die Gegend :-)

Nach den ersten 6 km haben wir ein Resort entdeckt, das Eco Beach Resort, welches ein wirklich feines Fleckchen ist. Preislich ca. 90-180 Euro die Nacht, je nach Art des Bungalows, das Essen war gehobene Klasse, der Pool bietet Aussicht auf die wunderschoene und saubere Bucht.  Am Strand wird Massage & Co. angeboten, fuer die Verbrannten unter uns ein „Aloe Vera Wrap“ fuer schlappe 20 Euro. Die Wasser- und Strandqualitaet ist top.

Nach einem kurzen Rast sind wir weiter Richtung Norden gefahren, durch einen kleinen authentischen Ort Phu Quocs. Wir waren wieder einmal die einzigen Touristen.

…ein kilometerlanger einsamer Strand und tuerkises Wasser

Schon 15 Min spaeter kamen wir an einem eeewig langen Strand vorbei, der einfach toll aussah. Wir koennen einfach nicht anders und muessen hier baden gehen! Mit dem Roller schnell einen der schmalen Sandwege hinuntergerutscht, finden wir ein schattiges Plaetzchen. Ich schaue nach links und nach rechts: weit und breit niemand ausser uns und 1 km weiter eine Frau im Wasser. Genau das haben wir doch gesucht! Paranoid, dass uns jemand ausrauben koennte, versuchen wir alles an Geld und Karten in unsere Tauchbox zu stopfen und verstecken unsere Sachen hinter dem Abhang. (Wir wurden natuerlich weder ausgeraubt, noch gab es weitere Besucher ;-) )

Nach einer Stunde, einem langen Bad…mehreren gesichteten Quallen ging es weiter…wir wollen ja sehen was noch im Norden schlummert. Das war der Weg…

Es wird im Nordwesten sehr sehr viel gebaut und bis auf die Anlage der Resorts, wovon es einige und schoene gibt, ist nicht viel fuer Touristen zu sehen. Vieles ist abgesperrt, da neue Baustellen entstehen. Ansonsten gibt es noch einen riesigen Golfclub, den Aqua Park, der drum herum im Sumpf liegt.

Die schoenste Strecke, die man definitiv einmal gefahen haben sollte ist die Strasse ganz im Norden. Von Gan Dhau faehrt man richtung Osten (es gibt nur diese eine Strasse) und es ist traumhaft. Allein im Djungel, ein paar Affen rennen ueber den Weg. Herrlich.. genau der richtige Ort, um eine Pause zu machen und unsere Melone aufzuschneiden. Einfach mal 20 Min hoeren und geniessen….

Nach 5 Stunden kommen wir in unserem Hotel an und geniessen unsere kleine Aufmerksamheit…ich liebe das Shells Resort!

Morgen geht es auf einen Tauchausflug…ob Phu Quoc als Tauchziel etwas taugt? Das sehen wir morgen!

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„Schatz, du hast uns bestimmt falsch gefuehrt!“

Ein Roadtrip zu verlassenen Straenden…

Da Bai Sao fuer uns nicht wirklich interessant war, haben wir uns auf den Weg in den Nordosten gemacht. Quer durch die einzige Strasse, die durch den Jungle fuehrt, fahren wir nach Thom Beach. Die Strassen sind ziemlich gut…wir freuen uns und denken:Ein Klacks!

Ich: „Hm, ich hab mal ein Video gesehen, von Jungs, die solche roten Sandstrassen fahren mussten und ueber irgendwelche Abgruende und Holzlatten fahren mussten. Die scheinen echt viel gebaut zu haben. Die Strassen sind doch voll gut!“

Marco:“Na ich glaube nicht, dass ich hier ueber irgendwelche Abhaenge oder sonstiges fahre!!“

Recht entspannt kamen wir am Thom Beach an. Doch dieser entpuppte sich als weniger schoen, denn das Muellproblem war hier besonders arg. Ca. 2 km weiter, kurz vor einer Bruecke, fuhren wir einen kleinen Pfad zum Wasser hinunter. Wow, das erinnert mich an die Picnic Insel auf den Malediven. Alles sah so verlassen aus. Millioooonen Muscheln in klein und gross, das Wasser war ueberraschend sauber. Der Sand war leider wieder mit angeschwemmten Muell bestueckt. Ansonsten war es echt idyllisch.

…zwei Stunden und ein angenehmes Bad im Meer spaeter…

„Schatz wir haetten rechts abbiegen muessen! Wir sind doch falsch hier..da geht’s nicht weiter. Das ist doch die falsche Strasse hier..!“

„Stimmt gar nicht, rechts war gesperrt, links ging’s zum Wasser und laut GPS sind wir auf der braunen Strasse. Ich lauf mal vor und gucke, ob es da weiter geht.“

„Aehm..hier geht es definitiv nicht weiter…es sei denn wir springen…was wir bestimmt nicht tun.“

„Wir fahren mal paar Meter zurueck. Da war so ein kleiner Weg…bestimmt eine Umfahrung.“

Eine Umfahrung vom Allerfeinsten war das… ich weiss nicht, ob das andere schlimmer gewesen waere

Marco war so angespannt und schlecht gelaunt, als er die „Strasse“ sah…Ich musste nur noch lachen. Ich meine mal ganz ehrlich:

  • wir waren mitten in der Pampa
  • es ist die einzige Strasse, die nach Sueden fuehrt
  • und wenn es die einzige Strasse ist, wird ja auch bestimmt mal ein Einheimischer vorbeigeduest kommen und uns helfen…oder?

Hatten wir eine andere Wahl? Neee…also los geht’s….

Nach der ersten Huerde und einer Menge Schweiss dachten wir: Puh…ging ja alles gut. Bloss weg hier.

…und dann kam der naeachste Hammer

Diese „Strasse“ nahm kein Ende und diese duennen bescheidenen Holzkonstruktionen fuehrten direkt ueber eine kleine Schlucht  – im Jungle…weiss ich was da fuer Tiere auf mich lauern??? Dann hoerte ich eine, zwei und die dritte Hupe: Einheimische!!! Ich habe mich gefreut wie ein kleines Kind (Marco dachte bestimmt, jetzt werden wir mitten im Jungle ausgeraubt haha). Nun sahen wir, dass die Einheimischen wie die Irren einfach drueber brettern…und wir? Total veraengstigt. Es wird Zeit, dass wir mal etwas Coolness zeigen und somit brettern wir genauso ueber die „Stassen“ – und kommen (sogar) heil an.

Auf dem restlichen Weg ging der Roller ein paar Mal nicht an, dass scheint hier eine normale Begleiterscheinung der hiesigen Roller zu sein. Wir haben u.a. Halt am Kiki cocout Beach gemacht und ein frischen Eiskaffe und Wassermelonensaft getrunken und Marco wirkte sichtlich entspannter, denn es waren nur noch 5 km bis zur asphaltierten Strasse :-) Der Strand war hier ziemlich sauber, das Wasser auch und man konnte in den Bungalows fuer etwa 17 Euro uebernachten – direkt am Wasser. Herrlich.

Um mal Neues auszuprobieren, haben wir unser Abendbrot auf dem Nachtmarkt verlebt…was sich als nicht lohnenswert herausgestellt hat. Der Fisch und die ganze Szenerie sieht ja toll aus, aber leider war das Essen nicht ansatzweise so gut wie im Hai Nam und dafuer auch noch teurer.

19 Uhr kommen wir am Hotel an und freuen uns nur noch auf zwei Dinge

  1. eine schoene Dusche, um den Dreck abzuspuelen
  2. und die Happy Hour, die nur noch eine Stunde geht und wir nun wohl schneller trinken muessen :-D
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Die Fahrt in den „Sueden“…

Samstag, 14. Maerz

Wir haben einfach keine Lust mehr auf Taxis…

…also beschliessen wir: ein Roller muss her! Nachdem wir ja schon wissen, dass Rollerpreise zw. 130 & 250.000 VND am Tag variieren, mussten wir nur noch schauen, wo es vernuenftige Roller fuer einen angemessenen Preis gibt. Unser Hotel fiel bei einem Mietpreis von 250.000 VND taeglich schon einmal aus unserer Wahlmoeglichkeiten heraus. Wir erinnern uns, dass neben dem Arcadia Resort ein recht grosser Verleih war und die Frau verhandlungswillig war. Zudm sahen die Roller brauchbar aus. Dort angekommen, hatten wir 15 Min – und umhergeschraube am Roller – spaeter einen Roller unterm Hintern.

Der Check:

  • Licht geht
  • Reifen hatten gutes Profil
  • Vorderbremse ging gut
  • Hinterbremse geht so…
  • Lenkradschloss funktioniert

Wir fahren los und halten schon 1km spaeter bei Marco’s Lieblingslokal, dem „Hai Nam“ , um Mittag zu essen. Ein gutes Mittag kostet insgesamt etwas mehr als 10 Euro fuer zwei Personen und schmeckt wirklich sehr gut! Wir haben waehrend des Essens beschlossen zum Bai Sao Beach zu fahren. Ich wollte wissen, ob der wirklich so toll ist…alle hypen ihn. Mit gefuehlten 40 kmh, 27 km und 45 Min spaeter, erreichen wir den Strand von dem alle sprechen: Voll, voller, Bai Sao Beach. Das Wasser sah toll aus, die Toiletten waren widerlich, das Essen unverschaemt teuer, obwohl es nicht gut aussah, und es waren super viele Menschen am Strand.  Wir beschliessen zurueckzufahren und einen anderen Tag einen einsamen Strand zu suchen.

Junge, Junge…was hier fuer Strassen existieren… und der Verkehr…

Erst einmal fahren hier sowieso alle wie sie wollen. Aber unglaublich finde ich, dass Baustellen nicht abgesperrt sind, sondern jeder mitten durch die Teerwalzen faehrt, Kiesberge im Slalom umfahren werden muessen und Kuehe regelmaessig die Wege kreuzen. Was wir bereits nach 30 Minuten Fahrt beschlossen hatten: Ohne Brille geht’s gar nicht! Zu viel Dreck beim Fahren…Staub, Russ, Fliegen. ..Das kann foermlich in’s Auge gehen.

19 Uhr im Hotel angekommen, gucken wir in den Spiegel  und stellen fest, dass unser Gesicht verdreckt ist. ..Ihhh und das alles haben wir auch eingeatmet. Ein Mundschutz muss her – klare Sache.

VIDEOS folgen

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Tag 7: Angekommen im Paradies…“The shells“

„The Shells Resort & Spa“

WAHNSINN!!!

Wir haben das bisher krasseste, schoenste und genialste Hotel erreicht:Das Shells. Nach einer 15-Minuten Fahrt und einer abgelegenen Strasse, erreichen wr unser Resort, wo wir unsere Flitterwochen verbringen moechten. Der erste Eindruck: wow…sehr beeindruckene Architektur und das Personal ausserordentlich angenehm. Nach wenigen Minuten erhaten wir auch schon unser Zimmer (man sollte es eher Appartment nennen) und wir sind einfach nur „geflasht“…heilige Maria.

Eine Terrasse, zwei Baeder, eine Kuechenzeile…Meeresrauschen

Ein Obstkorb stand auf einem der vielen Tische bereit, wenn man die Truhe vor dem Bett oeffnete fand sich darin ein Fernseher wieder. Der Blick faellt stets auf’s offene Meer…einfach genial.

Wellness & Spa all inclusive…

„M’am every day you can use the spa. Call the reception or go downstairs to Waves spa. We also have a gym, which is open from 7 am till 9pm.“ Halt mal…wir koennen jeden spa nutzen? „Is the spa free?“ -„Yes m’am.“ Wie geil ist das denn?
10 Minuten spaeter stehen wir unten am Spa und machen schon mal zwei Termine aus. Gleich heute gibt’s eine 60-minuetige Ganzkoerpermassage morgen dann Manikuere. Unser Plan: Mittag, Sport und dann die Massage.

Update: Die Massage war der Knaller! Weiterhin habe ich auch noch eine Sauna und ein Dampfbad finden koennen.

Wir sind mit 6 anderen Gaesten allein im Resort.
Kajaks sind kostenlos.
jeden Tag gibt’s Happy Hour.
Der Strandabschnitt gehoert nur uns und wird bewacht.
Es ist schon fast unwirklich, bei Meeresrauschen einzuschlafen und morgens zum gleichen Ton aufzuwachen…Die Augen oeffnen und da ist es: das Meer.

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48kg Gepaeck, 35 Grad und eine falsche Adresse…

…der km -Fussmarsch zur Huette nebenan

12. Maerz 9 Uhr: Wir haben beschlossen mit unseren Rucksaecken zur naechsten Unterkunft zu laufen, statt ein Taxi zu nehmen. Wir finden 2,5 km nicht allzu weit und sehen tut man auf diesem Wege sowieso viel mehr – genau das was wir wollen. Nachdem wir am Strand gefruehstueckt haben und ein paar Fotos von der Unterkunft geschossen wurden, packen wir unsere Sachen und schnallen die Rucksaecke auf den Ruecken. Noch ein paar letzte Schluck Wasser und los geht’s.


Die Route und Offenbarungen

Laut booking.com, googlemaps und MapsMe lag das Hotel noerdlich in Richtung Doung Dong etwa 2.5km entfernt. Entlang der Route gab es immer wieder interessante Entdeckungen…von Muelldeponien, verrosteten Motorraedern bis hin zu neuen Resortbaustellen…

…und dann die Offenbarung….

Nachdem wir laufen, laufen und schwitzen und die Bungalows einfach nicht finden konnten, haben wir Einheimische gefragt:Oh das ist 3km in die andere Richtung!
In die andere Richtung? Da wo wir herkommen? Kann gar nicht sein, die haben keine Ahnung. Nachdem wir drei weitere gleiche Antworten bekommen haben, haben wir uns ein Taxi genommen …und sind den gesamten Weg zurueck gefahren! Aber nicht nur das….das beste kommt noch: Die neue Unterkunft war 200m neben unserer ersten Unterkunft….Welch Ironie….

Irgendwie finde ich es mittlerweile sehr lustig :-)

Und trotz der anstrengenden Tortur, sind wir anschliessend in die Stadt gefahren, um uns den Nachtmarkt und den Local Market (einheimischer Markt) anzusehen. Wir konnten nicht ueberall fotografieren, da wir die einzigen Touristen waren (Local market) und das zu viel Aufsehen erregt haette und unerawuenscht gewesen ist.

nach erschoepfenden > 18km, wovon wir etwa 10 gelaufen sind, kehren wir am Strand in ein Lokal ein, um zu essen und fallen danach erschoepft ins Bett.